OSTERN / SEMANA SANTA 

 

in  

 

- A N T I G U A -

 

 

25.03.-31.03.2013

 

 

Es verschlägt uns noch einmal

in das zentrale Hochland von Guatemala nach Antigua,

der Stadt die eingebettet in einem Tal

sowie umgeben von drei Vulkanen liegt

dem Agua, Acatenango und noch aktiven Fuego.

 

Auch wenn wir vor acht Monaten

schon einige Zeit hier in Antigua verbracht haben

(GUATEMALA I),

inspiriert und beeindruckt uns die koloniale Kleinstadt

immer wieder aufs NEUE.

 

Nun verbringen wir ein letztes Mal 

eine extrem grandiose Zeit in Guatemala

sowie die KARWOCHE / SEMANA SANTA

mit ihren beeindruckenden und farbenfrohen Prozessionen.

 

In Guatemala und den restlichen Ländern Mittelamerikas

ist die Semana Santa/Karwoche ein religiöses Fest

voller Freude und Aufregung.

 

Einheimische Gläubige

gedenken in dieser heiligen Woche dem Leiden Christi

während der Kreuzigung sowie seiner Auferstehung.

 

In den Dörfern und Städten des ganzen Landes

werden riesige Feierlichkeiten abgehalten mit farbenfrohen Paraden,

extravaganten Festwagen und aufwändigen Kostümen.

 

Die Festivitäten

finden wohl von ganz Zentralamerika ihren Höhepunkt 

hier in ANTIGUA.

 

Von Aschermittwoch bis Karfreitag 

sind die Straßen mit Einheimischen wie auch mit Touristen gefüllt.

 

Vor der Prozession wird in jeder Straße,

durch die der Festumzug zieht, ein bunter langer Blumenteppich,

der meist aus Obst und Gemüse,

gefärbten Sägespänen, Pflanzen, Blumen

und sonstigem Dekomaterial besteht, 

von den dort wohnenden Familien angelegt,

der anschließend von dem Prozessionszügen

wieder zertrampelt wird.

 

Wir schauen uns die Prozessionen in Antigua an

und sehen mehr als gedacht,

da am Tag wie auch in der Nacht 

mehrere Prozessionen

durch die alten kopfsteingepflasterten Gassen

der Stadt ziehen.

 

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Bei der Policia Touristica

ergattern wir wieder unseren alten Stellplatz

zwischen den Ruinen und hatten Glück, 

nach uns ließen sie keinen mehr auf den Platz,

da sich hier schon einige Overlander eingefunden haben.

 

 

POLICIA TOURISTICA

 

 

Hier treffen wir einige bekannte Gesichter wieder !!

 

Felix & Franziska 

die wir noch vor wenigen Stunden in Honduras sahen,

Uwe & Claudia aus Deutschland

mit ihrem Wohnmobil,

Rita & Rudi ebenfalls aus Deutschland

mit ihrem Volvo-Truck

sowie Erich & Esther aus der Schweiz

mit ihrem Mercedes LKW

und noch einige neue Traveller aus Österreich und den USA,

 die sich hier am Platz versammelt haben.

 

Wir tauchen ein in die Osterwoche,

prozessieren mehrere Male hautnah mit

und erleben u.a. eine unvergessliche schöne Zeit in Antigua.

 

 

WARTEN AUF DEN PROZESSIONSBEGINN VOR DER IGLESIA LA MERCED

 

 

Die Prozessionen der KLEINEN ... 

 

 

 

 

Stolz, dabei zu sein !!

 

 

 

 

Überall duftet es nach Weihrauch !!

 

 

KINDERPROZESSION

 

 

"Prozession - Pause" 

in Antiguas gemütlichen Cafes/Restaurants

 gemeinsam mit Claudia & Uwe.

 

  

GRANDE EISCAFE - GENAU RICHTIG!!

 

 

Blick von unserer Haustür auf den aktiven Vulkan Fuego

 am frühen Morgen !!

 

 

BLICK AUF DEN VULKAN VON UNSEREM STELLPLATZ AUS

 

 

Morgendlicher Ausflug mit dem Motorrad

auf den CERRO DE LA CRUZ.

 

 

 

 

Das noch verschlafene ANTIGUA !!

  

 

 

 

Frisches Material

für die herrlichen Blumenteppiche werden angekarrt !!

 

 

FRISCHE WARE FÜR DIE BLUMENTEPPICHE

 

 

Prächtige Prozessionszüge ziehen durch die 

mit kunstvoll und farbenprächtig geschmückten Blumenteppichen

kopfsteingepflasterten Gassen !!

 

 

KUNSTVOLLE WASSERMELONEN
DIE SCHÖNEN BLUMENTEPPICHE WERDEN WIEDER ZERTRAMPELT

 

  

Was für ein Spektakel

und keiner lässt sich das entgehen !!

 

 

 

 

Vor den Kirchen werden an den Festtagen

 unzählige Garküchen aufgebaut

und überall verteilen sich unwiderstehliche Essensdüfte.

 

Prozessieren macht HUNGRIG !!

 

Hier isst man richtig gut und wir am LIEBSTEN !! 

 

 

 

 

ERWISCHT !!

 

 

VON FELIX UND FRANZISKA ERWISCHT

 

 

Die Gassen von Antigua

sind am Abend im dichten Weihrauch eingehüllt,

so dass sich eine ganz besondere 

und mystische Stimmung ausbreitet.

 

 

 

 

Bis in den späten Abend sind die Straßen gefüllt.

 

 

 

 

Einfach nur müde !

 

 

EINFACH NUR MÜDE ...

  

 

Am Ostersonntag

gibt es einen fetten OVERLANDER-BRUNCH

bei der Policia Touristica. 

 

 

 

 

Und am Nachmittag wird zum Abschluss

 fröhlich durch die Gassen getanzt.

 

 

 

 

Am Ostermontag ist das grandiose Spektakulum vorbei 

und Antigua ist wie leergefegt ...

 

 

 

 

Wir genießen noch ein letztes Mal

einen leckeren Frappuccino in den gemütlichen Cafes

und schlendern über den großen Markt

um noch einige Besorgungen sowie Leckereien

für einen letzten gemeinsamen Grillabend mit den anderen

zwischen den alten Ruinen der Policia Touristica zu verbringen,

bevor sich alle in verschiedene Himmelsrichtungen verteilen

und weiter ziehen ... 

 

 

INDIGENE MARKTFRAU
AUF DEM MARKT

 

 

GRILLABEND gemeinsam mit

RUDI, RITA, FELIX & FRANZISKA

 

 

DAZU GESELLEN SICH AM SPÄTEREN ABEND NOCH ERICH, ESTHER SOWIE CLAUDIA UND UWE

 

 

DIENSTAG, 02.04.2013

 

Nach einer für uns

völlig genialen und super schönen Zeit in Antigua,

geht es wieder zur Grenze nach Honduras,

jedoch verbummeln wir uns noch ein wenig in Guatemala City,

so dass wir erst am nächsten Tag

nach dem GEBURTSTAGSFRÜHSTÜCK von Simone

am Fluss die Grenze überqueren. 

 

In einer 3/4 Stunde sind wir Aus- und Eingereist,

da wir beim letzten Mal schon an der Grenze bescheid gaben,

dass wir in wenigen Tagen wieder retour kommen.

 

Und tatsächlich lagen unsere Papiere auf dem Stapel

bei der Einreise in Honduras ganz oben ... !!

 

Wieder in Honduras steuern wir erneut den Stellplatz

gegenüber der Ruinenanlage in Coban an, 

genießen einen heißen Nachmittag bei 38 Grad in der Hängematte

 und am Abend ein tolles Geburtstagsessen in der kleinen Stadt. 

 

Geburtstagsfrühstück in Guatemala - Abendessen in Honduras !!

 

Es wird immer besser !!

 

 

RAUS AUS DEM BETT - REIN MIT DER TORTE

 

 

Im Hochland waren wohl in den letzten Tagen

starke Regenfälle,

so dass ein Stück der unbefestigten Hauptverbindungsroute

sich in eine richtige Schlammpiste verwandelt hat.

 

Der Verkehr stockt,

nichts geht mehr

aufgrund des rutschigen Untergrunds

der sich an einer Steigung befindet.

 

Wir haben keine Wahl,

 entweder wir reihen uns ein und warten ab was passiert

was durchaus lange dauern kann

 oder machen einen Riesenumweg,

was auch nicht gerade in unserem Sinne liegt.

 

Und so entscheiden wir uns

mit eingeschalteten Allrad unser Glück zu versuchen

und rutschen teilweise mit Maggie die Schlammpiste hinunter 

entlang auf dem spiegelglatten Matsch ...

 

Die Einheimischen stehen am Wegrand

und knipsen mit den

Fotohandys ...

 

Wir kommen uns vor

 wie in einem Geschicklichkeitstraining.

 

 

 

 

Nun geht es für uns auf direktem Wege,

 die nächsten zwei Tage sowie 520 Kilometer

durch Honduras nach Nicaragua.

 

Uns fällt direkt auf,

dass in der letzten Woche hier im Norden einiges passiert ist.

 

Viele Kraterlöcher in den Straßen wurden ausgebessert,

so dass wir nun entspannter

über die Hauptverbindungsroute dahingleiten. 

 

Je weiter wir in den Süden kommen,

desto besser werden nun die Straßen

und wir kommen gut voran.

 

Am 06.04.2013

reisen wir ein nach Nicaragua 

und werden bald von dort wieder berichten.

  

 

- NICARAGUA -