MEXICO TEIL VII   

 

- Y U C A T A N    H A L B I N S E L -   

 

12.10.  -  16.11.2012 

 

 

CAMPECHE  &  YUCATAN  HALBINSEL

   

 


Campeche & Yucatan auf einer größeren Karte anzeigen

     

 Ohne Umwege

erreichen wir nun die Halbinsel Yucatan

und steuern   

 

- C A M P E C H E -   

(gelegen im Bundesstaat Campeche auf der Halbinsel Yucatan) 

   

eine Pueblo Magico

und Kolonialstädtchen vom FEINSTEN an.  

 

Das Centro Historico ist gemütlich

und nicht überlaufen.

 

Unweit vom Centro entfernt 

finden wir sogar einen kostenfreien Stellplatz/Schlafplatz

auf einem großen Parkplatzgelände.

 

Tagsüber wirkt die Stadt verschlafen

inmitten der kunterbunten Häuserfassaden

und schmucken Innenhöfen.

 

Doch am Abend

 erwacht das temperamentvolle Leben am Zocalo,

wie in vielen Städten Mexicos.

 

Und so verbringen wir zwei tolle Tage und Abende 

an der am Golf von Mexico gelegenen Stadt

die einst eine große Festungsanlage der Spanier war

zum Schutz gegen die Piraten ...

 

 

 

  

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KATHEDRALE
ÜBERRESTE DER FESTUNGSMAUERN

 

 

Bei den Fischern !!

 

 

FISCHERBOOTE AM GOLF VON MEXICO
SUNSET

 

 

  Restaurant mit grandiosem Ambiente am Zocalo 

sowie mit Blick

auf die hell erleuchtete Kathedrale.

 

 

   

 Traditionelle Tanzvorstellung aus den Chiapas

abends am Zocalo !!

  

 

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 Beim Verlassen der Stadt,

legen wir noch einen Stop an den Restaurants

am Hafen ein

da uns mal wieder der Hunger quält

und gönnen uns zum Abschluss einen kleinen Margarita

 

Dazu serviert wurde eine grandiose Vorspeise,

 auf Kosten des Hauses,

 so dass wir uns aufgrund der Menge

unser eigentliches Essen sparen konnten

und somit beim Margarita blieben ...

 

Doch diese feudale Vorspeise

sollte teurer werden als gedacht

 

Aber hierzu später !

 

  

 

 

Unsere Route geht durchs Hinterland,

vorbei an typischen palmendachbedeckten Mayahäusern

wie man sie noch in einer großen Anzahl auf den Dörfern

in ganz Yucatan findet.

 

 

   

 

Entlang auf kleinen Straßen

durch richtig winzige und ländliche Ortschaften,

gelangen wir auf der urigen  

 

- R U T A   P U U C - 

 

an zwei,

von hier im Dschungel mehreren

verstreut liegenden,

  kleinen Ausgrabungsstätten

die vom großen Touristenstrom

noch weitgehend verschont geblieben sind.

 

Die kleine im Puuc-Stil Mayastätte 

 

- L A B N A - 

 

liegt verschlafen im Dschungel,

etwas abseits der Hauptroute

und besticht vor allem durch seinen 

berühmten Torbogen, 

dem ARCO DE LABNA

der wohl der schönste Mayabogen überhaupt ist. 

 

 

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 Weiter auf der Hauptroute

liegt unweit entfernt die alte Mayastadt   

 

- K A B A H - 

 

mit dem abgefahrenen und gut erhaltenen 

 

- PALACIO DE LOS MASCARAS -

 

(PALAST DER MASKEN) 

 

Die Fassade des 45 Meter breiten

und 6 Meter hohen Palastes

ist über und über mit den Masken

des REGENGOTTES CHAAK bedeckt,

welches ein einzigartiges und faszinierendes

Bild darstellt.

 

 

PALACIO DE LOS MASCARAS
PALACIO DE LOS MASCARAS

 

  

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Und da alle guten Dinge drei sind,

folgt nach ca. 25 Kilometern   

 

- U X M A L - 

 

welche auf dem direkten Weg

und inmitten der Karstlandschaft Puuc liegt.

 

Sie war einst eine große

und kulturell bedeutende Mayastadt

auf der Halbinsel Yucatan 

und zählt zu den schönsten Mayastätten.

 

Früh geht es auch heute wieder

zu den alten Steinen,

da die Sonne schon am Morgen vom Himmel brennt

und es sich einfach lohnt, 

da noch so gut wie keiner auf den Beinen ist.

 

Auch diese Stätte ist schwer beeindruckend

durch die zahlreichen Paläste,

die sich auszeichnen

durch den Reichtum der Ornamente

und das immer wiederkehrende Motiv

des Regengotts CHAAC

mit der rüsselförmigen herausragenden Nase.

  

Hier verbummeln wir einiges

an Zeit ...  

 

 

PYRAMIDE DEL ADIVINO - PYRAMIDE DES ZAUBERERS

  

 

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 Überall auf den Steinen sonnen sich in der heißen Oktobersonne

die kleinen Ureinwohner von Uxmal.

 

 

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 Wir bleiben über Nacht auf einem einfachen und ruhigen,

dort angebotenen Stellplatz

und schauen uns am Abend die Licht- und Tonshow

im Nordtempel der alten Stätte an.  

 

 

UXMAL BEI NACHT

 

 

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 - C U Z A M A - 

 

ist unser nächstes Ziel 

sowie die ersten  

 

- C E N O T E S - 

 

die für uns ganz klar

zu den schönsten verborgenen Paradiesen

auf dieser Erde zählen.

 

Cenotes sind dolinenartige Kalksteinlöcher

die durch den Einsturz einer Höhe entstanden

 und mit Süßwasser gefüllt sind. 

 

Die Maya betrachteten sie als Eingänge

zur Unterwelt und nutzten sie

als religiöse Opferstätten.

 

__________________

 

 

Über drei Stunden

sind wir an diesem Morgen unterwegs.

 

Mit einem Wägelchen,

welches von einem Pferd auf Schienen

(ähnlich einer Lore) gezogen wird 

geht es über 7 km zu den drei,

im Dschungel versteckten traumhaften Cenotes.

 

Unser Kutscher fährt

in geschickter Reihenfolge die Cenotes an,

so dass wir fast in allen alleine sind.

 

 

 

 

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 Über steile Leitern 

gelangt man tief hinunter

zu den märchenhaften Wasserlöchern.

 

Das Wasser ist so tiefblau und glasklar,

dass man bis auf den doch recht tiefen Grund

 schauen kann.

 

Von der Decke hängen Stalaktiten sowie Baumwurzeln,

bis tief in die Höhle hinein. 

 

Wir baden und schnorcheln 

durch die traumhaften Höhlenseen 

und über unsere Köpfe fliegen die Fledermäuse.

  

Und ... da wir nicht genug bekommen,  

machen wir am nächsten Tag die gleiche Tour

noch einmal ...

 

 

 

 

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Auf der großen Wiese vom Ausgangspunkt

zu den Cenotes

verbringen wir die Nächte,

da sich der kostenfreie und ruhige Platz

wunderbar dafür anbietet 

und steigen an einem der Tage 

in unmittelbarer Nähe,

11 Meter auf einer wackligen Eisenbahnschienen-Leiter

in die Tiefe einer abenteuerlichen,

sowie im Privatbesitz befindlichen Cenote.

 

Wir betreten das Grundstück der Familie

die hier in ärmlichen Verhältnissen lebt,

wie wir es bisher auf unserer Reise durch Mexico

leider schon häufiger gesehen haben.  

 

Abgemagerte Hunde

kommen uns mit geduckten Köpfen entgegen,

die Hühner rennen durch das winzige Backsteinhaus

und die Kinder sitzen in Lumpen 

mitten im Dreck.

 

Die Mama ist von richtig großer Freude

als sie uns kommen sieht,

denn selten verirrt sich hier ein Besucher hin. 

 

Das Einstiegsloch ist winzig

und die Eisenbahnschienen-Leiter so steil,

dass beim Auf- und Abstieg

die Beine von selbst zu zittern anfangen,

zumal die Leiter beim besteigen

leicht hin und her schwingt 

und abenteuerlich befestigt ist.

 

Vertrauen ist angesagt !!

 

Beim Runtersteigen kein Problem, 

da man nicht weiß, was einen erwartet. 

 

Bevor wir in der Tiefe verschwinden,

lesen wir noch ein Schild

und schmunzeln ...

 

"VOR DEM ABSTIEG ERST BEZAHLEN"

 

Auch hier ist das Wasser tiefblau

und die Höhle ist voll mit Stalaktiden und Stalakmiten.

 

Einfach nur ein vollendeterTraum ... !!

 

Nur wenige Sonnenstrahlen

fallen durch das winzige Einstiegsloch, 

welche als einzigste den Innenraum der Cenote

in einem warmen Licht erleuchten lassen.

 

Einsame zwei Stunden verbringen wir hier unten

in auch dieser gigantisch schönen

und stillen Unterwelt ... 



 

 

In der Cenote !

 

 

PANORAMA - CENOTE AKTUN-HA
CENOTE AKTUN-HA

 

  

Auf einer schmalen

 und zum Teil sehr eng bewachsenen Dschungelstraße

ziehen wir vorbei an kleinen Ortschaften

nach Pixyah, einem Mayadorf...

 

 

 

 In den kleinen Mayadörfern sieht man Frauen in ihrer,

für die Region typischen Tracht. 

 

 

 

  

In Pixyah

stoßen wir auf Freddy

der uns mit seinem ganzen Stolz,

einem Dreirad,

für kleines Geld zu den dortigen

im Dschungel versteckten Cenotes fahren möchte.

 

Eigentlich wollten wir zu Fuß gehen,

doch uns ist auch klar,

dass dies die einzigste Einnahmequelle

von Freddy ist.

  

Und somit lassen wir uns für wenige Pesos

über einen holprigen Steinweg, 

zu einer der drei Cenotes fahren. 

 

 

FREDDYS GANZER STOLZ - SEIN DREIRAD

    

 

- C E N O T E   I N   P I X Y A H - 

 

 

Auch diese Cenote ist von stiller

und perfekter Schönheit geprägt.

 

Sie ist ganz besonders durch den Lichtstrahl,

der märchenhaft auf das Wasser 

bis tief hinunter in den Grund schimmert. 

 

Auch hier sind wir ganz alleine,

schwimmen in der Cenote und sind überwältigt

von der einzigartigen Atmosphäre.

 

Wir balancieren unsere Kamera übers Wasser

um dieses Schauspiel vom Inneren

der Höhle festzuhalten... 



VOM INNEREN DER HÖHLE - TRAUMHAFT SCHÖN
PANORAMA
BADEN IM LICHTSTRAHL

   

 

Freddy besteht darauf

uns mit dem Dreirad wieder zurück zu fahren 

und wir sollten doch unbedingt einen kleinen Teil seiner Familie

kennenlernen.  

 

 

RECHTS DIE MAMA UND RINGSHERUM NICHTEN UND NEFFEN

 

 

Beim Verlassen des kleinen Ortes

kommen wir an einem Marktstand vorbei,

wo wir uns mit frischem Gemüse eindecken

und uns alle, die dort versammelt sind,

natürlich dabei helfen.

 

Es ist eine herrliche Stimmung!!

 

Von der Marktfrau bekommen wir zum Schluss

 noch eine große Tüte Orangen geschenkt.

 

 

 

 Leonardo,

der beim Einkaufen mit von der Partie war,

bittet uns in sein unweit gelegenes Haus

und lädt uns zum Essen ein.

 

Seine Frau hat heute

die frisch geschlachtete Ziege gekocht.

 

Und wir wären doch

nach dem Schwimmen in der Cenote

bestimmt hungrig.

 

Wir nehmen Leonardos Einladung an 

und kommen in den Genuss

einer richtig leckeren Ziege

sowie in die liebenswerte Gesellschaft der Mayafamilie

in ihrem bescheidenen Haus.

 

Während unseres Aufenthalts bei der Familie

stupsen die Kinder des Dorfs ihre Nasen an die Fenster

und beobachten uns mit großen erstaunten Augen.

 

 

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 Raus aus dem verschlafenen Dschungel, 

landen wir in der Großstadt MERIDA,

welche uns nur zum Einkaufen

dient. 

 

Hier machen wir uns auf die Suche

nach einem neuen Laptop,

da uns in Campeche auf einem Restaurantparkplatz

aus dem geschlossenen Auto,

wohl vor unseren Augen,

da wir Maggie vom Restaurant aus sehen konnten,

der Laptop geklaut wurde.

 

Keine Einbruchsspuren ... NICHTS,

so dass wir es sogar erst zwei Tage später bemerkten,

als wir Emails schreiben wollten.

 

Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, 

da das Auto zusätzlich von innen, 

an den nicht einsehbaren Seiten verriegelt war, 

aber es ist trotzdem passiert.

 

Nach unserer kleinen Recherche

konnte es nur in Campeche an dem Restaurant

mit der feudalen Vorspeise am Meer passiert sein,

da Paco und Mexi mit im Restaurant waren

und als wir zurückkamen

hoch auf dem Bullenfänger ein Fensterputzer stand,

der hektisch vom Auto sprang und meinte

es wäre alles o.k. ... keiner war am Auto.

 

Die Besitzerin aus dem Nebenrestaurant meinte,

sie hätte am Sonntag,

als wir da waren beobachtet, wie sich drei Jungs,

zwei davon wären Angestellte in dem Restaurant,

in dem wir waren,

am Auto zu schaffen machten

und mit etwas großem unter dem Arm verschwunden sind.

 

Doch es ging wohl alles sehr sehr schnell ... !!

 

Sie nannte uns sogar die Namen. 

 

Wir stellten diese Jungs zur Sprache

die uns nur mit nervösen Blicken auswichen

und ihren Chef schnell zur Hilfe riefen.

 

Der wiederum ging mit seinen Schäflein

zum nebenan liegenden Restaurant,

 wo dies behauptet wurde.

 

Dort reihten sie sich zu dritt nebeneinander

vor dem Restaurant auf.

 

Daraufhin ging ein wirres und lautes Gezetere in spanisch los,

so dass wir nicht mehr ganz folgen konnten. 

 

Aber es war FILMREIF

und trotz der Situation zum LACHEN. 

 

Jedoch passierte nichts, auch nicht von Seiten der 

Policia Touristica, denn die taten nichts.

 

Nachdem wir dann nun in Merida

eines neuen Laptops fündig wurden,

ließen wir die Großstadt rasch hinter uns

und landeten ca. 70 km weiter 

im kleinen und malerischen Kolonialstädtchen 

 

 

- I Z A M A L - 

 

 

 

 

In Izamal steuern wir  

 

HARALDS ROMANTIC HOTEL

 

an,

die herrliche 

 

- RANCHO SANTO DOMINGO -.

 

 

Harald,

ursprünglich aus Wien,

einst selbst unterwegs mit einem Magirus LKW 

von Canada nach Mexiko, 

hat uns vor Monaten

im Internet aufgestöbert und angeschrieben,

sollten wir in der Nähe sein,

doch einfach vorbeizukommen.

 

Seit einiger Zeit

bietet er für Reisende Stellplätze an

und u. a. die Gelegenheit,

sollte ein Heimflug anstehen,

dort das Auto einzulagern.  

 

Die Rancho ist eine tolle Adresse

und der Name des Hotels ist treffend.

 

Es ist ein Paradies auf der Halbinsel Yucatan, 

welches neben den Gästen 

noch 32 Schafe und 5 Hunde beherbergt. 

 

Die Kochkünste von Harald & seiner Frau Sonia

sind erschreckend gut.

 

  Auf Wunsch gibt es für uns

sowie einem anderen Traveller-Pärchen, 

welches wir hier kennenlernen,

leckere Wiener Schnitzel 

und auch an anderen Tagen werden wir feudal beköchelt

bei absolut gemütlichem Ambiente.

 

Uwe & Claudia aus Deutschland 

bereisen seit 2010 die Amerikas

mit einem Wohnmobil ... 

 

 

SCHNITZELABEND IM ROMANTIC HOTEL
SCHNITZELABEND UNTER DER PALAPA MIT UWE & CLAUDIA SOWIE HARALD UND SEINEM BRUDER

 

 

Eigentlich sind wir hier fast nur am ESSEN ...

 

 



und immer wieder schmeckt es 

bei gemütlicher Umgebung !!



 

 

Hier nehmen wir uns Zeit,

warten auf unsere LKW-Spurstange,

die hier in Izamal bei 

 

- P E P E - 

 

den uns Harald empfohlen hat

umgerüstet wird,

so dass wir unsere neuen Spurstangenköpfe aus Deutschland,

die hier bei Harald schon auf uns gewartet haben, 

  auch in Zukunft selbst wechseln können ...

  

 

 

 

 

Und da die Spurstange

etwas länger in der Werkstatt liegt

und wir uns von Pepe mit einem mehrmaligen  

 

- MANANA - (MORGEN)

  

zufrieden geben müssen,

was uns nicht wirklich schwer fällt, 

erneuern wir noch unsere Bremsen,

die schon wieder auf Null heruntergefahren sind.

 

Harald stellt uns sogar seine Werkstatt zur Verfügung

und mit Hilfe von Reinhard (Haralds Bruder)

montieren wir einen neue elktrische Seilwinde

zum Herablassen des Motorrads

und verbannen den Kettenflaschenzug.

 

Uns wird nicht langweilig,

da es hier neben dem Schrauben

noch einiges mehr zu erledigen gibt. 

 

Und da häufig der Pool nach uns schreit

sowie schöne Abende mit Uwe & Claudia in der Stadt

wie auch gemeinsam

mit Harald, Sonja & Reinhard

auf der Rancho Santo Domingo,

vergeht die Zeit wie im Fluge.

 

15 Tage an einem Ort,

daß hat für uns schon einiges zu heißen.

 

 

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 Die letzten Sonnenstrahlen am Pool genießen

bevor es schon wieder lecker Essen gibt.

 

Was für ein Stress !!

 

 

 

 

Hier in Izamal erleben wir den 

 

- D I A   D E   L O S   M U E R T O S - 

 

(Tag der Toten)

 

der vom 31. Oktober bis zum 2. November gefeiert wird

und zu den wichtigsten Feiertagen

in Mexico zählt.

 

Diese Tage werden den Verstorbenen gewidmet. 

 

Auch hier bei Sonja & Harald im Romantic Hotel

laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren

und am Tag selbst, bekommen wir ein herrliches Mahl,

bestehend aus traditionellen Speisen

 auf Kosten des Hauses serviert ...

 

 

BUFFET AN DER BAR

 

 

In den Häusern

werden Altare errichtet,

die den Verstorbenen gewidmet sind.

 

Es werden Speisen aufgebahrt,

die den Seelen der Verstorbenen, 

die am Dia de los Muertos zu Besuch kommen,

bereit stehen.

 

Wasser zum Durst löschen,

Kerzen - und Blumenblüten die den Weg deuten 

und natürlich sind die Seelen,

 die diesen langen Weg zu ihrer Familie anreisen hungrig, 

so dass dementsprechende Leckereien

zur Stärkung auf dem Altar vorbeireitet werden.

 

Auch Sonia errichtet einen schönen Altar

in der Rancho Santo Domingo. 

 

 

 

 Am nächsten Abend 

haben wir das Glück und erleben den

  

 - DIA DE LOS MUERTOS -

  

in der Stadt Izamal.

 

Am Zocalo beäugeln wir gemeinsam

mit Claudia & Uwe

die traditionell und kunstvoll aufgebauten

sowie wunderschönen Altare

zu Ehren der Toten.

  

Die Stimmung ist ganz besonders ...!! 

 

 

ESSEN SOWIE PERSÖNLICHE DINGE STEHEN FÜR DIE SEELEN BEREIT

 

 

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 Und schon wieder 

gibt es leckeres vom Straßengrill,

bevor wir uns zum nächsten Event aufmachen.

 

 

 

 

Am späteren Abend findet,

 wie jeden Abend 

noch eine  Licht- und Tonshow 

im daneben liegenden KONVENT statt,

die wir uns gemeinsam anschauen.

 

 

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 Noch ein letzter Schlummertrunk

mit Mariachi-Musik unter den Arcaden.

 

 

 

 In den 15 Tagen sind wir häufig

mit dem Motorrad in dem gemütlichen

und überschaubaren gelben Städtchen

 

 

- I  Z A M A L -

 

unterwegs

und verbringen am Zocalo 

gemütliche und schöne Abende.

 

 

 

 

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HERRLICHE GELBE HAUSFASSADEN

 

 

Uwe & Claudia machen sich nach 9 Tagen

wieder auf den Weg,

doch lange sind wir nicht allein ...

 

Rudi & Rita lenken ihren LKW

noch am gleichen Tag auf das Grundstück

der Rancho Santo Domingo.

 

Das erste mal trafen wir die beiden in Oaxaca.

 

Nach nun einer super schönen Zeit

bei Harald & Sonja

starten wir am nächsten Abend 

gemeinsam mit Rudi & Rita ein erneutes

kulinarisches

 

- SCHNITZEL MEETING -

 

und verlassen am darauf folgenden Tag

 mit neuen Bremsen

und Spurstangenköpfen

sowie einer sehr schönen Zeit, 

die Rancho Santo Domingo und Izamal.



- Noch ein Abschiedsdrink mit Rita und Rudi am Zocalo -

 

 

Noch in Izamal

frischen wir unsere Vorräte auf

und winden uns auf kleinen Abseitsstraßen

hinauf zum

  

 - R I O   L A G A R T O S - 

    

 

  

 

wo wir erst beim Dunkelwerden

im gleichnamigen Fischerort Rio Lagartos eintreffen

und ein nettes Plätzchen für die Nacht am Rio

mit Blick auf den Ort finden,

wo wir unseren leckeren Calamar,

leider nicht frisch sondern aus dem Supermarkt,

 vernaschen.

 

 

 

 

Am Morgen stehen wir mit der Sonne auf.

 

 

SONNENAUFGANG AM RIO MIT BLICK AUF DEN FISCHERORT

 

 

Unser Schlafplatz am Rio ...

 

 

 

 Von dem Ort Rio Lagartos 

werden Touren mit der Lancha angeboten

hinaus zu den großen Flamingo-Kolonien.

 

Doch wir fahren ein Stück weiter östlich

in das unweit entfernte 

 

- L O S   C O L O R A D A S - 

 

wo wir am Ende des Örtchens auf eine Piste gelangen,

die kilometerlang über kleine Dämme 

entlang des Estero Rio Lagartos,

einem schmalen Meeresarm

der eine höhere Salzkonzentration

als das Meer besitzt

sowie durch den Parque Natural 

zu den großen Flamingokolonien gelangen.

 

Hier ist Wildlife pur ... !!

 

Auf dem schmalen Landstreifen,

zwischen dem Golf von Mexico und dem Rio

verbringen wir die nächsten zwei Nächte 

zwischen Flamingos, Pelikanen, Salzwasser-Krokodilen

und unzähligen weiteren Vogelarten, 

 mit Wildcampen.

 

 

 

  

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 Wir verlassen das grandiose Gebiet

über eine vom Dschungel eng bewachsene Sandpiste 

zwischen dem Golf von Mexico

und dem Rio Lagartos.

 

 

UNTERWEGS -

 

 Nach ca. 45 Kilometern gelangen wir

wieder auf Teerstraße

die uns vorbei,

 an fast schon im Dschungel

verschwindende kleine Ortschaften führt

und landen am Abend in dem Örtchen PISTE,

welches ca. 1 km

von den berühmten Mayaruinen von 

 

 

- C H I C H E N   I T Z A -

 

 

entfernt liegt.

 

Beim Befahren der Durchgangsstraße

und Suche nach einem Schlafplatz

winken uns Rudi und Rita

aus einem Straßenrestaurant zu.

 

Wir gesellen uns zu den beiden

auf einen günstigen Stellplatz an einem Hotel

und lassen den Abend mit Dosenbier

unterm Sternenhimmel ausklingen.

 

 

Am nächsten Tag steht 

 

- C H I C H E N   I T Z A - 

 

auf dem Programm.

 

Früh kriechen wir alle am Morgen

aus unseren rollenden Kisten

und fahren gemeinsam zum Parkplatz der Stätte.

  

Unter strahlend blauem Himmel

erleben wir die interessante Mayastätte

mit ihren sehr gut erhaltenen Reliefs,

die mit Uxmal zu den wichtigsten in Yucatan zählt,   

in einer angenehmen morgendlichen Ruhe.

 

 

 

    

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  Wir verabschieden uns von Rudi & Rita

mit einem bestimmten Wiedersehen

und machen uns auf den Weg zum Erfrischen 

in das 20 km im Westen liegende Örtchen 

 

 

- Y O K D Z O N O T -

 

 

mit der gleichnamigen

und einer komplett offenen 

sowie 40 Meter tiefen Cenote.

 

Hier verbringen wir einen faulen Nachmittag

 mit schwimmen und schnorcheln.

 

 

 

 Am Abend landen wir erneut in PISTE, 

gönnen uns ein leckeres und gemütliches Essen

an einem der Straßenrestaurants

und verbringen hier die Nacht.

 

Unweit von Piste liegt die

 

- CENOTE  IK-KIL -

 

eine schöne und ebenso offene,

jedoch stark vermarktete Cenote.

 

Hier kommen die grossen Reisebusse angedonnert ...!!

 

Doch wir haben Glück

und umgehen den großen Touristenstrom,

so dass wir die Cenote in der Frühe

für uns alleine genießen können.

 

 



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 Vor der Stadt Valladolid,

die ca. 40 km entfernt liegt,

zieht es uns erneut zu zwei auf dem Weg liegenden Cenotes.

 

Die Yukatan Halbinsel ist voll davon !!

 

 

- C E N O T E   X` K E K È N -

 

 

Durch einen Tunneleingang

gelangt man zu der fast komplett geschlossenen,

 urigen und wunderschönen

sowie bunt angestrahlten Cenote

in der viele Fische schwimmen

 

Hier hängen die Stalaktiten bis ins Wasser.

 

Wir genießen die Ruhe,

lassen uns auf dem Rücken übers Wasser treiben

mit Blick auf die herunterhängenden Stalaktiten 

durch die vereinzelt die Fledermäuse huschen.

 

 

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  - C E N O T E    S A M U L A - 

 

 

Auch in der nebenan liegenden Cenote

dringt nur durch ein kleines Loch in der Decke

Tageslicht ins Innere.

 

Baumwurzeln hängen bis tief hinunter

ins Wasser, 

in der auch hier in buntes Licht getränkten, schönen

und menschenleeren Cenote.

 

Zur Mittagszeit strahlt das Tageslicht

verwunschen bis tief hinunter auf den Grund.

 

 

Panorama Picture

PANORAMA

 

    

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PANORAMA

 

 

- V A L L A D O L I D - 

 

 

Hier in dem überschaubaren kolonialen Städtchen,

welches mittlerweile den Titel

Pueblo Magico bekommen hat,  

finden wir einen Parkplatz in einer der Seitenstraßen.


Hier verbringen wir 

einen gemütlichen Nachmittag rings um den Zocalo,

sowie den Abend

in einem gigantisch schönen Innenhof

eines aus der Kolonialzeit bestehenden Gebäudes

 in dem sich ein richtig urig gemütliches 

Restaurant befindet.

 

Denn heute feiern wir

unseren Kennenlern- und Hochzeitstag

(der auf einen Tag fällt) nach,

mit einem feurigen und leckeren Essen, 

welches direkt an unserem Tisch zubereitet wird ... 

 

 

 

 

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Kurz hinter Valladolid

bietet sich für uns ein nettes Plätzchen

auf der Rancho Ecoturistico an,

auf der sich die 

 

- C E N O T E   S U Y T U N - 

 

 befindet.

 

In den Morgenstunden findet jeden Tag in der Cenote

ein indianisches Ritual statt.

 

Für den kleinen Stellplatzpreis

sind Swimmingpool und Duschen

sowie Strom mit dabei

 und wir dürfen so häufig in die Cenote Suytun

wie uns lieb ist.

 

 

AUF DEM CAMP



- Cenote Suytun -



 

   Aber nun ist er nicht mehr zu überhören,

der gequälte Schrei der Karibik

oder eher unser Schrei

nach Karibik ... ?? 

 

Wir verlassen Yucatan und nähern uns der Karibik

von Quintana Roo auf der Yucatan Halbinsel.

 

Schon bald

werden wir wieder von Quintana Roo

und dem Ende von unserer Reise durch Mexico

sowie der Einreise nach Belize 

 berichten ...

  

 

MEXICO TEIL VIII