- H O N D U R A S -  

 

24.02. - 25.03.2013


  

 

- Routenverlauf -


Honduras auf einer größeren Karte anzeigen

  

 

EINREISE

 

  

Die Ausreise aus El Salvador geht schnell !!

  

An der Grenze zu Honduras

winken uns schon sämtliche Helfer 

und Geldwechsler zu,

wie auch an den vorherigen Grenzen. 

 

Wir lassen unsere Reisepässe stempeln

und bekommen 90 Tage Aufenthalt.

 

Sodann geht es zur Fahrzeugeinreise,

welche in den Pass eingetragen wird.

 

Hier werden die schon in Anspruch genommenen Tage

von Guatemala und El Salvador

(aufgrund der C A 4 Staaten ) berechnet. 

 

Auch Paco und Mexi reisen nach Honduras offiziell ein

und bekommen gesonderte Einreisepapiere ausgestellt

sowie die anfallenden Gebühren von ca. 25 Euro für beide Hunde

sind zu bezahlen. 

 

Zu guter letzt bekommt Maggie 

zehn neue Reflektoren - Pflicht - Aufkleber rangeklebt.

 

Zusätzlich sind zwei Warndreiecke,

sowie zwei Feuerlöscher für die Einreise

nach Honduras erforderlich.

 

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 - HONDURAS -

 

 

Große, nahezu unerforschte

sowie unberührte Gebiete

des größten zusammenhängenden Regenwalds 

in ganz Zentralamerika weist Honduras auf.

  

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung

lebt unter der Armutsgrenze

sowie ein Fünftel davon sind Analphabeten.

 

Der überwiegende Teil der honduranischen Bevölkerung

sind Mestizen, Nachfahren von europäischen Einwanderern

und den Ureinwohnern des Landes.

 

Sie stellen etwa neunzig Prozent der Bevölkerung dar.

 

Der Rest der Bevölkerung sind Indigene,

Afrikaner sowie Europäer.

 

Die Garifunas,

jene Nachfahren der afrikanischen Sklaven,

die sich bis heute ihre eigenständige Kultur

und Sprache bewahrt haben,

leben vor allem in Küstendörfern

an der gesamten Karibikküste von Honduras

sowie auf den Cayos Cochinos und Islas de la Bahia.

 

Vor unserer Einreise in dieses Land

werden wir immer wieder von Reisenden gewarnt,

das Honduras sehr gefährlich sein soll. 

 

Wir lassen uns nicht beirren 

und informieren uns auf unserer Reise durch Honduras

immer mal wieder bei den Einheimischen

über bestimmte Gebiete,

die man bereisen kann oder am besten meiden sollte.

 

 

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Per Polizeigeleit durch die Hauptstadt TEGUCIGALPA

 

 

Der eigentliche Plan war nicht unbedingt

die Hauptstadt von Honduras zu durchqueren.

 

Doch heute haben wir keine andere Wahl.

 

In wenigen Monaten soll es zu einem Kurzbesuch

nach dann fast 3 Jahren hier in Amerika,

nach Deutschland gehen und da Mexi mit soll,

jedoch Mexikanerin ist

und dann auch noch aus einem nichtgelisteten Drittland

nach Deutschland einreisen möchte,

sind jetzt schon einige Vorkehrungen zu treffen

die lange Wartezeiten in Anspruch nehmen.

 

Mexis Registrationschip fehlt 

und der einzigste Tierarzt in Honduras der das durchführt 

hat seine Praxis in der Hauptstadt. 

 

Erst wenn Mexi gechipt ist,

kann eine erneute Tollwutimpfung erfolgen

und in einem Monat muss eine Blutprobe

in ein anerkanntes Labor,

welches sich in den Vereinigten Staaten befindet

geschickt werden, zur Titerbestimmung.

 

Ziemlich aufwändig !! 

 

Erst wenn wir das o.k. aus den Staaten bekommen

sowie 10 Tage vor Heimreise

ein Gesundheitszertifikat in englisch und spanisch

für beide Hunde besorgen,

dann dürfen wir heim und hoffen,

dass Deutschland uns die Tore öffnet.

 

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Wir kämpfen uns durch die Stadt

auf der Suche nach einem geeigneten Arzt  

und halten im Parkverbot an einer kleinen Tierklinik

(Parkplatzsuche katastrophal). 

 

 Nachdem wir allerdings weitergeschickt werden

und wieder am Auto sind

 kommt auch schon die Polizei.

 

Ganz freundlich gibt der Polizist uns zu verstehen,

dass wir weiterfahren sollen und will wissen,

wohin wir wollen. 

 

Wir erzählen unser Anliegen

und die zwei Polizisten erklären sich von selbst bereit

uns mit der Suche zu helfen. 

 

Und dann beginnt es !!


Per Polizeigeleit geht es durch die Hauptstadt. 

 

Man erlebt ja schon viel auf Reisen

jedoch so etwas,

wie in diesem Ausmaß

ist selbst uns noch nicht passiert. 

 

Rote Ampeln gab es an diesem Tag für uns nicht,

ebenso wenig LKW-Verbotsschilder.

 

Die Autos mussten an Kreuzungen warten,

so dass wir Abbiegen konnten

sogar Linienbusse und Taxen mussten uns den Vorrang lassen.

 

Es war einfach herrlich zu sehen,

wie sich die zwei Polizisten eine geschlagene 3/4 Stunde

ins Zeug legten um uns zu helfen. 

 

Einige Male mussten selbst sie 

bei Taxifahrern nachfragen,

wo es lang geht.

 

Und wir finden tatsächlich eine Praxis

die Mexi den Chip verpasst,

eben die einzigste in ganz Honduras.

 

Ohne Polizei

hätte dieses Prozedere

durch die verwirrende und vollgestopfte Stadt 

um einiges länger gedauert

und so mussten wir einfach nur gemütlich

und ohne große Anstrengung

den Polizisten folgen.

  

 

BEIM TIERARZT HINTER GITTERN - HÄUSER SIND IN DER HAUPTSTADT GUT VERRIEGELT

 

 

Nachdem alles erledigt ist

kommen wir spät aus der Stadt

und ziehen in nördliche Richtung hinauf,

raus aus der Großstadthitze 

der frischen und kühleren Luft entgegen.

 

Es wird dämmrig

und wir suchen mal wieder einen Schlafplatz.  

 

An einer großen Toreinfahrt mit einem waldähnlichen Grundstück 

machen wir halt und erlauben uns privat anzufragen,

ob wir auf dem Grundstück nächtigen dürfen. 

 

Der Mann öffnet uns freudig die Tore und meint,

wir lassen keinen auf der Straße stehen ...

 

 

 

 

Verschlafenes VALLE DE ANGELES

 

 

Am Vormittag ziehen wir noch weiter hinauf

auf ca. 1300 Meter

in das kleine verschlafene Örtchen Valle de Angeles,

welches im Nationalpark La Tigra liegt.

 

Im Kolonialstil angehauchte Häuschen

mit braunen Ziegeldächern,

kopfsteingepflasterten Gassen rund um die Plaza 

sowie kleine Souvenierlädchen

prägen das Dorfbild.

 

Hier oben werden Lederwaren-

und Töpferkunsthandwerk angeboten.

 

Nachdem wir ausführlich bis in den späten Nachmittag genossen

und unsere Gemüsevorräte aufgefrischt haben,

geht es weiter hinauf in den Norden ...

 

 

 

Einige Kilometer liegen nun vor uns !!

 

Unser Plan ist durch das östliche OLANCHO - GEBIET 

zum karibischen Meer zu gelangen.

 

Wir legen eine Nacht

auf einem großen Parkplatz am Straßenrand ein,

wo wir einen lustigen Abend

mit der neugierigen sowie wissbegierigen Dorfjugend

vor unserem Auto verbringen.

 

Sie erzählen uns von dem vor uns liegenden,

über die Berge verlaufenden

schlechten jedoch schönen Streckenverlauf,

der viel Zeit in Anspruch nimmt 

und der von hier unweit gelegenen Stadt JUTICALPA,

die sehr gefährlich sein soll. 

 

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- O L A N C H O - 

 

Durch das östliche Hochland von HONDURAS

 

 

172 Kilometer Streckenverlauf  

von

 

JUTICALPA - BONITO ORIENTAL  

 

 

Wir tauchen ein

in das tiefe und ursprüngliche Hochland

von Honduras 

und passieren Juticalpa die einer Cowboytown ähnelt,

füllen noch einmal unsere Vorräte

in einem großen gut sortierten Supermarkt 

und machen uns auf über die Berge an die Karibik.

 

Die ersten wenigen Kilometer

bewegen wir uns auf einer im Top Zustand befindlichen Straße,

doch dass soll sich schnell ändern.

 

Die Landschaft ist grandios und einfach nur naturschön. 

 

Es geht durch kleine ursprüngliche verstaubte Ortschaften

sowie an vereinzelt

in der Einsamkeit liegenden kleinen einfachen Wellblech,

Stroh- und Lehmbehausungen vorbei.

 

Die Menschen hier im Hochland sind arm,

leben im allgemeinen von Viehzucht

und bewirtschaften kleine Ländereien.

 

Ganz oben im Bergland gibt es nicht einmal 

Strom- und Wasserversorgung. 

 

Große Familien

sitzen am Abend gemeinsam vor ihren Häusern 

und warten auf die Dunkelheit. 

 

Nur ganz wenige

können sich eine eigene Stromversorgung

bzw. ein Auto leisten.

 

Die Fortbewegung auf Pferden, Mulis und Eseln

liegt hier an der Tagesordnung.

 

Die einzigste Verbindung zu den etwas größeren,

 weit entfernten sowie schwer erreichbaren Städten

 sind die Busse

die wenige Male in der Woche 

die anstrengende Fahrt 

auf den schlechten Straßen auf sich nehmen.

 

 

 

Wir kommen nur langsam voran

und die Dunkelheit holt uns mal wieder ein.

 

Schlafmöglichkeiten am Straßenrand sind keine vorhanden

und so fragen wir in El Carbon bei Marias kleiner Pulperia

(kleiner Gemischtwarenladen),

 ob wir auf der winzigen Parknische vor dem Haus

nächtigen dürfen.  

 

Am Morgen reihen sich die Pferde dicht aneinander

vor Marias Pulperia. 

 

Taschen werden gefüllt mit Lebensmitteln

und große Fässer mit frischer Milch

werden auf die Tiere geladen.

 

Die Reiter ziehen los,

tiefer hinein in die Berge

wo es nur noch auf kleinen Trampelpfaden entlang geht

zu den dort in völliger Abgeschiedenheit lebenden Menschen

sowie kleinen Pulperias, die es zu versorgen gilt.

 

In der Nacht setzte der von uns

nicht erhoffte Regen ein,

so dass am Morgen die Straßen herrlich schmierig 

und rutschig sind.

 

 

 

Nach einer abenteuerlichen und schönen Fahrt

über das Hochland erreichen wir...

 

 

TRUJILLO an der KARIBIK

 

 

bei stürmischer See.

 

Am Straßenrand studieren wir schnell unseren Reiseführer

der uns ein Hotel eines Deutschen (CASA ALEMANIA)

direkt am Strand auswirft.

 

Da wir keine Lust haben

nach einem freien Plätzchen am Strand zu suchen,

was sich hier in der der Stadt recht schwierig gestaltet,

versuchen wir es im Hotel Casa Alemania

und haben Glück. 

 

Am Eingangsschild steht .... CAMPING!!

 

Wir lernen den Besitzer Dieter kennen,

der direkt nach unserer Platzanweisung am Strand

(vor dem Hotel) 

uns einen fetten und leckeren Teller GULASCH

vor die Nase setzt...

 

Nach der langwierigen Fahrt über die Berge

legen wir bei dem eh schlechten Wetter zwei Ruhetage ein,

besichtigen bei wieder strahlend blauem Himmel,

das kleine überschaubare Karibikstädtchen TRUJILLO

und ziehen weiter,

da Campingplätze nicht unbedingt unsere Favoriten sind

zumal uns hier die Atmosphäre nicht richtig zusagt,

entlang an der Küste.

 

  

 

  Von Trujillo auf Piste zum Mestizin Dorf SANTA FE 

und Garifuna Dorf SAN ANTONIO

 

 

Wie schon so häufig

 geht es auch heute auf schlechter Piste

durch atemberaubend schöne Gegend

entlang an der Karibik.

 

Wir wollen zum ältesten Garifuna - Dorf. 

 

Die Fahrt führt uns durch das kleines Mestizin Dorf Santa Fe,

vorbei an ärmlichsten Behausungen der Mestizin.

 

Die Menschen hier sind extrem arm,

wohnen in winzigen Holz- und Wellblechhütten

die mehr offen als geschlossen sind,

direkt am staubigen Straßenrand

und drumherum schmückt der Müll

das restliche Elend. 

 

 

 

 

Nur wenige Kilometer weiter

erreichen wir das älteste Garifuna Dorf von Honduras San Antonio,

welches ein komplett anderes Bild aufweist

als der nur wenige Kilometer

zuvor liegende Ort.

 

Es ist zwar das älteste Garifuna Dorf,

jedoch wird hier nur noch in der Minderheit in den traditionellen palmenbedeckten Lehmhäusern gewohnt. 

 

 

 

 

Wir fahren wieder retour,

da wir vorerst noch planen weiter in den Osten vorzudringen

und suchen uns jedoch für heute noch im gleichen Gebiet

ein ruhiges Plätzchen

an den schönen und wenig frequentierten Karibikstränden,

wofür diese Gegend hier bekannt ist.

 

 

 

70 Kilometer in 5 Stunden

  

 

Wir ziehen weiter,

erneut gen einsamen Osten,

verlassen die Teerstraße und folgen einer Piste,

deren Streckenverlauf auf unser Karte 

komplett anders eingezeichnet ist.

 

Es geht durch wunderschöne und wenig besiedelte Gegend,

vorbei an saftig grünen Wiesen 

sowie durch dichte Dattelpalmenhaine,

die nächsten 70 Kilometer

auf zum Teil katastrophaler ausgewaschener Piste

ähnlich einem Stop and Go ... doch ist es zum Schluss hin 

mehr ein Stop als ein Go.

  

Hin und wieder taucht eine kleine von Mestizen geführte Rancho 

mit von afrikanischer Herkunft grasenden Kühen auf

oder eine kleine Lehmhütte am Wegrand

sowie im Dreck suhlende Schweine und Ferkel.

 

Unser Ziel ist es,

ein oder zwei von den wohl neun ursprünglichen und malerischen

an der Karibik

 sowie weit ab von jeglicher Zivilisation

gelegenen Garifuna Dörfern zu besuchen.

  

    

DURCH DIE PALMENOASEN

 

 

Wir stoßen wieder auf die Karibik

mit ihren ewig langen und traumhaft schönen

leeren Stränden.

 

Da es schon spät ist

und wir die Garifuna-Dörfer erst am nächsten Tag anfahren wollen,

übernachten wir einige Kilometer zuvor am Strand. 

 

 

- Am nächsten Morgen - unser Schlafplatz am Strand - 

 

   

Zwei von neun an der Karibik gelegenen

Garifuna-Dörfern

 

- PUNTA PIEDRA & CIRIBOYA -

 

 

Am nächsten Tag erreichen wir Punta de Piedra,

eines von 9 hier an der Karibik gelegenen traumhaft

sowie fast ursprünglich gebliebenen

Garifuna-Dörfern.

 

Hier ist die Zeit stehen geblieben ...

 

Die Garifunas führen hier weit ab von jeglicher Zivilisation

ein einfaches Leben,

wohnen noch zum Großteil in Lehmhütten

mit Palmwedel bedeckten Dächern 

aber auch in Ziegelhäusern

und sind hier in dem abgelegenen Küstenabschnitt

nicht an das Stromnetz angeschlossen.

 

Wir parken Maggie in dem kleinen staubigen Dorf

und werden von neugierigen Blicken

 ins Visier genommen.

 

Kinder kommen mit winkenden Händen auf uns zu,

 wollen wissen

woher wir kommen und laufen mit uns

durch das kleine Karibik-Dorf.

 

Die ältere Generation sitzt im Schatten ihrer Lehmhäuser 

oder liegen schwingend in den Hängematten

und winken uns gelassen zu.

 

 

GARIFUNA JUNGE AM STRAND VON PUNTA PIEDRA

 

Nach zwei Dörfern machen wieder kehrt

auf der üblen Piste 

die immer schlechter wird 

und verbringen eine wunderschöne Zeit

an einem am Rückweg gelegenen Strand.

 

 

EINSAMER WILDER KARIBIK STRAND

 

 

Die karibische Küste hier ist ein Traum

und man könnte meinen,

dass sie noch fast unberührt ist.

 

Kein Müll, keine große Moderne !!

 

Einfach urig schön und naturbelassen.

 

Zwei Nächte verbringen wir weit außerhalb der Garifuna-Örtchen

 an diesem einmaligen und wilden Küstenabschnitt

der Karibik.

 

Am Morgen ziehen vereinzelt Garifunas am Strand vorbei

 mit großen gesammelten Feuerholzladungen

auf dem Rücken.

 

Trotz der schweren Arbeit und langen Wege in der Hitze,

die sie zu Fuß zurücklegen müssen,

breitet sich immer ein freundliches Lächeln

auf den Gesichtern aus ...

 

 

STILLE & EINSAMKEIT

 

 

EIN UNGUTES GEFÜHL !!

 

 

An einem Morgen,

wir sitzen im Schatten unseres Autos,

kommt ein Pick up angefahren

und 5 kräftige hellhäutige Männer treten unserer Meinung nach

etwas zu schnell an unser Auto heran. 

 

Angeblich wären sie Viehzüchter aus dieser Region. 

 

Sehr energisch stellen sie uns Fragen,

ob wir denn alles dabei hätten

und was denn alles so im Auto wäre.

 

Dadurch, dass sie immer näher

an die Eingangstür unserer kleinen Wohnung herankamen

und auch fragten,

ob sie denn reinschauen könnten,

wurde Paco nervös, knurrte und bellte ohne es einzustellen.

 

Sogar Mexi hatte keinen Bock auf die Fünfe,

was selten der Fall ist bei Menschen.

 

Als einer der Männer näher kam,

fiel uns am Gürtel des einen leicht unter dem Hemd eine Pistole auf.

 

Wir verneinten freundlich,

jedoch bestimmend,

dass es nicht möglich wäre ins Innere des LKW´s zu schauen,

 da Paco, vor dem tatsächlich fast jeder Respekt hat,

 es nicht akzeptieren würde.

 

Die Miene der fünf Männer machte auf uns einen merkwürdigen

 sowie einfach nicht guten Eindruck

und prompt machten sie auf dem Absatz kehrt

ohne sich zu verabschieden 

und fuhren etwas rasant mit dem Pick up davon.

 

Unser Bauchgefühl sprach sehr kräftig mit uns

 und forderte uns zum ersten Mal auf diesem Kontinent auf,

zusammenzupacken und zu fahren.

 

Wer weiß, für was es gut war !!

 

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Wir verlassen nun

den beeindruckenden wunderschönen

sowie lebensrauen Osten

und ziehen wieder gen Westen

bis nach NUEVO ARMENIA, 

einem kleinen Garifuna-Dorf an der Karibik,

welches wir von der Hauptstraße über eine rumpelige Piste,

die uns durch eine große Palmenplantage führt,

erreichen.

  

 

- Die nächsten 100 Kilometer durch Honduras -

 

CAYOS COCHINOS und die GARIFUNAS auf CHACHAUATE

 

 

Ungefähr 20 km vom Festland entfernt

liegen in der Karibik verteilt

die Cayos Cochinos,

wörtlich Schweineinseln oder auch Hog Islands genannt.

 

Die Cayos bestehen aus zwei kleinen Hauptinseln

und 13 winzigen Eilande,

bei denen die Natur mit der Vergabe der Schönheit

nicht gegeizt hat.

 

Weiße saubere Strände,

türkisfarbenes Wasser und vorgelagerten Korallenriffe ...

ein perfektes Paradies.

 

Wir picken uns das kleine Eiland

CHACHAUATE heraus

 auf der wir einige Zeit verbringen möchten.

 

Die anderen Inseln befinden sich alle im Privatbesitz,

können aber trotzdem besucht werden.

 

CHAHAUATE

wird von einer kleinen Anzahl Garifuna-Familien besiedelt

und da es ein Teil des großen,

seit 1993 bestehenden Meeresschutzgebietes

und sogar seit 2003 Naturmeeresdenkmal ist,

konnte das Fischerdorf sein traditionelles Leben

seit mehr als 200 Jahren bewahren.

 

Hier gibt es kein fließend Wasser

und auch keinen Strom ...

doch hier erlebt man noch das authentische

Garifuna Inselleben.

 

Die Cayos Cochinos

sind eine der spektakulärsten Landschaften

in der westlichen Karibik

und sind weitgehend vom Tourismus verschont geblieben,

da die meisten auf dem Weg zu den großen Inseln Utila

oder dem touristischen Roatan

unwissend an diesem wirklichen Paradies

vorbeifahren.

 

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Wir kommen an im kleinen,

über eine Schotterpiste zu erreichenden

Karibik Garifuna-Örtchen 

NUEVO ARMENIA.

 

Dort umzingeln uns gleich die Kinder des Dorfes

und hängen sich an den LKW.

 

Was für eine tolle Kletterburg !! 

 

So ein Auto hätten sie hier noch nicht gesehen. 

 

Wir heuern einen lokalen Fischer an,

der uns hinaus auf die Insel bringt.

 

Im Ort selbst

dürfen wir privat bei einer Garifuna-Familie

unser Auto für kleines Geld

im Vorgarten abstellen.

 

 

GARIFUNA JUNGE MIT SELBSTGEBASTELTEN SPIELZEUG

 

 

Wir verbringen die Nacht in der Nähe des Ortes

an einem kleinen Fluss

und fahren früh am nächsten Morgen

ein Stück auf dem Fluss entlang

 hinaus über die Karibik

auf das kleine Eiland CHACHAHUATE ...

 

 

 

Die Insel kommt näher!

 

Und auch wenn man ungefähr weiß

was auf einen zukommt,

bleibt uns doch glatt beim Anblick

der malerisch in der Karibik gelegenen Inselgruppen

der Mund vor Staunen mal wieder offen stehen.

 

Wie aus dem Bilderbuch

liegen die Inseln mit ihren weißen Stränden

 im glasklaren Wasser der Karibik verteilt.

 

Wir nähern uns der kleinen Insel CHACHAHUATE

auf der sich Holz- und Bambushütten aneinander reihen 

gespickt mit Palmen 

und vorgelagerten bunten Fischerbooten.

 

Eine malerische Idylle ...!!

 

Hier wird es uns bestimmt gefallen.

 

 

 

 

GARIFUNA INSELLEBEN auf CHACHAHUATE

 

 

Wir kommen an auf der Insel

und Siomahra, die Schwester eines Fischers

nimmt uns am Strand in Empfang.

 

Gemeinsam mit ihrer Familie werden wir in ihrem einfachen Heim

auf der Insel wohnen,

was uns am Tag keine 5 Euro kostet. 

 

Das Eiland ist winzig 

und wenn man sich Zeit lässt,

schafft man es in 10 Minuten zu Fuß

die Insel zu umrunden.

 

Von Siomahra erfahren wir,

dass 56 Hütten und ca. 80-100 Garifunas

auf der Insel leben.

 

Kaum zu glauben!!

 

Jedoch sind die Hütten klein und stehen dicht beieinander.

 

Es gibt sogar eine kleine Kirche

und per Boot geht es auf die größere Nachbarinsel

zur Schule.

 

Sogar zwei Dorftoiletten gibt es ... für ALLE !!

 

Siomahras Haus liegt an der Spitze der Insel

und ringsherum eröffnen sich wunderbare Blicke

auf die Karibik sowie die Nachbarinsel. 

 

 

-Wohnen bei Siomahra-

SIOMAHRAS HAUS

 

  CHACHAHUATE und seine Bewohner

sowie herrliche Tage auf dem kleinen Eiland

 

 

JOSEFINA - EINE DER DORFÄLTESTEN - ZEIGT UNS STOLZ IHRE LEIDENSCHAFT

 

 

Wir verlassen das kleine Paradies !!

 

 

SIOMAHRA (RECHTS) KOMMT FÜR BESORGUNGEN MIT AUF DAS FESTLAND

 

 

Nach einer traumhaft schönen Zeit

betreten wir wieder Festlandboden und hatten Glück.


Am nächsten Tag ist der Himmel grau

und die nächsten zwei Tage sind regnerisch

und stürmisch.

 

Wir ziehen weiter übers Land 

sowie über eine schmale Sandpiste hinaus auf eine Landzunge,

erneut zu einem Garifuna-Dorf. 


 

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GARIFUNA-DORF MIAMI 

 

im 

 

BLANCAS JEANNETTE KAWAS NATIONALPARK

 

 

Auch hier wohnen heute noch so wie vor 200 Jahren,  

allerdings nur eine winzige Anzahl Garifunas

auf der kleinen schmalen Landzunge

zwischen Karibik und Laguna de los Micos. 

 

Hurrikane Mitch

hat hier vor einigen Jahren böse Spuren hinterlassen,

so dass diese kleine Landzunge

komplett überspült wurde

und die hoch in den Himmel ragenden Kokospalmen

mit sich gezogen hat.

 

Doch die Menschen ließen sich nicht entmutigen 

sowie vertreiben und pflanzten neue Palmen

neben ihren wiederaufgebauten einfachen Strohhütten.

 

Entlang auf der schmalen Landzunge nach Miami,

suchen wir uns für die nächsten zwei Nächte

ein Wildcamperplätzchen am Strand.

 

 

SANDPISTE NACH MIAMI
STELLPLATZ AM STRAND VOR MIAMI

 

 

- MIAMI -

 

Ausblick vom Dorf auf die Lagune de los Micos ...

 

 

WOHNEN WIE VOR 200 JAHREN IM GARIFUNA-DORF MIAMI
HAUS IN MIAMI

 

Rückfahrt ...

 

Der Regen setzte in den letzten zwei Nächten

 die Pisten unter Wasser.

 

 

 

 

Wir ziehen weiter

mit einem kurzen Schlenker durchs Inland,

vorbei an den Großstädten El Progreso und San Pedro Sula

die man freiwillig schnell hinter sich lässt,

wieder hinauf nach OMOA

an der Karibik.

 

Am Stadtstrand von Omoa ist am Abend nichts mehr los,

so dass wir den Strand

für uns alleine haben sowie eine ruhige Nacht. 

 

Denkste ... !!

 

Punkt 3.30 h parkt neben uns ein Auto

und die Anlage wird so hochgedreht,

dass nur noch blecherne Sounds

zu hören sind. 

 

Mit Fenster schließen war uns nicht geholfen,

also wagte ich einen vorsichtigen

aber lauten Pfiff aus dem Fenster

und dazu ein nettes 

- por favor -

ob es möglich wäre die Musik

nur ein klein wenig leiser zu machen. 

 

Aus dem Auto kam eine winkende Hand

sowie ein "si si claro" und schwups waren die GIRLIS

wieder ins Auto gepackt,

Musik aus und sie fuhren davon,

ans andere Ende vom Strand.

 

Unglaublich ...  so hätte es keiner von uns beiden erwartet.

 

 

 

 

Unweit von Omoa

wandern wir früh am Morgen durch einen umwucherten

und urigen Dschungelfluss 

 in Richtung EL CHORRO Wasserfall,

den wir leider nie erreichen,

da uns zum Ende hin große Steine den Weg versperren.

 

So genießen wir eben die schöne Umgebung

sowie die gemütlichen Badegumpen ...

 

 

 

Am späten Nachmittag

steht noch ein wenig "KULTUR" auf dem Programm.

 

In Omoa befindet sich das schöne

und gut erhaltene   

 

FORT SAN FERNANDO  

 

von den Spaniern aus der Zeit um 1746. 

 

 

 

Eine Nacht am CHACHAGUALA FLUSS

 

 

Es ist später Sonntag Mittag

und die Strände in Honduras sind Sonntags

von den Einheimischen extremst belagert und laut,

was man sich freiwillig nicht antun will.

 

Ganze Horden von Menschen

werden mit den Schulbussen an den Strand gebracht,

da viele Menschen kein Auto besitzen,

zum sonntäglichen Ausflug ans Meer. 

 

Wir suchen uns ein gemütlich idyllisches

sowie ruhiges Plätzchen am Fluss Chachaguala,

den wir über einen schmalen kleinen Trampelpfad erreichen

und genießen die heißen Temperaturen

in Maggies Schatten

sowie die Nacht am Fluss

 

Es ist schon spät am Abend

als plötzlich die Hunde anfangen zu bellen.

 

Eine junge Stimme vom Fluss ruft zu uns ... perros muerde??

 

Zwei extrem magere Mestizen-Jungs

mit verschmutzten und durchlöcherten Klamotten 

kommen mit ihrem Holzboot,

welches voll mit Maiskolben ist,

an Land. 

 

Sie gesellen sich zu uns und sind neugierig 

woher wir kommen und starren hungrig auf unsere

leider schon leeren Teller. 

 

Wir fragen sie,

was sie noch so spät auf dem Fluss unterwegs sind.

 

Sie haben das Essen für die ganze Woche besorgt. 

 

Maiskolben !!

 

Wir tischen die restliche halbe Melone auf

 die in Minuten in den Bäuchen der Jungs verschwindet

sowie der Saft nur noch links und rechts

von den Wangen herunterläuft.   

 

Der kleinere der beiden,

12 Jahre alt,

läuft zum Boot, holt 6 große Maiskolben und schenkt sie uns.

 

Nach einer Weile stampfen sie voll beladen

mit dem Wochenmahl davon,

 durch die Dunkelheit den langen Weg nach Hause.

 

 

STELLPLATZ AM CHACHAGUALA FLUSS DER UNWEIT IN DIE KARIBIK MÜNDET

 

Nun verlassen wir die Karibik

und ziehen erneut

recht schnell durch die große Stadt San Pedro Sula

ins Innland zum 

 

WASSERFALL PULPANZAK.

 

 

Oberhalb des wunderschönen Wasserfalls

befinden sich mehrere Wasserbecken

in den man herrlich Baden kann.

 

Nur muss man hier aufpassen,

dass man nicht mit dem Strom mitgezogen wird,

sonst landet man irgendwann in der Karibik. 

 

Im Park selbst dürfen wir die Nacht

auf einem schönen Platz 

für das doppelte des geringen Eintrittspreises

verbringen. 

 

 

 

Wenige Kilometer weiter

befindet sich der LAGO DE JOYOA

an dem sich ein Fischrestaurant

nach dem anderen reiht ...

 

Stellplätze sind hier rar

und an direkter Ufernähe nicht zu bekommen 

zumal der See am Ufer brackig ist

und bei der Hitze übelst riecht.

 

Wir fahren zwei Stichstraßen die zum See führen

jedoch nicht schön zum Stehen sind.

 

Und so schlemmen wir leckeren Fisch

für winzig kleines Geld,

genießen die schöne Aussicht auf den See

und setzen unsere Fahrt fort ...

 

 

 

 

Es geht wieder auf angenehme Höhen von 1500 Metern,

die Temperaturen sinken

von über 36 auf die 30 Grad Grenze,

was für uns mittlerweile angenehm frisch ist.

 

Hört sich blöd an, aber es ist so.

 

Wir befinden uns nun im Gebiet der Lenca Indianer.

 

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 LENCA INDIANER in LA ESPERANZA

  

&

 

TRADITIONELLER MARKT

 

 

La Esperanze gilt als die sicherste Stadt

in ganz Honduras,

 was wohl, so sagt man, 

an der freundlichen und friedlichen 

indianischen Bevölkerung

vom Stamme der Lenca Indianer liegt.

 

Jeden Tag findet in La Esperanze

ein großer Markt statt,

auf dem die Lenca Frauen mit ihren bunten Kopftüchern

zu sehen sind.

 

Ein Überbleibsel ihrer einst üppigen traditionellen Kleidung. 

 

Auch hier tauchen wir wieder tief ein

 in die angenehme Stadt

sowie dem farbenfrohen Marktleben,

frischen unsere Vorräte für kleines Geld auf

und genießen die extrem freundliche Atmosphäre

zwischen den bunten Köpfen der Lenca-Indigena-Frauen

und den mit Cowboyhüten besetzten Männerköpfen.

 

 

 

 Unterwegs... 

 

 

 

 

Auf der Weiterfahrt

kommen wir an kleinen Ziegelfabriken vorbei, 

wo alles noch per Hand hergestellt wird ...

 

 

 

SCHWEFELQUELLE AGUAS TERMALES

 

 

Da es hier oben in den Bergen

nicht so heiß ist wie in der Ebene,

lohnt sich ein Abstecher zu der heißen Quelle. 

 

Die Nacht verbringen wir angenehm und kostenfrei

auf dem etwas höher über der Quelle

gelegenen Parkplatz.

 

 

 

Straßenszenen !!

 

 

 

 

Unweit der Quelle,

landen wir am nächsten Tag in

 

 

- GRACIAS LEMPIRA -

 

 

einer heute verschlafenen Kolonialstadt von 1536

mit einer einst wichtigen und bewegenden Vergangenheit,

gelegen inmitten wilder und gebirgiger Landschaft. 

 

Es ist ein kleines

und ebenso extrem freundliches Städtchen,

wo man inmitten der Einheimischen

sowie an der kleinen Plaza 

wunderbar verweilen und genießen kann.

 

Oberhalb des Ortes

befindet sich das schöne schneeweiße Fort San Cristobal

auf einem Hügel,

von wo aus man einen gigantischen Ausblick

auf die umliegende Bergwelt hat.

 

 

 

Ein letzter Abstecher zum verschlafenen

  TÖPFERDORF LA CAMPA

 

 

Es geht erneut auf zeitraubender schlechter Piste

 16 Kilometer hinein

in die Bergwelt zum Töpferdorf LA CAMPA.

 

Hier kann man den Lenca Frauen

bei der Herstellung der Töpferwaren zuschauen.

 

In der Mitte des kleinen verschlafenen Ortes

thront eine prächtige Kolonialkirche und die Gassen

sind menschenleer ... 

 

 

LENCA-FRAU BEIM TÖPFERN

 

 

Auf dem Rückweg

halten wir vor einem Grundstück,

an dem einige Leute fröhlich einen Ochsenkarren am beladen sind

und im Hintergrund Qualm aus einer Hütte hoch steigt.

 

Wir halten an

und im gleichen Moment winken uns die Leute

zu sich hinauf auf das Grundstück

und zeigen uns stolz ihre

 

 

TRADITIONELLE ZUCKERROHRFABRIK

in den BERGEN

 

 

  

Morgendlicher Overlander-Treff am Fluss

 

 

Die Nacht verbringen wir ein paar Kilometer weiter

abseits der Straße im Flussbett.

 

Hier genießen wir einen herrlichen Abend

bei wildem Froschgequake und sternenübersäten Himmel,

da weit und breit kein Licht in der Nähe ist.

 

 

 

 

Am Morgen

werden wir von vorbeifahrenden Trucks geweckt,

die Kies aus dem Flussbett holen

und von Felix & Franziska aus der Schweiz mit ihrem Toyota

die uns beim Frühstück überraschen.

 

Die beiden sind seit Wochen

die ersten Traveller mit dem eigenen Auto

die uns begegnen,

seit El Salvador.

 

Gemeinsam frühstücken und plaudern wir

gemütlich dahin

bevor wir alle weiterziehen

und werden uns bestimmt in Guatemala

bald schon wieder sehen.

 

 

 

 

Auf miserabler Teerstraße

in der sich Ansammlungen von kleinen tiefen Krater befinden,

ziehen wir an die Grenze zu Guatemala.

 

 

COPAN RUINAS an der Grenze zu GUATEMALA

 

 

Wir befinden uns wieder im Gebiet der Mayas

und unweit zur Grenze nach Guatemala.

 

Noch einmal begeben wir uns nun

n die vergangenen Zeiten

der Mayakultur.

 

Gegenüber der Ruinen

bietet sich bei einem kleinen Restaurant

ein wunderbarer Platz zum CAMPEN an,

wo wir erneut Felix & Franziska wieder treffen,

mit denen wir zwei nette Abende auf dem Platz

sowie im gemütlichen Städtchen

verbringen. 

 

 

  

 

Am nächsten Morgen geht es früh

zu den alten

sowie extrem faszinierenden Steinen

von COPAN.

 

Direkt am Eingang

fliegen uns schon die ersten knallroten Aras über die Köpfe,

die hier in der Anlage sesshaft sind.

 

 

 

 

Copan ist bekannt für seine Stufenpyramide,

die vor allem wegen der Hieroglyphentreppe bekannt ist

die zu einem kleinen Heiligtum

an der Spitze des Tempels führt.

 

2200 Hieroglyphenblöcke verteilt auf 55 Stufen

berichten von der Geschichte Copans

und stellt in ihrer Gesamtheit

den längsten in Stein gemeißelten Text

in Maya Schrift dar.

 

 

 

 

Unsere Wege trennen sich nach zwei Tagen

jedoch bald schon 

werden wir uns in Antigua (GUATEMALA)

erneut wieder treffen.

 

 

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RESUMÉ HONDURAS

 

 

Länger als eigentlich gedacht,

waren wir nun in Honduras unterwegs,

was zwei Gründe hat.

 

Zum einen ist Honduras ein wunderbares Land,

welches von Naturschönheit geprägt ist

jedoch leider unter den Reisenden

aufgrund der gefährlichen

und extrem kriminell verbreiteten Publicity

gemieden oder eben nur zur direkten Durchfahrt

nach Nicaragua bereist wird.

 

Zum zweiten war es für uns eine Gelegenheit

an Ostern noch einmal einen Abstecher nach Guatemala zu machen

zur einzigartigen Oster-Prozession in Antigua 

sowie in ganz Zentralamerika. 

 

Die Menschen in Honduras 

sind extrem freundlich und hilfsbereit, vor allem,

wenn man ihnen mit etwas Spanisch

entgegenkommt.

 

In Honduras gibt es viele versteckte kleine Paradiese

die entdeckt werden möchten,

doch zum Teil durch die durchaus schlechten Straßenzustände

schwierig und mit viel Zeitaufwand 

zu erreichen sind.  

 

Die Stellplatzsuche war überwiegend unbeschwert,

Türen blieben uns nie verschlossen 

sowie einen Großteil der Zeit

verbrachten wir unbeschwert mit Wildcampen. 

 

Bis auf einmal am Strand

fühlten wir uns durch einen Begegnung

mit fünf Männern nicht so ganz sicher,

was uns zum Weiterfahren bewegte

doch allerdings nichts zu heißen hat,

da es nur unser persönliches schlechtes Gefühl war.

 

Wir genossen hier eine wunderbare sowie beeindruckende Zeit,

genossen die Kontakte zu aufgeschlossenen

und liebenswerten Menschen

und würden jederzeit gerne dieses Land 

wieder bereisen.

 

Nun betreten wir noch ein letztes Mal

guatemaltekischen Boden

bevor es weiter nach Nicaragua geht

und werden bald wieder von der

Oster-Prozession / SEMANA SANTA in ANTIGUA

berichten ... 

 

 

  

GUATEMALA - Semana Santa in Antigua