BLICK VON DER NOCHOCH MUL PYRAMIDE IN COBA ÜBER DIE TOPFEBENE VON YUCATAN

 

 

 MEXICO TEIL VIII  

 

 

- YUCATAN HALBINSEL -

 

 

17.11. - 31.12.2012 

 

 

QUINTANA  ROO   &   DIE KARIBIK 

 

  

    

                 ROUTENABSCHNITT 


Quintana Roo auf einer größeren Karte anzeigen

 

   

Kaum betreten wir den Bundesstaat

 

 

- Q U I N T A N A   R O O -

 

  

begeben wir uns erneut

in der Nähe des kleinen Ortes Coba

in die Unterwelt

und schwimmen durch drei traumhaft schöne Cenotes

 die recht nah beieinander versteckt

im Urwald liegen.

 

Die Yucatan Halbinsel

besitzt das größte Höhlenunterwassersystem der Welt

und somit unzählige spektakuläre Cenotes.

 

Es ist ein Wahnsinnsgenuss,

in dem kristallklaren

und extrem sauberen Wasser zu schwimmen

sowie die Stille in den Höhlen zu genießen.

 

  

 CENOTE 

 

- M U L T U N   H A -

 

 

HIER GEHTS RUNTER
PANORAMABILD

   

 

CENOTE


- C H O O   H A -

 

 

 

 

klick the gallery

 

   

CENOTE


- T A M C A C H   H A -

   

 



Unser Nachtlager ist heute der große Parkplatz

gegenüber der Souvenirshops

bei den Mayaruinen von 

 

- C O B A - 

 

die zwischen fünf Seen verstreut

im Urwald liegen.  



   

 

Und da wir schon in Pool-Position residieren, 

nutzen wir die Gelegenheit

und sind am frühen Morgen lange Zeit alleine,

bei unbeschreiblicher Ruhe,

in der Anlage unterwegs

in der man noch gut die Einsamkeit,

des yucatekischen Buschwaldes erleben kann.  

 

Allerdings geht es heute mit den Fahrrädern,

die es in der Anlage zu leihen gibt, 

durch den Urwald

da die Wege hier doch ziemlich lang 

und wir am frühen Morgen noch faul sind. 

 

Wie auch all die anderen Mayastätten

strahlt Coba etwas mystisches

und geheimnisvolles aus.

 

Viele der Ruinen 

liegen noch unter den Grashügeln verborgen.

 

Von der höchsten Pyramide Yucatan's

genießen wir einen weiten Ausblick

über den Dschungel und das doch so flache Yucatan.

 

 

MIT DEM RADL DURCH DEN DSCHUNGEL

 

 

klick the gallery

GRÖSSTE PYRAMIDE VON YUCATAN - PYRAMIDE NOHOCH MUL

  

 

Wir verlassen Coba

und folgen einer wenig befahrenen Dschungelstraße,

wieder hinauf zur Carretera

die uns strack nach Cancun

an der Karibik führt.

 

 

VEREINZELTE MAYAHÜTTEN AM STRASSENRAND

 

 

In  

 

- C A N C U N - 

 

schlängeln wir uns durch eine

auf uns nicht wirkende Stadt,

erledigen ein paar Einkäufe 

 und machen uns auf,

um das ANDERE Cancun,

die Zona Hoteleria zu beäugeln

  

Hier auf diesem 20 km langen Landstrich,

der an der breitesten Stelle gerade mal 500 m breit ist,

 so wie umgeben von der Laguna Nichupte

und dem glasklaren türkisfarbenen karibischen Meer

mit seinen weißen Stränden,

tummeln sich jährlich über 2,5 Millionen Besucher

aus aller Welt.

 

Wie der Name schon sagt, 

besteht die Zona Hoteleria einzig und allein 

aus Hotels jeglicher Art und extrem anderen Preisen:-(

 

Zitat aus unserem Reiseführer: 

 

"Super Ferienfabrik,

künstlicher Retorten- Badeort

sowie eines der größten Touristenzentren

der Welt,

dazu teuer, teuer, teuer ...

 

Hier gilt die Karibik-Gleichung

 

Tourist = Geld, also her damit !!

 

1970 war dieses Fleckchen Erde

ein idyllischer verlassener Strandabschnitt ... kaum zu glauben.

 

An manche Flecken der Erde

 kommen wir einfach ein paar Jahre zu spät  

 

Trotz allem sind die weißen Strände 

ein absoluter Eyecatcher

 und das Meer besitzt ein BLAU,

wie wir es,

so glauben wir,

noch nicht gesehen haben. 

 

Außerdem gibt es hier noch ein Highlight für uns, 

an dem wir uns für wenige Stunden

einfach aufhalten müssen.

 

Direkt an der Hoteleria-Playa gibt es ein   

 

- HARD ROCK CAFE - 

 

welches von den bisher besuchten ganz klar,

die schönste Aussicht besitzt.

 

 

klick the gallery

 

   

Wir folgen der Küstenstraße,

die uns keine Ausblicke auf die Küste ermöglicht

bis weit nach Playa del Carmen

und planen eine erneute Unterweltbesichtigung in der  

 

 

- C E N O T E  SAC  AC  TUN - 

 

 (WHITE CAVE)

 

 

"Ihr könnt mehr Geld ausgeben

 in der übervollen und populären Cenote Dos Ojos

oder ihr vertraut mir

und ich zeige euch ein ebenso würdiges

 unterirdisches Paradies,

welches allerdings größer ist

und wo ihr mit mir als Führer ganz alleine seid ..."

 

So empfängt uns Rene am Eingang zu den Cenotes

und uns ist klar, 

hier will jeder Kohle verdienen

und nicht gerade wenig.

 

Aber uns ist auch klar,

das die populäre Dos Ojos

hier im Touristeneinzugsgebiet 

maßlos überfüllt ist,

was nicht zu übersehen war.

 

Wir lassen uns überreden, 

handeln noch etwas den Preis runter, 

der im Vergleich zu den anderen bisher besuchten Cenotes

um einiges teurer ist

 und nehmen Rene in unserem Truck die nächsten 6 km 

über eine schmale Staubpiste mit,

tief hinein in den Dschungel.

 

Gemeinsam mit Rene,

der für die nächsten 1 1/2 Stunden

unser Führer ist (Besichtigung nur mit Führer),

steigen wir erneut,

dieses Mal jedoch bewaffnet

mit Schwimmweste, Schnorchel und Taucherbrille

durch ein kleines Loch hinab

in die traumhafte Unterwelt der Cenotes.

 

Es ist Stockdunkel

und es herrscht extrem hohe Luftfeuchtigkeit.

 

Die Besitzerin schaltet das Licht an

und uns verschlägt es fast den Atem.

 

Ein großer Saal tut sich um uns herum auf

und wir sind umgeben von weißen Stalaktiten und Stalagmiten

in herrlichen märchenhaften Formen

sowie von kristallklarem türkisfarbenen Cenotenwasser. 

 

Von der Plattform aus können wir Fotos machen

und müssen die Kameras dann allerdings zurücklassen,

denn von hier aus

geht es nun schwimmend und schnorchelnd

durch diese grandiose Unterwasserwelt, 

vorbei an tief hängenden Stalaktiten

die man in den Tiefen des glasklaren Wassers

bis auf den Grund hängen sieht.

 

An einer kleinen runden Sandbank

über der sich ein Loch hinaus ins Freie eröffnet,

durch welches eine Baumwurzel bis auf die Sandbank hängt,

legen wir einen Stopp ein.

 

Rene drückt uns den weißen Lehm in die Hand

und alle drei reiben wir unsere Körper

mit dem Geheimrezept für schöne Haut ein.

 

Nach 5 Minuten ist der Lehm getrocknet

und wir sehen aus wie die Geister.

 

Wir springen wieder ins Wasser,

waschen uns sauber 

und schnorcheln weiter

durch die gigantische Unterwelt

und total begeistert wieder ins Freie.

 

Rene hat uns nicht zu viel versprochen,

im Gegenteil,

es war ein gigantisches

sowie atemberaubend schönes Erlebnis

und jeden teuren Cent wert.

 

 

 

   

klick the gallery

UNSER FÜHRER RENE, DER UNS NICHT ZU VIEL VERSPROCHEN HAT

 

 

Unweit entfernt bei Tulum  

betreten wir das Biosphärenreservat   

 

- S I A N    K A ' A N - 

 

ein Naturschutzgebiet auf einer Fläche von 5000 qkm

am karibischen Meer.  

 

Sian Ka'an

bedeutet in der Maya Sprache

  

Ort, wo der Himmel geboren wurde !! 

 

Je weiter wir hineinfahren 

desto einsamer und schöner wird es.

 

Es ist ein noch fast unberührtes Paradies.

 

________________ 

 

 

Am Küstenabschnitt  

 

- B O C A   P A I L A - 

 

finden wir ein lauschiges

Wildcamperplätzchen direkt am Strand.

 

Hier lassen wir Maggies Motor

die nächsten 10 Tage ordentlich abkühlen

an diesem Ort der Ruhe und traumhaften Flecken Karibik

mit dem unglaublich weißen Strand

und unecht wirkenden türkisfarbenen Wasser,

welches man den ganzen Tag

nur fotografieren könnte.

 

Mit so einem Platz an der Karibik

für ein paar Tage

hatten wir schon geliebäugelt,

doch nicht mehr damit gerechnet,

da der Küstenabschnitt von Cancun bis Tulum

 immer mehr und mehr erschlossen wird,

so dass dadurch wenige Möglichkeiten zum Wildcampen

an der Karibik bestehen.

 

____________

  

 

Bis auf ein paar wenige Leihjeeptouristen,

die eilig einen Blick durch die Hecke

auf die Karibik werfen

um dann schnell die Piste bis zum Endpunkt zu donnern,

sind wir für uns fast alleine.



 

    

klick the gallery

 

  

Etwas entfernt

befindet sich eine kleine Militärbasis mit 10 Soldaten

direkt am Strand.

 

Kein schlechter Arbeitsplatz ... !! 

 

Alle zwei Tage laufen die Jungs

den Strand hoch und runter

um eventuell angeschwemmte Drogenpakete aufzupicken,

welche hier schon gefunden worden sind,

erzählt uns der Chef der Truppe. 

 

Sie bieten uns Frischwasser an,

von dem wir nach einigen Tagen Gebrauch machen,

da wir keine Möglichkeit mehr hatten,

die Tanks richtig voll zu machen.

 

Ich bekomme die Frage gestellt,

ob ich denn auch

wie ihre Frauen Tortillas backen würde

und ich könnte Mehl von ihnen bekommen,

 wenn ich welches bräuchte. 

 

Daraufhin erzählte ich ihnen von deutschem Brot,

welches ich backe,

aber damit konnten sie nichts anfangen.

 

Sie fragten auch,

ob wir gerne Hühnchen essen würden,

als wir die Frage bejahten, 

nahm einer der Männer ein Beil zur Hand 

doch Olaf war zum Glück schneller

und gab ihnen zu verstehen,

dass wir noch nie ein Huhn gerupft,

geschweige denn, zerlegt hätten.

  

Das Huhn durfte weiterleben und wir bekamen als Ersatz

Tortillas und Fricholes

(schwarze Bohnen) zum Abendessen

und die Jungs bekamen

frisch gebackenes Brot und Butter,

welches in schmatzendem Staunen endete.

 

Und so begannen die deliziösen Abende

an der KARIBIK !!

 

Die zwei darauffolgenden Tage

gab es vom Militär fangfrischen Fisch

den Luis in unserm Heim zubereitete

sowie den Tag darauf leckere feurige Fischsuppe

aus dem großen Gemeinschaftspott. 

 

Jeden Tag stiegen sie ins Meer

und holten mit Leichtigkeit

die leckersten Fische aus dem Meer, 

die nach wenigen Minuten in unserer Pfanne landeten.

 

Hier scheint das Paradies zu sein ... !! 

 

 

FEURIGE FISCHSUPPE - ABGEFÜLLT AUS DEM GROSSEN GEMEINSCHAFTSPOTT

 

 

klick the gallery

 

  

Auch die Pelikane

bereichern sich am leckeren Fisch.

 

   

 

 

Vorgelagert an der Küste

befindet sich ein Teil

des zweitgrößten Korallenriffs der Welt, 

welches allerdings zum hinschwimmen,

 zwecks Schnorcheln,

ein wenig zu weit ist.

 

Wir bekommen ein Kajak,

mal wieder von unseren neuen Freunden

 dem Militär angeboten.

 

Und so paddeln wir ca. 1  1/2 km hinaus 

durch das abnormale klare

und türkisfarbene Wasser der Karibik

zum schnorcheln ans Maya-Riff,

was sich allerdings nicht einfach gestalten lässt, 

da die See weiter draußen recht unruhig ist.

 

Doch ein wenig

können wir von der einzigartigen

und stillen Unterwasserwelt erschnorcheln und genießen.

 

 

 

 

Wir verlassen den traumhaften Strand

und bewegen uns die nächsten ca. 37 km Piste,

durch zum Teil tief hängende Palmwedel

entlang auf dem schönen und schmalen Landstreifen  

  zum fast Endpunkt der Halbinsel,

dem kleinen verschlafenen karibischen

 Fischerdorf 

 

- P U N T A   A L L E N -.

 

 

Bis auf bunte Fischerboote am weißen Strand

und urigen Palmhütten

gibt es hier nicht viel Sehenswertes.

 

Allerdings ist hier lecker Fisch essen angesagt,

bei tollem Flair ...

 

 

WELCOME TO THE DSCHUNGEL

 

    

klick the gallery

RÜCKFAHRT AUF DEM SCHMALEN LANDSTREIFEN - LINKS DIE LAGUNE UND RECHTS DIE KARIBIK

 

 

Zurück in TULUM

suchen wir einen Stellplatz für die Nacht.

 

Wir versuchen unser Glück

auf einem Parkplatz nahe am Strand eines Public Beach

sowie nicht weit entfernt

vom Eingang zu den Mayaruinen von Tulum,

welche wir am nächsten Morgen

recht früh besuchen wollen.

 

Am späten Abend

steht natürlich die Polzei vor der Tür,

da Campen hier auf den Parkplatz-Stränden

verboten ist.

 

 Olaf fällt in diesem Moment

keine bessere Ausrede ein und gibt an,

es täte ihm leid aber er würde in der Nacht

nicht all zu viel auf den Straßen,

aufgrund seiner Nachtblindheit sehen

und könne eben aus diesem Grund

heute Abend nicht mehr fahren.

 

Und ich habe offiziell keine Fahrerlaubnis !! 

 

Dafür hatten die Polizisten vollstes Verständnis

und wollten aber doch noch ein wenig über den LKW 

und unsere Reise wissen.

 

Und somit ließen sie uns die Nacht am Eingang

zum Strand schlafen.

 

Am Morgen erleben wir einen gigantischen Sonnenaufgang

am pudrigen und schneeweißen Playa.

 

Bei so einer Atmosphäre und einem Anblick,

vergißt man die Welt um sich herum...



 

 

Diese dürfte nun

die letzte Mayastätte für uns in Mexico sein.

 

 

- T U L U M -

 

 

liegt spektakulär auf einem Felsplateau

direkt am karibischen Meer. 

 

Der Blick auf das Castillo,

welches hoch auf dem Felsen 

über der türkis blau schimmernden Karibik steht, 

ist einzigartig

und dürfte das Highlight dieser Stätte sein

mit ihren wenigen windschiefen,

jedoch beeindruckenden Tempeln.

 

Und da wir auch heute früh unterwegs sind

ist die Anlage so gut wie leer

und wir genießen einen richtig schönen

und stillen Morgen.

 

 

 

  

klick the gallery

 

 

Wir verlassen Tulum und ziehen weiter gen Süden

 die nächsten 200 Kilometer zur  

 

 

- L A G U N A    B A C A L A R -

 

 

die auch aufgrund ihrer vielen Farben

 

- Laguna Siete Colores -

 

genannt wird.

 

_____________

 

 

Auf einem schönen & gemütlichen Camp,

eines älteren mexikanischen Ehepaares,

welches selbst auf dem Gelände

in einer einfachen Holz- und Wellblechhütte,

 umgeben von Hühnern, Truthähnen und Hunden lebt,  

finden wir ein nettes ruhiges Plätzchen unter Palmen 

und verbringen an der Lagune

ein paar herrliche badereiche Tage. 

 

Am Abend jedoch

als wir auf dem Platz ankommen

tut sich erst einmal der Boden unter Maggie auf.

 

Zuvor war nichts zu sehen

nur eine winzig kleine Unebenheit im Rasen

 (wie auf der ganzen Rasenfläche)

und schwups war der Reifen von Maggie weg.

 

Trotz Allrad,

keine Chance da wieder rauszukommen.

 

Dazu kam, dass das Loch

von Sekunde zu Sekunde tiefer wurde

da der Rasenuntergrund an dieser Stelle

vom See feucht war

und der Reifen immer mehr im Boden versank

sowie unser Truck

immer mehr in Schieflage geriet, 

so weit, dass sich die Fahrerseitenfront

schon aus den Federn hob

was nicht unbedingt vertrauenswürdig aussah.

 

Olaf unterbaute schnell mit zwei Wagenhebern

das Hinterteil von Maggie

 um weiteres Absinken zu vermeiden

und ich hielt auf der Straße ein Auto an,

welches die Polizei bzw. Protection Civil rief. 

 

5 Minuten später waren Polizei sowie

Protection Civil vor Ort

mit sämtlichen Hilfsmitteln

(großen Wagenhebern und Holz zum unterbauen)

und nach fast zwei Stunden unterbauen und probieren, 

schwang Maggie ihren Hinterreifen

wieder ins F R E I E.

 

Waagerechtes schlafen war zum Glück angesagt ...

 

 

 

 

Am nächsten Tag

werden wir jedoch mit den karibischen 

 Farben der kristallklaren Süßwasser-Lagune,

die hier an der Stelle besonders schön ist, 

für alles entschädigt. 

 

 

klick the picture

 

 

klick the gallery

MUCHOS BESOS

 

 

6. Dezember

 

Dieses Jahr

steckt der Nikolaus in den Badelatschen

und der Heißhunger

auf gute deutsche Schokolade

wird ersetzt durch frische Ananas ...

 

 

 

 

"JOGL" aus Deutschland

der seit 6 Monaten alleine mit dem Motorrad unterwegs ist

verirrt sich auch auf den Platz

und gemeinsam verbringen wir einen netten Abend ... 

 

 

 

 

Noch jemand,

der sich allerdings unter Maggie

verirrt hat ...

 

 

 

   

Wir verlassen diese schöne Oase

und fahren wieder ein Stück zurück.

 

Nach wenigen Kilometern durch den Dschungel 

gelangen wir erneut an die 50 km lange

  

 

 - L A G U N A   B A C A L A R  -

 

 

wo wir die nächsten 2 Nächte

bei Karl Heinz & Christina,

einem liebenswerten mexikanischem Ehepaar

 auf dem Camp 

 

- L A G U N A   A Z U L -

 

verbringen. 

 

Hier wohnt auch Fritz,  

ein Deutscher,

in seinem modifizierten Wohnwagen, 

der vor einigen Jahren dieses Grundstück

an der Lagune gekauft hat.

 

Bei Fritz

dürfen wir uns mit neuen deutschsprachigen Büchern,

die andere Traveller zum Tausch

hier gelassen haben, 

neu eindecken

und lassen unsere wiederum dort. 

 

An dieser Stelle ist jedoch die Lagune

in ihrer Farbenpracht derzeit getrübt,

da vor einigen Monaten

ein Hurrikane darüberfegte.

 

An den zwei Tagen ziehen immer wieder

dicke Wolken über die Lagune

und die Sonne zeigt sich nur ganz wenig. 

 

Wir verbringen eine faule und lesereiche Zeit

in der Hamaca (Hängematte) 

sowie wunderschöne Abende

mit Fritz, Christina, Karl-Heinz und Bob

dem amerikanischen Nachbarn

und Karl-Heinz mixt uns die BESTEN Margaritas.

 

 

GEMÜTLICHE REGENTAGE IN DER HAMACA

 

 

klick the gallery

 

 

Wieder raus aus aus dem dichten Dschungel

decken wir uns an den Straßenständen 

mit frischen Ananas ein...

 

  

 

 

und fahren noch ein Stück weiter retour nach

 

 

- M A H A H U A L -

 

 

einem netten Urlaubsörtchen an der Karibik. 

 

Hier legen die großen Kreuzfahrtschiffe

in dem einst verschlafenen Fischerdörfchen an

und wenn das passiert,

dann ist hier richtig was los.

 

Witzig ist, hier gibt es sogar ein HARD-ROCK-CAFE,

welches aber nur dann geöffnet hat,

wenn die großen Kreuzfahrtschiffe kommen.

 

Alles für den Tourismus ...

 

 

  

 

Wir folgen unserem eigentlichen Plan

und lassen den Ort sowie das Touristengetummel,

nach einem kurzen Aufenthalt,

 hinter uns

um einen erneuten Abstecher von Mahahual

durch einen anderen Zugang

(Süd nach Nord) in das  

 

 

- S I A N   K A ' A N   R E S E R V A T - 

 

 

zu machen.

 

Wir wollen noch ein paar Tage

an die weißen Karibikstrände. 

 

  Nach einigen Kilometern

auf schmaler und wunderschöner,

wild umwucherter sowie auch hier

mit tiefen Palmwedel verhangener

weißsandiger Offroadpiste, 

landen wir an einem traumhaften Küstenabschnitt,

wo wir weitere Tage mit Wildcampen

und abseits der normalen Touristenpfade verbringen. 



 

 

Hier gefällt es uns erneut richtig gut,

so dass wir uns am Strand häuslich einrichten

und den leider,

wie an vielen Stränden,

angeschwemmten Plastikmüll beseitigen.


Unter Palmen bauen wir aus Strandfunden

einen Windschutz,

da abends der Wind schon mal kräftiger werden kann

und verbringen die nächsten Tage

bei genialer Atmosphäre am Strand.

 

Jeden Tag gibt es frisch geköpfte Kokosnüsse

sowie den Saft,

da die Palmen voll davon sind ... 

 

 

 

  

klick the gallery

     

 

Abendstimmung ...

   

 

   

 

Wir starten durch zur Grenzstadt Chetumal,

um uns mit Leckereien

für Heiligabend & Silvester einzudecken 

und um vorab die Papiere für unsere Hunde 

zwecks Einreise nach Belize zu besorgen. 

 

Weihnachten entscheiden wir,

noch hier zu verbringen

wieder bei dem mexikanischen Ehepaar

auf dem gemütlichen Platz

30 km retour an der Laguna Bacalar

mit den karibischen Farben,

wo wir beim letzten mal Maggies Hinterreifen versenkten.

 

 

_____________________

 

 

 

WEIHNACHTEN

 

AN DER

 

- L A G U N A   B A C A L A R -

 

 

Hier verbringen wir 

trotz nicht so richtig aufkommender

 weihnachtlichen Stimmung

ein paar erneut ruhige und richtig schöne Tage

mit hochsommerlichen Temperaturen.


Wir frischen unsere Homepage auf,

schmökern in Reiseführern

was uns in Belize so alles erwartet,  

schlemmen leckeres Weihnachts-Raclette,

tauchen ein in das smaragdgrüne Wasser 

und verbringen lange gemütliche Lagerfeuerabende

an der Lagune

bevor wir Mexico im neuen Jahr verlassen ...

 

 

 

 

Und auch in diesem Jahr

passen wir uns wieder unserem Umfeld an

und schmücken einen im karibischen Flair 

Weihnachts-Ananas-Baum

der den Vorteil hat, 

ihn nach Gebrauch zu verspeisen ... 

 

 

    

 

klick the gallery

 

 

Der malerische Sonnenaufgang

lockt uns immer wieder

früh aus dem Bett !!

 

 

 

 

Mit dem Motorrad

fahren wir in das ca. 3 km entfernte Örtchen Bacalar,

welches so gut wie nichts zu bieten hat,

bis auf ein paar wenige nette Terrassen-Bars

und das Fort San Felipe, 

von dem man einen tollen Blick

auf die farbenprächtige Lagune hat.

 

 

   

 

- H E I L I G A B E N D -

 

Lagune, Palmen, Lagerfeuer kurze Hose und Shirt ... 

 

Das gab es bisher noch nicht !!

 

Aber wir sind ja anpassungsfähig,

was uns nicht gerade 

schwer fällt.

 

 

24.DEZEMBER 2012

  

 

Wir wünschen EUCH ALLEN ein gigantisches 2013

und senden viele Grüße

vom amerikanischen Kontinent !!

 

______________________

 

 

 

MEXICO RESUMÉ

 

 

Nach 258 Tagen 

und 16600 gefahrenen Kilometern,

  intensiv verbrachter Zeit

um das wunderschöne Land

sowie die Menschen auf uns wirken zu lassen,

verlassen wir nun Mexico.

 

Zwei Monate verbrachten wir auf der grandiosen,

wüstenähnlichen und von Kakteen  übersäte,

sowie von einsamen Traumstränden und Offroadpisten,

die wir mit Maggie (Truck) erforschten, 

 geprägte Baja California. 

 

Im Pazifik durfte wir Delfine

sowie Buckelwale sehen und sogar berühren.

 

Auf dem Festland erwartete uns dann

nach zwei Monaten ein anderes Mexico.

 

Wir fuhren tief

auf abenteuerlicher und enger Piste

in die Schluchten der Barranca del Cobre

und kamen dort mit den indigenen Tarahumaras

auch Raramuri genannt,

 in Kontakt.

 

Durch koloniale und kunterbunte

Klein- und Großstädte zog es uns weiter in den Süden,

vorbei am brodelnden & spukenden Popocatepetl,

welches ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird.

 

Es zog uns hinauf auf Höhen von 4600 Metern

mit grandiosen Ausblicken auf Vulkankraterseen,

vorbei an einer in Lava versunkenen Stadt,

sowie das grandiose Erlebnis 

bei einer beeindruckenden Osterprozession

in einem indigenen Dorf dabei zu sein,

wo die Menschen noch richtig tief

in ihre Bräuche verwurzelt sind.

 

Vom Pazifik mit seinen kultigen Stränden

ging es für uns hinein oder besser gesagt,

weit hinauf in die herrliche Bergwelt der Chiapas.

 

Hier genossen wir intensiv

die traditionellen Märkte der Indigenas,

badeten in Wasserbecken

bei den versteinerten Wasserfällen,

tranken Mescall zum Frühstück und aßen gegrillte 

Heuschrecken.

 

Guacamole die aus den leckeren Avocados zubereitet wird, 

stand fast tägliche auf unsere Speiseplan

und häufig brannte uns der Gaumen

vom extrem pikanten Essen. 

 

Durch unzählige

wie auch tief im Dschungel gelegene Majaruinen

legten wir lange Fußwege zurück,

begegneten Brüllaffen,

wohnten bei den Lancadonen im Dschungel

umgeben von kunterbunten Papageien,

fuhren mit einer Lancha auf dem Grenzfluss

zwischen Mexico und Guatemala

tiefer hinein in den Urwald.

 

Hier mussten wir uns für längere Zeit 

an das extrem feucht heiße Klima gewöhnen.   

  

Wir bestiegen historische Pyramiden,

badeten in der Unterwelt von Yucatan 

in den traumhaften Wasserlöchern, genannt CENOTES

 

 

 

 

und genossen die herzliche Gastfreundschaft

eines Wieners,

der sich in Yucatan auf einer alten Rancho 

ein Paradies erschaffen hat,

sowie die Gastfreundschaft einer liebevollen Majafamilie

die uns in ihrem einfachen Haus

mit leckerem Ziegenfleisch verwöhnte.

  

Am Golf von Mexico

flogen uns Flamingos über die Köpfe

und Krokodile sonnten sich auf kleinen Sandbänken

in unmittelbarer Nähe.

 

Im Sian Ka'an Biosphärenreservat an der Karibik

verbrachten wir eine tolle Zeit

mit Dschungelpistenfahrten und Wildcampen,

schnorchelten am zweitgrößten Riff der Welt

und wurden vom Militär

mit frisch gefangenem Fisch beköchelt.

 

So lernten wir das Militär

von einer anderen Seite kennen,

als immer nur bei den häufigen & nervigen

Straßenkontrollen.

  

Bei unseren dreimaligen Einreisen nach Mexico

machte man es und zweimal nicht so richtig leicht,

doch damit konnten wir leben,

da die übrige Reisezeit in Mexico angenehm

 und entspannt war. 

 

Unsere Spanischkenntnisse

reifen von Zeit zu Zeit

immer mehr ... 

 

Es gab keinen einen Moment, 

wo wir uns in diesem Land bedroht 

oder in gefährlichen Situationen durch fremde Hand 

gefühlt haben.

 

Bis auf den Klau aus dem Auto,

bei dem wir nicht zugegen waren und der zum Glück

nur auf den alten Computer beschränkt war.

 

Kurzum:

 

Mexico ist auf seine Art einzigartig, vielfältig 

und wir sind froh, dass wir uns,

wie auch in den bisherigen durchreisten Ländern,

ausführlich die Zeit dafür genommen haben,

um dieses großartige Land kennen zulernen

und zu erleben.

 

Maggie schlägt sich weiterhin tapfer !!

 

Durch einen kurzen Abstecher nach Texas,

 rollt sie nun weiter auf neuen Reifen gen Süden.

 

In Yucatan bekam sie Post aus Deutschland

und somit wieder eine in den Originalzustand

zurück versetzte Spurstange.

 

Und mal wieder ... neue Bremsen

sowie die Umrüstung auf einen kompletten neuen Satz

AGM-Gelbatterien.

 

Paco und Mexi

(unser Neuzugang von der Baja California)

sind mittlerweile unzertrennlich und genießen

das Reisen in vollen Zügen.

 

Und unsere Reiselust ...??

 

Auch nach dieser Zeit ist sie unverändert stabil

und drängt uns zum Weiterfahren:-))

 

 

Am 

 

02. JANUAR 2013

 

 reisen wir ein nach BELIZE ... 

  

 

Fortsetzung - BELIZE -