COSTA RICA I 

 

04.05. - 30.06.2013

 

 

DER NORDEN  &  NICOYA HALBINSEL

 

 

 

ROUTENVERLAUF DURCH COSTA RICA


Costa Rica auf einer größeren Karte anzeigen

  

 

EINREISE

  

 

Am 04.05.2013 überqueren wir,

allerdings nicht wie sonst am Morgen,

sondern erst am späten Nachmittag

die Grenze 

und müssen feststellen,

dass nichts mehr los ist und keiner mehr so richtig Lust hat,

was ganz klar zu unserem Vorteil ist.  

 

An der Grenze winken uns schon wieder freudig die Helfer zu

und bauen sich direkt vor Maggie auf.

 

Auch hier lehnen wir dankend ab,

da es doch immer das gleiche Prozedere ist.

  

Hier an der Grenze zu Costa Rica

sind zwar einige Wege mehr als gewohnt zu gehen,

jedoch sind diese gut organisiert

und in weniger als zwei Stunden sind wir durch,

was Costa Rica durchaus direkt sympathisch erscheinen lässt.

 

Keine Auto- sowie Hundekontrolle !!

 

Wir bekommen 3 Monate Aufenthalt in den Pass gestempelt,

schließen direkt an der Grenze

eine Pflicht-Versicherung für Auto- und Motorrad ab

(insg. 65,- USD)

und fahren in der Dunkelheit los. 

 

Die erste Nacht verbringen wir in Santa Cruz,

welches nicht weit von der Grenze entfernt liegt. 

 

Dort bietet sich

auf einem großen autohofähnlichen Parkplatz

ein guter und ruhiger Schlafplatz an.

 

Noch haben wir nichts von dem Land gesehen.

 

Auch hier wird uns Wärme, Feuchtigkeit, eine großartige Tierwelt

sowie aktive Vulkane, Nebelwälder und vor allem

Traumstrände erwarten.

 

Wie auch in den bisherigen Ländern

sind wir extrem gespannt auf COSTA RICA.

 

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Am nächsten Morgen geht es für uns früh los

in den ersten Nationalpark in der Provinz GUANACASTE,

von denen Costa Rica einige zu bieten hat.

 

Noch hat die Regenzeit nicht richtig begonnen, 

doch schon jetzt zeigt sich dieses Land von seiner gigantischen

sowie üppig grünen Seite.

 

 

NATIONALPARK RINCON DE LA VIEJA - 

 (Sektor Las Pailas)

 

 

Fast drei Stunden

wandern wir durch den märchenhaften Regenwald.

  

Hier gibt es riesige Urwaldbäume,

blubbernde und qualmende Fumaroles,

kleine Wasserfälle, spritzende Schlammtümpel und Affen.

 

Der Weg zum Vulkan Rincon de la Vieja ist jedoch leider

wegen derzeitiger Aktivität gesperrt.

 

Die Nacht verbringen wir kostenfrei

auf der dortigen großen Parkplatzwiese

die sich als perfekten Stellplatz anbietet

und genießen das Grillengezirpe 

und die von Glühwürmchen übersäte Abendstimmung.

 

 

NATIONALPARKGEBIET - RINCON DE LA VIEJA

 

 

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PANORAMA - RINCON DE LA VIEJA NATIONALPARK

  

 

Am nächsten Tag wandern wir erneut,

auf einem anderen Trail im selbigen Park.

 

15 Kilometer geht es nun

auf dem kleinen unebenen und steinigen Waldpfad

über abenteuerliche Hängebrücken

sowie unter den neugierigen Kapuziner-Äffchen hindurch

zu den zwei wunderschönen Wasserfällen

ESCONDIDAS und  LA CANGREJA. 

 

 

LA CANGREJA WATERFALL
RINCON DE LA VIEJA

 

 

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ESCONDIDAS WATTERFALL

 

 

Auf unserem Stellplatz am Park

lernen wir Tom & Enida aus Deutschland kennen,

die 4 Wochen mit einem Leihwagen

Costa Rica bereisen.

 

Tom ist Journalist und möchte gerne ein Interview

mit uns machen, welches wir am nächsten Tag

in deren beiden Hotel gemütlich am Fluß abhalten.

 

Wir verbringen einen witzigen halben Tag miteinander,

bevor sich unsere Wege wieder trennen.

 

 

 

 

Es geht weiter in den Süden in Richtung Nicoya Halbinsel.

  

Auf dem Weg dorthin landen wir bei einem

 DEUTSCHEN - (Pfälzer) BÄCKER

bei dem wir ein leckeres Frühstück inhalieren

sowie die erste BREZEL

seit fast drei Jahren gierig hinunterschlingen.

 

Auf die Weiterreise

gibt es von Hans leckere süße Carepakete

als Geschenk !!

 

 

 

 - VULKAN MIRAVALLES - 

 

 

Nach dem leckeren Frühstück schmeißen wir

spontan unseren Plan NICOYA HALBINSEL um

und machen vorab einen Abstecher in die

vom ausländischen Tourismus wenig besuchten Berge

am Vulkan MIRAVALLES.

 

Vor einem Jahr lernten wir in Mexiko Paul & Ana,

 die vom Süden her kamen,

kennen.

 

Sie gaben uns damals einen einzigen Tipp für Costa Rica,

der uns jetzt beim öffnen des Reiseführers

wieder in die Hände fiel.

 

Es geht hinauf auf ca. 700 Meter Höhe in eine Gegend,

ähnlich der Schweiz mit grünen satten Kuhwiesen und Bergketten,  

wenn da nicht die Vulkanberge, Palmen sowie Bananenpalmen,

exotische bunte Papageienvögel

und brüllenden Affen im Wald wären.  

 

Wir müssen uns durchfragen,

da kein Schild dort hinführt

und landen vor einem geschlossenen Viehzaun sowie einer Rancho

 unterhalb des Vulkans MIRAVALLES.

 

 

  

 

Dort telefoniert man direkt

und 10 Minunten später lernen wir JORGE kennen, 

der uns das kleine verträumte Oasenplätzchen

unterhalb des Vulkans zeigt.

 

 

JORGE & OLAF

 

 

 Nachdem wir durch zwei Kuhzäune

sowie über Kuhwiesen gefahren sind

stehen wir nun direkt neben einer naturbelassenen

Vulkanquelle.

 

Es sind sogar Duschen/Toiletten und Frischwasser vorhanden.

 

Wir fragen Jorge,

 ob hier denn viele ausländische Touristen hinkommen.

 

"Ja, zuletzt waren Paul & Ana

(Schweizer /Argentinisches Pärchen) hier".

 

Das war vor 1 Jahr !!

 

Da wir nun 3 Monate

für dieses kleine Land zur Verfügung haben

 und somit viel Zeit,

schalten wir einen Gang zurück

da dies für uns der perfekte Traumplatz ist

um ein paar Tage still zu stehen und sich auszubreiten,

sowie die herrliche Atmosphäre zu genießen. 

 

Jeden Tag baden wir in der naturbelassenen

warmen und urig gelegenen Vulkanquelle,

wandern kleine Trails

unterhalb des Vulkan Miravalles, 

wo auch der kleine Rio Celeste fließt

mit seiner milchig türkisen Farbe 

und hören dem Affengebrülle im Wald zu.

 

Der Grill ist im Dauereinsatz

und Lagerfeuerholz liegt vor der Haustür.

 

Hier arbeiten wir aber auch fleißig an unserer Homepage

und befreien Maggies rechte Seitenfront vom Rost,

welcher sich im Laufe der Zeit

durch die feuchten und salzigen Küstenwinde

ins Blech gefressen hat.

 

 

HIER LÄSST ES SICH GUT AUSHALTEN

 

 

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 Die Abende wie auch die Nächte

sind erfüllt mit Urwaldgeräuschen

sowie nächtlichen Schreie der Kojoten

und da weit und breit kein Licht zu sehen ist, 

zeigt sich der flimmernde Sternenhimmel

in seiner vollen Pracht.

 

 

ABENDSTIMMUNG

   

 

Irgendwie können wir uns

von diesem kleinen und stillen Paradies

nicht losreisen und verlängern immer wieder

um zwei Tage.

 

JORGE lächelt nur still vor sich hin und meint

 PAUL und ANA ging es damals genauso,

so dass aus 2 Wochen

2 Monate wurden.

 

Doch nach 14 Nächten reisen wir uns los

und starten durch in die Hauptstadt SAN JOSE

da es dort etwas zu erledigen gibt.

  

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In Ciudad Colon,

vor der Hauptstadt San Jose

 marschieren wir erneut zum Tierarzt, 

lassen die Blutentnahmen für beide Hunde

zur Tollwutbestimmung durchführen,

die zur Einreise nach Deutschland verlangt wird

und welche uns knackige 600 US-Dollar kostet,  

da wir in wenigen Monaten einen Heimaturlaub planen.

 

_______________________________

 

 

Wir drehen noch eine Runde

durch die Hauptstadt SAN JOSE

die wie auch einige Hauptstädte in den zuvor bereisten Zentralländern

mit amerikanischen Fast-Food-Ketten gespickt ist

sowie namenhaften teuren Firmen

jedoch wenig sehenswerten Attraktionen.

 

Hier frischen wir unsere Vorratsfächer auf bei WALMART

und kaufen uns einen REGENSCHIRM,

da es hier in der Region um San Jose 

wie aus Kübeln schüttet.

 

Eben die Regenzeit !!

 

Eigentlich könnte Costa Rica der 31. Bundesstaat 

der Vereinigten Staaten sein,

da hier doch alles sehr amerikanisch wirkt.

 

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- VULKAN IRAZU -

 

 

 Noch am Abend kämpfen wir uns bis auf 3300 Meter hinauf

zum ca. 50 km von der Hauptstadt entfernten 

VULKAN IRAZU,

wo wir die Nacht auf einem Plätzchen

vor dem Kassenhäuschen verbringen,

da Camping im Park 

nicht erlaubt ist.

 

Am nächsten Morgen ist der Himmel grau,  

es regnet und der Nebel hüllt uns ein 

auf dieser Höhe.

 

Unser Innenthermometer zeigt knackige 8 Grad an,

was wir so nicht mehr gewohnt sind.

 

Wir ziehen uns gemütlich in unseren 9 qm-Behausung zurück 

und sitzen das schlechte Wetter aus, 

da wir die Fahrt hierher nicht erneut in Angriff

nehmen wollen.

 

Die ersten Sonnenstrahlen blitzen am darauffolgenden Tag

unter den Rollos in unser Bett

und der Himmel ist frei von dicken Wolken,

was allerdings hier oben nie von langer Dauer ist.

 

Wenige Minuten später

stehen wir am Rande des spektakulären CRATER PRINCIPAL 

hoch über den Wolken,

jedoch leider ohne den giftgrünen Säuresee, 

der normalerweise für die perfekte Spektakularität sorgt.

 

Der nebenan liegende Vulkan Turrialba ist derzeit aktiv, 

und wenn dies der Fall ist,

entzieht er dem Vulkan Irazu eben diesen

grünen Säuresee.

 

Doch der Ausblick auf den Krater

sowie auf den Wolkenteppich auf dieser Höhe

ist einfach nur gigantisch schön.

 

 

CRATER PRINCIPAL

 

 

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 - OROSI KAFFEETAL -  

 

 

Wir durchbrechen wieder die Wolkendecke

und fahren hinunter in das Orosi Kaffeetal

wo wir bei Franziska & Freddy landen.

 

Die beiden Schweizer

leben & arbeiten schon seit einigen Jahren 

in Costa Rica.

 

Franziska führt in Orosi

eine Bäckerei mit einem kleinen Cafe

und unwiderstehlichen Leckereien

und Freddy organisiert Motorradtouren.

 

Drei Nächte verbringen wir auf ihrem Grundstück

wo sie zwei Stellplätze für Camper sowie Cabanas vermieten

inmitten herrlicher exotischer Pflanzenwelt.

 

Franzi bietet uns an,

unsere Wäsche hier zu waschen, was dringend nötig ist.

 

Die beiden laden uns zum GRILLEN ein

und so verbringen wir herrliche & lustige gemeinsame Abende

mit Franzi & Freddy und deren guten Freund Frank

aus Frankreich.

 

An einem Tag schnallen wir unser Motorrad ab

und fahren durch das Orosi - Tal.

 

Und bevor wir weiterziehen,

decken wir uns noch kräftig mit den selbstgemachten

leckeren und exotischen Marmeladen

von Franziskas Bäckerei ein.

 

 

NICE EVENING

 

 

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 Erneut kreuzen wir die Haupstadt San Jose

um von dort aus hinauf

zu einem anderen Vulkan, dem POAS zu gelangen,

der jedoch am nächsten Morgen

im Dauernebel liegt.

 

Der Ranger versichert uns,

dass es absolutes Glück wäre,

den Poas bei klarem Wetter zu erwischen. 

 

Eigentlich hätten wir gerne

noch eine Nacht hier oben ausgesessen,

doch auch hier ist übernachten im Park nicht möglich

und vor dem Gelände

den Tag auf der Seite der Durchgangsstraße zu verbringen,

ist auch nicht der Renner.

 

Wir ziehen wieder hinunter in die Ebene

durch kleine urige Ortschaften und landen in SARCHI

einem ebenso kleinen Örtchen,

welches durch seine bunten Ochsenkarren,

die noch heute in mehreren Fabriken angefertigt und bemalt werden, 

bekannt wurde. 

 

 

 

  

Durch uriges und schönes Hochland,

ziehen wir nun hinunter an den Pazifik

auf die  

 

- NICOYA HALBINSEL -.

 

 

Hier auf der zum Großteil naturbelassenen Halbinsel Nicoya,

gibt es unzählige schöne sowie einsame Strände,

Urwald, mehr Pisten (in allen Variationen) als Teerstraßen,

Flussdurchfahrten und Wildlife.

 

Die nächsten Nächte verbringen wir mit Wildcampen,

was hier an der Küste geduldet wird,

am dem von Kokospalmen übersäten und wenig frequentierten

schönen PLAYA CARRILLO.

 

 

PANORAMA PLAYA CARILLO
PLAYA CARRILLO

 

 

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 In gemütlicher Geschwindigkeit geht es auf schlechter,

vom Regen durchzogener Lehm-Dschungelroad, 

nach PLAYA BUENA VISTA.

 

 

  

Die Flüsse steigen,

da nun die Regensaison in vollem Gange ist.

 

Geschickt ziehen wir eine Schleife durch den Fluss

und Olaf hat ersichtlichen Spaß !!

 

 

 

 

Wir erreichen die Lodge von Frank und Guido,

den FLYING CROCODILES.

 

Vor drei Jahren

wurden wir auf unserer Reise durch Marokko

von einem Virus infiziert,

dem Ultra-Light-Fliegen-Virus.

 

Frank und Guido sind ehemalige deutsche Piloten

und haben sich hier in Costa Rica

ihr eigenes Flieger-Paradies geschaffen.

 

Sie bieten Flüge mit dem Ultra-Light bzw. überwiegend

mit dem Autogyro an.

 

Und das Schöne daran ist,

sie kennen denjenigen, der uns vor drei Jahren

diesen Floh ins Ohr setzte.

 

Erneut befällt uns hier kräftig das Virus, 

so dass wir bald schon wieder bei den Flying Crocodiles

 auftauchen werden.

 

Doch zuerst ist in Liberia eine Verabredung geplant

und wir warten auf klares Flugwetter ... 

 

________________

 

 

Weiter entlang an der Küste

geht es für uns zum schönen und einsam gelegenen 

 

- PLAYA OSTIONAL -

 

an dem wir zwei Tage verbringen.

 

Eigentlich wäre heute der perfekte Flugtag gewesen,

doch die 35 km wieder zurück zu holpern 

liegt nicht in unserem Sinne. 

 

Und so genießen wir den dunklen Bilderbuch-Strand,

die prachtvolle umliegende Vegetation 

sowie die traumhafte ruhige Atmosphäre

am pazifischen Ozean.

 

 

PAORAMA - PLAYA OSTIONAL

 

 

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PANORAMA - PLAYA OSTIONAL

 

 

- PLAYA TAMARINDO -

 

 

Die Teerstraße hat uns wieder !

 

Bei der Ortsdurchfahrt treffen wir Uwe & Claudia,

die wir zuletzt in Antigua (Guatemala) gesehen haben wieder

und verbringen zwei schöne gemütliche Abende

an einem freien Stellplatz direkt am Strand

mit GRILLEN & LAGERFEUER.

 

 

 

 Und die "JUNGS" dürften dabei

natürlich nicht fehlen !

 

 

 

 

Farbenprächtiger Sunset !

 

 

PLAYA TAMARINDO

   

 

Nach zwei Tagen verlassen wir Claudia & Uwe schon wieder

sowie vorerst auch die NICOYA HALBINSEL

und fahren nach Liberia um dort Lothar & Martina,

die ersten Overlander

die wir hier auf diesem Kontinent kennen lernten,

zu treffen.

 

GROßE FREUDE - FEUCHTE AUGEN !!

 

Zwei Jahre sind nun vergangen,

als wir uns zum letzten Mal in Alaska trafen.

 

Seitdem befanden sie sich mal in größeren

sowie in kleineren Abständen hinter uns.

 

Gemeinsam ziehen wir mit den BEIDEN erneut hinauf 

zu der kleinen "NOCH" geheimen Oase,

der HEIßEN QUELLE am VULKAN MIRAVALLES 

und verbringen dort gemeinsam eine tolle Zeit.

 

 

STELLPLATZ DIREKT NEBEN DER QUELLE
HAPPY HOUR

 

 

An einem Tag bringt uns JORGE Vulkanschlamm vorbei,

mit dem wir uns kräftig bekleckern

und auf die versprochene Verjüngung warten ...

 

 

 

 

Doch leider bleibt die Verjüngung aus,

jedoch der Spaß vermehrt sich.

 

 

 

 

Gemütliche Abende !!

 

 

 

 

Wir schicken Claudia und Uwe

unsere Stellplatzkoordinaten

und die beiden tauchen einen Tag

vor unserer Weiterreise auf.

 

Gemeinsam verbringen wir einen schönen Abend

sowie ein Midnight-Baden

in der heißen Quelle zu sechst

im Lichtschein der Petroleumlampen

und am nächsten Tag ziehen Martina & Lothar

sowie auch wir weiter.

 

Uwe & Claudia bleiben noch

und machen es sich heimisch an der Quelle.

 

 

 

 

Über Schotterpiste gelangen wir

in den tiefen Regenwald von COSTA RICA

zum 

 

NATIONALPARK VULKAN TENORIO

 

&

 

dorthin wo der 

  

RIO CELESTE,

 

der strahlend blaue Fluss fließt.

 

Bei der Ankunft erlaubt man uns,

auf einem Rasenstück am Parkeingang zu campen

wo wir direkt mit Maggie im,

vom Regen durchweichten Rasen absaufen.

 

Matsch ist einfach unberechenbar.

 

Wir unterbauen mit Steinen, Holz

und sogar die Sandbleche kommen das erste Mal

zum Einsatz.

 

Nichts ... alles verschwindet im MATSCH.

 

Da hilft nur noch ein Traktor aus dem nächsten Örtchen,

der selbst auch beim ersten Versuch mit seinen dicken Reifen

sich in den weichen Boden gräbt.

 

Doch beim zweiten energischen Versuch

kämpfen wir unsere 11 Tonnen Maggie wieder auf festen Untergrund

bevor es dunkel wird.

 

_________________________________ 

 

 

- RIO CELESTE -

 

 

In immer anderen Blautönen schimmernd,

schlängelt sich der geheimnisvolle Rio Celeste

durch den tiefen Regenwald,

bildet heiße Quellen und rötliche Seitenarme

und mündet schließlich in dem traumhaft schönen

brausenden Wasserfall. 

 

Heute morgen regnet es nicht

und es blitzt immer mal wieder ein gestochenes BLAU

hinter den Wolken hervor. 

 

Am Eingang tragen wir uns in die Gästeliste

und stapfen schon zu Anfangs über lehmigen weichen Boden

hinauf sowie tief hinein in den Regenwald.

 

Pflanzen reichen in ungeahnte Höhen,

Wurzeln wuchern über den Gehweg

und bieten halt in den Mengen von Schlamm,

die sich nach den Regenfällen bilden,

was auch dazu führt auf dem Hintern zu landen.

 

Die Pflanzenwelt ist gigantisch und uns war es zuvor nicht bewusst

dass so viele Grüntöne überhaupt existieren.

 

 

  

 

Chemische Reaktionen,

ausgelöst durch die vulkanischen Aktivitäten in diesem Gebiet,

sind die Ursache für die traumhafte Farbe

des Rio Celeste.

 

 

SEITENWECHSEL - DURCH DEN RIO CELESTE

 

 Züricher Gschnetzeltes & Röstis

 

 

In Costa Rica ist alles möglich

sowie auf Reisen passiert einfach so manches unglaubliches ...

 

Auf dem Weg zum Lago Arenal

kommen wir in der kleinen Schweiz vorbei.

 

Wir wussten vorab von dem hier ansässigen Schweizer

und seinem Schweizer-Restaurant,

doch wenn man um die Kurve fährt 

traut man einfach seinen Augen nicht,

da stehen plötzlich vier prachtvolle Schweitzer Hütlis,

eine kleine Kapelle

und auf den grünen Wiesen stehen

original schweizer Kühe.

 

Es gibt sogar ein kleines Bähnchen,

welches durch Tunnel und selbstgebaute Brücken 4 km den Berg

hinauf zu einem Drehrestaurant fährt

mit Blick, bei klarer Sicht, auf den Vulkan ARENAL.

 

Und das alles auf dem 190 Hektar großen Schweizer Anwesen.

 

"Gruizi" steht am Eingangsschild !!

 

Wir biegen ab und landen so bei Franz einem Schweizer,

der es sich hier in Costa Rica vor vielen Jahren

 "HEIMISCH" gemacht hat.

 

Am Abend lassen wir uns von Franz persönlich

ein Züricher Geschnetzeltes mit Röstis

sowie ein richtig leckeres Cordon bleu zaubern

und genießen den identischen schweizer Hüttenflair.

 

Für ein paar Stunden auf einem anderen Kontinent,

man könnte es fast glauben.

 

Wir verbringen die Nacht auf dem Parkplatz

und am Morgen weckt uns der Glockenschlag

der kleinen schweizer Kapelle.

 

Die Bahnfahrt zum Drehrestaurant fällt aus,

da der Vulkan Arenal im Wolkenkleid liegt.

 

 

LECKERER HÜTTENSCHMAUS

 

Wir ziehen entlang

auf der urigen und schönen kleinen Straße

um den Arenal See,

wo sich mehr Ausländer als Einheimische angesiedelt haben

und erreichen das Örtchen NUEVO ARENAL.

 

Auf dem Gemeindegrund am See

bietet sich ein toller und kostenfreier Stellplatz an,

auf dem wir zwei Nächte verbringen.

 

 

 

 

Auf der Weiterfahrt um den Arenal-See

sowie den halb im Wolkenkleid verschwundenen Vulkan Arenal,

gelangen wir über ruppige Schotterpiste zu den vier,

im Privatbesitz befindlichen schönen Wasserfällen.

 

Am kleinen Restaurant der Familie stellen wir Maggie ab

und steigen um in einen Jeep,

der uns die letzten abenteuerlichen Kilometer

auf ausgewaschener enger Lehmpiste steil hinunter

zum Ausgangspunkt bringt.

 

Paco und Mexi dürfen mit !

 

Auf einem treppenreichen und steilen Wandertrail

gelangt man zu den in paradiesischer Umgebung

liegenden Wasserfällen

in denen es sich herrlich baden lässt.

 

 

 

 

Noch am gleichen Tag

geht es auf der unbefestigten und schroffen Piste

einige Kilometer weiter,

vorbei an Kaffeeplantagen

hinein in das Nebelwaldgebiet "MONTEVERDE".

 

Es ist ein privates Naturschutzgebiet,

welches zum Schutz des tropischen Regenwalds

entlang der Cordillera de Tilaran gegründet wurde.

 

Dort bietet sich so einiges an Gelegenheiten,

den Regenwald aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten

und tief in ihn einzutauchen.

 

Wir entscheiden uns für den

 

" SKY WALK "

 

auf dem es bis zu 42 Meter hohe 

und bis zu 250 Meter lange Hängebrücken

durch und über den mystischen nebelverhangenen

Regenwald geht.

 

Die Nacht verbringen wir am Parkplatz des Parks

und früh am Morgen

treibt es uns tief hinein

in den undurchdringlichen dichten Regenwald.

 

Es ist eine besondere Stimmung

am frühen Morgen im menschenleeren Regenwald

über die hoch angebrachten,

schwingenden Hängebrücken zu laufen,

während dessen der Nebel

immer mal wieder durch die Pflanzen huscht

und einzig und allein

nur die intensiven Urwaldgeräusche zu hören sind

und das GRÜN um DICH herum fast verschlingt

sowie die überdimensionierten Pflanzenarten. 

 

Beeindruckend !!

 

 

 

 

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 Als wir wieder am Auto ankommen

hüllt uns der Nebel komplett ein und es regnet.

 

Wir verlassen den Regenwald 

und fahren auf dem direkten Wege

erneut auf die NICOYA HALBINSEL.

 

Über Rumpelpiste sowie die Panamericana,

gelangen wir auf die Halbinsel und landen am Abend

auf einem freien Stellplatz am PLAYA POCHOTE

mit kleinen Wellblechhütten und Grillstellen

am GOLFO DE NICOYA

 

Die Nacht ist unruhig,

da immer mal wieder Kokosnüsse auf die Wellblechdächer plotzen

und um 5.30 Uhr ist die Nacht schlagartig zu ENDE.

 

Sechs ARAS haben es sich über

unserem Schlafzimmerfenster in den Bäumen gemütlich gemacht,

krächzen um die WETTE

und schmeißen uns aus dem Bett.

 

 

GOLFO DE NICOYA

 

 

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Nach dem Frühstück ziehen wir weiter

und erreichen über holprige sowie dem Ende hin

extrem steil und kurvenreich abfallender Straße, 

MONTEZUMA.

 

Wir finden ein schnuckeliges Plätzchen ein wenig außerhalb

des Alt-Hippie-Örtchens Montezuma - alias Montefuma,

wie wir aufgeklärt werden,

und genießen eine tolle Zeit an dem herrlichen 

und traumhaft schönen Küstenabschnitt

an der Südspitze der NICOYA HALBINSEL.

 

 

PANORAMA - PLAYA MONTEZUMA

 

 

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EXOTISCHER IGUANA

 

 

Am Tag der Abreise düst Mexi mir zwischen die Beine,

so dass ich eine elegante Drehung auf der Treppe hinlege

um nicht auf der Nase zu landen,

fange mir aber dadurch einen gewaltigen Schmerz

in der Hüfte ein ...

 

Nach 6 Stunden Unbeweglichkeit im Bett,

kommt am Abend der Notarzt in unsere kleine Behausung

an den Playa und verpasst mir zwei Spritzen

die mir meine Beweglichkeit

nach und nach zurückgeben.

 

Wir verlängern und werden am nächsten Tag

von Lothar & Martina überrascht

die nur wenige Meter von uns vor ein paar Tagen

ihr Lager auf einem Campingplatz aufgeschlagen

und von Einheimischen von uns erfahren haben.

 

Sie gesellen sich zu uns,

und gemeinsam verlassen wir nach zwei Nächten

den schönen Platz.

 

 

 

 

Wir wollen weiter über die Dschungelroad entlang an der Küste,

Martina und Lothar schließen sich an

doch nach wenigen Kilometern drehen wir um

da angeblich die weitere Strecke nur noch

mit dem Quad zu befahren ist.

 

 

 

 

GEFANGEN im DSCHUNGEL

 

 

Olaf & ich wollen noch einen kleinen Abstecher

zum Cape Blanc machen

und Lothar & Martina warten um die Ecke.

 

 Wir fahren die kleine Piste weiter zum Eingang,

müssen jedoch halten,

da ein Ast leicht am Dach scheuert.

 

Zurücksetzen ist angesagt,

doch zuvor öffnet Olaf die Tür um nach zu sehen

wo es klemmt.

 

In dem Moment

kracht das ganze Gerödel vom Himmel,

 und ein fünf Meter langer

sowie vom Durchmesser ca. 25 cm starker Ast

verkeilt sich in Olafs Fahrertür.

 

Der Rest landet auf dem Dach

und zerschebbert eines unserer Solarpanele

(zum Glück eines von den alten,

welches so gut wie keine Leistung mehr brachte).

 

Nichts geht mehr !!

 

 

 

 

Von Hand lässt sich der störrische Ast nicht beseitigen,

so dass die Motorsäge zum Einsatz kommt

um Maggie von der grünen Pracht wieder zu befreien.

 

Nach einer halben Stunde

sind wir zum Glück wieder fahrbereit.

 

Ohne Motorsäge hätten wir noch einige Stunden

mehr verweilen können.

 

 

 

 

Zusammen mit Lothar & Martina

gelangen wir über die Umgehungsstraße wieder an den Pacific

und finden am PLAYA MALPAIS

ein nettes freies Plätzchen am Strand

zum Wildcampen.

 

 

 

 

Nach zwei Tagen trennen sich unsere Wege !!

 

Wir wollen noch um die Halbinsel,

erneut zu den Flying Crocodiles und Lothar & Martina

zieht es erneut zur Heißen Quelle in die Berge

um dort einige Arbeiten zu erledigen.

 

Für uns geht es nun

auf holpriger und zum Teil ausgewaschener Piste

vorbei an schönen einsamen Stränden,

durch dünn besiedelte umwucherte Gegend

und durch kleine touristische Surferörtchen,

wo hauptsächlich der amerikanische Tourismus verweilt,

in Richtung SAMARA.

 

 

GROSSER IGUANA IM GEBÜSCH

  

Dort verbringen zwei Nächte

auf einem Campingplatz direkt am Strand,

frischen unsere Wasservorräte auf

 und warten auf den perfekten Flugtag mit dem Autogyro

bei den Flying Crocodiles.

 

Das Örtchen Samara selbst bietet,

wie auch die anderen kleinen Örtchen an der Küste,

nicht all zu viel bis auf Restaurants, Souvenir-Shops

und Touristen.

 

 

  

  COSTA RICA II