MEXICO TEIL III

   

 

DER NORDEN  &   ZENTRALES HOCHLAND 

   

01.03. - 31.03.2012   

 

 

             Gefahrene Route


Los Mochis - Queretaro auf einer größeren Karte anzeigen

 

 

- DER NORDEN -

 

 

Nach einer rauen Überfahrt über den

Golfo de California

kommen wir spät am Abend in

 

-TOPOLOBAMPO -

 

im Staate Sinaloa 

auf dem mexikanischen Festland an.

  

Wie versprochen,

durften die Hunde im Auto bleiben

und unser LKW stand auf dem freien Oberdeck

mit Blick auf die See.

 

Da die Fähre in die Nacht hinein fuhr,

entschlossen wir uns illegalerweise,

ebenfalls die Überfahrt

gemütlich im Auto zu verbringen.

 

Noch am gleichen Abend

verlassen wir den Fährhafen in Topolobampo,

um den nächsten Ort Los Mochis anzusteuern

wo wir die Nacht

auf einem Supermarkt - Parkplatz verbringen.

 

Doch zuvor,

noch auf der Suche nach dem Supermarkt,

passieren wir einen Verkehrsunfall

und werden kurz darauf unfein

von der Polizei angehalten,

mit dem Grund,

wir hätten den Unfall verursacht.

 

Doch nach einer etwas längeren

und hartnäckigen Klarstellung,

 lässt man uns freundlicherweise weiterziehen...

 

Am nächsten Tag verlassen wir Los Mochis

und steuern den Norden

des Festlands an.

 

 

_______________________ 

 

 

In Ciudad Obregon,

mittlerweile im Staate Sonora,

geht es ab von der gebührenpflichtigen Autobahn

und weiter auf einer kleinen kurvenreichen

und immer höher bis auf 2600 Meter,

 durch alle Klimaregionen führende Straße,

rauf in die

 

- Sierra  Madre  Occidental -

 

auch

 

- Sierra Tarahumara - 

 

genannt,

 erneut durch NICHT wenige Militär- 

und Polizeikontrollen.

 

Früh am Morgen verlassen wir unseren Schlafplatz

in einem kleinen Bergdorf

und geraten schon wieder in die nächste 

Polizeikontrolle.

 

Gestern wurden wir angehalten,

da wir 4 km/h zu schnell waren,

jedoch ließ man uns weiterziehen als wir über die

 4 km/h freundlich lächelten...

 

Heute versucht man

Olafs Führerschein einzubehalten,  

mit der Behauptung,

er sei nicht mehr gültig !?!?

 

Abermals gelingt uns jedoch die Klarstellung

und wir bekommen den von uns

herausgegebenen kopierten Führerschein

wieder zurück.

 

Doch noch nicht genug,

der Polizist unterstellt uns,

dass wir keine Einfuhrgenehmigung

für unser Fahrzeug hätten.

 

Wir weisen ihn auf den Aufkleber (Genehmigung)

auf der Frontscheibe hin,

die er minutenlang fixiert,

bis er uns dann etwas mürrisch

endlich zur Weiterfahrt winkt.

 

Wir stellten uns die Frage,

ob wir hier eigentlich Willkommen sind

doch den Gedankten verdrängen wir schnell. 

 

________________________

 

 

Es geht mittlerweile weiter,

durch den Staat

  

- C h i h u a h u a -

 

sowie die wunderschöne

aber extrem kurvenreiche Sierra.

 

Wir passieren herrliche Pinienwälder 

sowie gnadenlose 

KAMIKAZE-LKW-FAHRER.

  

Auf dieser Strecke ist es nicht ganz ungefährlich,

zumal die LKW´s extremst die Kurven schneiden

sowie vor engen Kurven

ohne jegliche Sicht überholen.

  

Wir lassen die Kamikaze-Fahrer

allein auf der kurvenreichen Bergstraße zurück

und gelangen über eine kleine Straße 

sowie einem kurzen Fußmarsch,

zu den grandios gelegenen 

 

- C a s c a d a s    d e    B a s a s é a c h i c - 

 

die inmitten

des gleichnamigen Nationalparks liegen

und angeblich mit 245 Metern die höchsten Wasserfälle

von Mexico sind. 

 




- Hoch über den Cascadas -

 

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 Wir fahren zu einem gegenüberliegenden Punkt,

 wo man hinab steigen kann.

 

Zu Fuß geht es nun ca. 350 Höhenmeter in Schlangenlinien

auf unbefestigtem Weg 

hinunter in die Tiefe Schlucht.

 

Zu dieser Jahreszeit

rauscht nicht all zuviel Wasser in die Tiefe,

doch der Ausblick und die Umgebung

 sind einfach phantastisch.

 

Nach 3 Stunden Fußmarsch hin und zurück

sind wir bedient ... alle.

 

Das Strandleben auf der Baja California

hat uns jegliche Kondition geraubt.

 

Die Nacht verbringen wir auf dem kleinen Parkplatz

hoch über dem Wasserfall. 

 

 

GLEICH GEHT ES NACH UNTEN

   

 

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Am Tag darauf erreichen wir über San Juanito

 die ca. 2340 Meter hoch gelegene Holzfällersiedlung 

 

- C R E E L -  

 

dem Tor zum spektakulären

Kupfercanyon – Gebiet.  

 

________________

  

 

In Creel begegnen wir zum ersten Mal den

 

- TARAHUMARA auch RARAMURI -

 

genannt,

 

was so viel heißt wie

die Leichtfüssigen.

 

RARAMURI,

so nennen sich die Männer selbst,

 da sie ausgezeichnete Läufer sind.

 

Es ist ein indigenes Volk,

welches heute noch ca. 50 000 Menschen zählt

und die in abgeschiedenen Gemeinschaften

in der Sierra Tarahumara (Sierra Madre Occidental),

wo sie den spärlichen Flecken

kultivierbaren Bodens eine karge Existenz abringen,

leben.

 

Creel selbst ist MINI !!

 

Wir schlendern über die kleine Plaza,

wo Tarahumara - Frauen mit ihren Kindern

schöne Handarbeiten anbieten,

beäugeln das kleinstädtische Treiben

und geben uns in einem Restaurant inmitten Einheimischer

mal wieder den mexikanischen Köstlichkeiten hin.

 

 

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 Nun ziehen wir hinein,

 in das berühmte Gebiet der 

 

- B A R R A N C A   D E L   C O B R E - 

(Kupferschlucht)

 

dem tiefsten Canyon Amerikas

der aus mehreren Schluchtensystemen (Barrancas)

besteht.   

 

_________________ 

   

 

In

 

- D I V I S A D E R O -

 

bekommen wir den ersten Einblick

 in die 1760 Meter Tiefe

 

- Barranca del Cobre -

 

  die an dieser Stelle mit den Schluchten

Urique und Tararequa zusammentrifft.

 

Zum Vergleich:

der Grand Canyon in den USA ist 1425 Meter tief.

 

Auch hier 

bieten Tarahumara-Frauen ihre Handarbeiten,

bei spektakulärer Kulisse,

zum Verkauf an.

 

Man nennt es auch das

Hundert-Meilen-Panorama über die Canyons,

wofür der Ort berühmt ist.

 

 

   

 

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 Hier an diesem Aussichtspunkt

hält der Zug El Chepe ,

mit welchem man durch die Sierra Tarahumara

 fahren kann,

für ca. 15 Minuten

um seinen Fahrgästen den schönen Ausblick zu gönnen

und um sich am kleinen Bahnhof

bei den angebotenen Köstlichkeiten

der mexikanischen Hausfrauen zu stärken.

 

Wir mischen uns unter das kurz andauernde Szenario

und schlemmen,

 nachdem der Zug sich wieder in Bewegung gesetzt hat,

 am wieder stillen Bahnhof unter den Einheimischen

unser Mittagessen zu Ende.

 

   

   

 Durch einige kleine staubige Bergdörfer,

 geht es weiter für uns,

die nächsten fast 90 km auf nun

unbefestigter Straße,

 tiefer hinein in das Gebiet der Barranca del Cobre.

 

 

 

   

Wir verbringen die Nacht auf einem Aussichtspunkt

hoch über dem Canyongebiet.

 

Am nächsten Morgen machen wir uns auf

und fahren die letzten 16 km,

die nun in steilen,

abenteuerlichen und engen Schlangenlinien

mit wahrhaftig grandiosen Ausblicken  

auf staubiger und holpriger Piste 

 von ca. 2000 Metern

tief hinunter in eines der Schluchtensysteme führt,

in die

 

- B a r r a n c a   d e    U r i q u e  -

 

zum dortigen auf 550 Meter

am Talboden gelegenen kleinen Örtchen

 

- U r i q u e -

 

am gleichnamigen Rio.

 

 

   

 

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Für 16 km benötigen wir 1  1/2 Stunden Fahrzeit!!

 

Hier unten in Urique 

umweht uns ein heißer leichter Wind

und die Temperaturen steigen über 35 Grad,

welche sich unangenehm in dem Talkessel stauen.

 

In dem kleinen verpennten Örtchen

hängen die Stromleitungen so niedrig,

dass uns der gelangweilte,

an der Mauer lehnende Dorfpolizist

beim Durchfahren der Dorfstraße freudig behilflich ist,

unseren Truck unter den Leitungen 

durch zubringen. 

 

 

 

 Nach einem kleinen

erfrischenden Aufenthalt am Fluss,

verlassen wir die Hitzeoase

und steigen wieder die abenteuerliche Piste hinauf 

auf ca. 2000 Meter zum Aussichtspunkt  

 

-Mirador Cerro del Gallego-

 

an dem wir schon auf dem Hinweg

die letzte Nacht verbrachten.  

  

Von hier oben

kann man die spektakuläre Barranca überblicken

sowie weit darüber hinaus ... 

 

Zum zweiten Mal verbringen wir hier

bei Vollmond eine ruhige Nacht.

 

Fast ruhig !!

 

Mitten in der Nacht fängt der LKW an zu wackeln.

 

Wir lauschen einem mystischen Geräusch

und alle vier Herzen schlagen höher, 

bis wir aus dem Fenster schauen und zwei Kühe entdecken,

die sich freudig und munter im Vollmondlicht

an den Dieseltanks schubbern.

   

 

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 Unser Weg führt uns wieder zurück nach Creel

wo wir noch einmal ordentlich voll tanken,

da es nun in ein weiteres Schluchtensystem geht.

 

Doch vorher fahren wir eine,

 von Creel aus führende schilderlose

und unbefestigte Straße

 mitten in ein märchenhaftes Gebiet

in dem die Tarahumara in völliger Abgeschiedenheit

und unter sich in Holz- und Steinhütten leben.

 

Auch hier bieten sie ihre Handarbeiten

zum Verkauf an.

 

   Es geht hinein,

in das Tal der Frösche & Pilze 

mit seinen bizarren Felsformationen und der kleinen

unweit entfernt liegenden Missionskirche 

 

- San Ignacio de Arrareko -. 

 

Die Kinder lieben PACO & MEXI

doch die beiden lieben eher das Hausschwein

der Tarahumara. 

 

 

   

 

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Vorbei an der kleinen Missionskirche...


  

 

gelangen wir über einen schmalen Pfad in das 

 

-Tal der Mönche -. 

 

 Dort werden die hohen Steinsäulen

von den Tarahumara

als Fruchtbarkeitssymbol verehrt.

 

Kaum steigen wir aus dem Auto,

sind wir von den kleinen Kinder umzingelt

die uns Gebetsketten aus Ton

verkaufen wollen.

 

Wir kaufen tatsächlich eine,

da es eine schöne Handarbeit ist.

 

 

   

 

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 Durch einen urigen Wald

ziehen wir am kleinen Arareko-Bergsee vorbei

und gelangen wieder auf die Teerstraße,

die uns weiter durch die Bergwelt führt.

  

Immer wieder vorbei

an kleinen Ansiedlungen der Tarahumara,

bis tief hinein in die  

 

- B A R R A N C A   D E   B A T O P I L A S -  

 

und hinunter in den Talboden

zum kleinen Ort Batopilas,

welcher 140 Kilometer von Creel

entfernt liegt. 

 

_________________  

 

 

Nach ca. 95 km endet die Teerstraße

und es geht hinein in den Schlund des Canyons.

 

Hier bekommt man den wahrhaftigen Eindruck

des grandiosen Schluchtensystems der Barranca.

 

Die letzten 45 Kilometer

winden sich von ca. 2100 auf 500 Meter auf und ab,

durch vier der insgesamt sechs Canyons der Barranca,

bevor ein letzter Abstieg auf den Talboden

der Batopilas Schlucht führt.  

 

Diese Fahrt ist einfach nur grandios

und atemberaubend schön sowie abenteuerlich,

 da es neben der Piste

schon mal einige hundert Meter steil abwärts geht

und unser Truck

zum Teil gerade soeben auf die Piste passt.

 

An einigen Stellen verlangt uns die Fahrt alles ab,

mehr noch als die Fahrt nach Urique.

 

Immer wieder eröffnen sich geniale

aber auch erschreckende Blicke in die Tiefe 

und konzentriertes sowie langsames fahren

ist angesagt.

 

Bei beiden Pisten sind wir froh

im Besitz einer Motorbremse zu sein.

 

Für die letzten 45 Kilometer

waren wir geschlagene fünf,

 jedoch sich durchaus lohnenden Stunden unterwegs.

   

 

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 Immer wieder kommen wir an kleinen

 Lehmziegel- und Holzhütten vorbei,

in denen die Raramuri verteilt im Canyon-Gebiet leben 

und hier versuchen,

jedes kleine Fleckchen an den steilen Hängen

zu bewirtschaften.

 

Hier in diesem Gebiet,

sieht man mehr noch als in den Städten,

traditionell gekleidete Raramuri-Männer

in ihren farbenfrohen Blusen und weißen kurzen Röckchen

sowie geschnürten Sandalen.

 

Am Straßenrand decken wir uns ein mit frischen Papayas

und machen an einem Haus halt,

wo ein Raramuri hoch über der Straße

an seiner Werkbank sitzt und arbeitet.

 

Wir sind neugierig!!

 

Ramon bittet uns zu sich

und zeigt uns ganz stolz seine selbstgebauten Violinen,

die er nach einem italienischen Vordruck herstellt

und lädt uns ein in sein Haus.

 

 

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Mittlerweile geht die Fahrt am Batopilas Fluss entlang,

 in dem wir uns abkühlen,

da, je tiefer wir kommen,

 es auch hier immer heißer wird.

 

Am Fluss verbringen wir eine laue Nacht,

bei anhaltendem und lauten Froschgequake.

 

 

    

Am nächsten Tag

steuern wir die restlichen Kilometer an,

in das kleine seit 1632 bestehende,

mit ca. 1500 Einwohnern und  

auf 500 Höhenmeter liegende

 

- B a t o p i l a s-

 

einem ehemaligen Silberminenörtchen 

und Endpunkt an. 

 

Es ist ein verschlafenes,

freundliches, subtropisches Örtchen,

gelegen am Rio Batopilas.

 

Eine kleine Oase zum Wohlfühlen !

 

Wir ziehen durch die Gassen,

vorbei an der schönen Plaza

 an der heute viele Einwohner des Ortes

versammelt sind,

da Medikamente aus der Großstadt Chihuahua

verteilt werden  

und genießen das Treiben

sowie die tief im Canyon gelegene

urige Atmosphäre.

 

Hier hängen die Stromleitungen höher

und die Straßen sind zum Glück dieses Mal breit genug

für unseren Truck. 

  

 

   

 

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 Nach einem gemütlichen Aufenthalt

verlassen wir den Talboden in dem die Hitze festsitzt

und suchen uns einen Schlafplatz

einige Meter höher

auf einen kühleren Punkt.

 

Dort genießen wir den späten Nachmittag 

sowie einen tollen Ausblick auf die Bergwelt

und machen uns über unsere Papaya her.

 

 

  

 Am späten Abend

hören wir die Trommeln der Tarahumara,

 wie sie mystisch

durch den Canyon hallen.

 

Lange verbringen wir den Abend

jedoch nicht im Freien,

da die Fledermäuse extremst tief

über unsere Köpfe huschen.

   

Beide Fahrten

in die Barranca del Cobre

waren jeweils ein spektakuläres Highlight

sowie Abenteuer

bei jeweils unterschiedlicher Kulisse. 

 

  ___________________ 

  

 

Nach nun über zwei Wochen,

verlassen wir diese grandiose und ursprüngliche Gegend

nach einem für uns spektakulärem Aufenthalt

und legen eine große Strecke

durch die Bergwelt der Sierra Tarahumara

sowie durch flaches landwirtschaftlich genutztes Gebiet,

welches hin und wieder durch die Ausläufer

der Sierra unterbrochen wird,

hinunter in den Süden zurück.

 

 

ON THE ROAD

 

 

Auf dem Weg in den Süden

liegt die Stadt

 

- DURANGO - 

 

von der man sagt,

dass es die schönste Stadt ist,

wenn man vom Norden her kommt. 

 

Es ist eine Großstadt in einem Hochtal

am Rande der Sierra Madre gelegen.

 

Nach einem kurzen Gang über die

-Plaza de Armas-

und der dortigen schönen Kathedrale,

verbringen wir im Schutze des Freiheitskämpfers 

Francesco Villa auch Pancho Villa genannt,

die Nacht

und bekommen auf Nachfragen 

vom gegenüberliegenden kleinen Hotel

freies INTERNET.

 

 

 

 Am nächsten Morgen

sind die Leute in der kleinen Straße

sehr besorgt um uns.

 

Sie wollen wissen,

woher wir kommen und bieten uns bei Bedarf

ihre Hilfe an. 

 

______________________  

 

 

- Z E N T R A L E S    H O C H L A N D - 

 

 

Wir verlassen Durango

und legen in einem Rutsch,

 auf überwiegend guter Straße,

ca. 320 km zurück

und landen am späten Abend

in der auf 2500 Meter hoch gelegenen Hauptstadt 

 

-  Z A C A T E C A S - 

 

sowie im gleichnamigen Bundesstaat. 

 

Die Nacht verbringen wir auf einem Plateau

mit Blick hinunter ins Tal.

 

Früh am Morgen

bellen Paco und Mexi wie verrückt,

 wegen den netten

 

- T r e s   A m i g o s -

 

die vor unserem Fenster stehen.

 

Sie fotografieren uns

und wir sie auf den Pferden,

sowie mit ihren schicken Sombreros. 

   

 

 


Und es kommen noch mehr 

an unserem Truck vorbei geritten.



 

 

Wir machen uns auf

und suchen den von uns im Reiseführer

rausgekruschtelten Stellplatz.

 

Es ist ein Hotel Namens "Bosque",

welches wenige Plätze für Camper anbietet

mit tollem Blick auf Zacatecas.

 

Von hier aus sind es nur wenige Gehminuten

 hinunter in die Altstadt.

 

Dort erwarten uns kleine gemütliche Plätze,

stille Winkel, steile Straßen und enge farbige Gassen  

sowie eine prächtige Kathedrale,

zahlreiche sehenswerte Kolonialgebäude in hell rosa Stein 

in eindrucksvoller Lage am Berg.

 

 

- Z A C A T E C A S - 

(Unesco Weltkulturerbe)

  

Dreimal tauchen wir am Tag sowie am Abend

intensiv in die schöne und interessante Stadt ein

und verbringen dort

eine tolle Zeit.

 

Mit der Seilbahn schweben wir über Zacatecas

zum gegenüber liegenden Cerro de la Bufa,

schlendern durch die Gassen und über den Markt,

lassen uns in den Garküchen verwöhnen

und am Abend in den leckeren

einheimischen Restaurants.

 

 



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 Mit unseren frischen Markterrungenschaften

sowie heute auf dem Markt

frisch gelernten Zahlen in spanisch, 

verlassen wir nun Zacatecas.

 

Die weitere Fahrt führt lange Zeit

durch Weinanbaugebiete entlang

sowie auf recht guter Schnellstraße. 

 

 


 

Nach 300 Kilometern landen wir in


- G U A N A J U A T O -.

 


Diese Stadt liegt eingebettet in einem Talkessel

zwischen kahlen Bergen

und hat Flair.

 

Man erkundet sie am besten zu Fuß,

da man mit dem Auto 

ständig in einer der Tunnels verschwindet

und man dadurch den kompletten Überblick

verlieren kann.

 

Wir ziehen über den 25 km Szenic-Drive

eine Runde um die kunterbunte Stadt

mit immer wieder richtig tollen Ausblicken.

  

Den Abend verbringen wir

in den gemütlichen Restaurants und Bar´s

am Staudamm - Presa de la Olla -

und die Nacht auf einem Parkplatz 

direkt am dortigen kleinen Park.

 

 

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 U. a. befindet sich hier in dem Örtchen, 

das 

 

- Museo de las Momias  -

 

Eine Ausstellung von Dutzenden von Leichen,

die durch mineralsalzhaltige Erde mumifiziert wurden, 

welches man 1865 feststellte,

als neue Gräber benötigt wurden und man die Leichen

in diesem Zustand vorfand. 

 

Es ist sicherlich

eines der makabersten Museen in Mexiko

 sowie bisher auch für uns !!

 

  

Heute ist Freitag

und wir verlassen die Stadt,

die sich im Putz- Aufräum- und Dekofieber befindet.

 

Morgen kommt Santo Padre

 

- Papst Benedikt - !!

 

Wir flüchten aus der Stadt, 

die aufgrund der vielen Menschen

vor dem Ersticken droht

und gelangen über eine kleine Verbindungsstraße

in das ca. 80 km entfernte 

 

- S a n    M i g u e l    d e    A l l e n d e -.

 

 

Wir steuern den einzigsten Campingplatz 

im Stadtzentrum an,

 auf dem wir

Benny, Steffi & Diddl mit ihrem Mercedes-Truck

wieder treffen.

 

Die beiden stehen nun

seit ca. 4 Wochen auf diesem Platz

und warten auf ein Ersatzteil aus Deutschland,

welches nun endlich eingetroffen

und auch schon eingebaut ist.

 

Wir freuen uns,

dass wir sie hier noch erwischen

und sie verlängern noch um zwei Tage.

 

  Und so verbringen wir schöne gemeinsame Abende,

bevor es für die beiden weiter geht.

 

Allerdings entscheiden sie sich für ein Revival !!

 

Es geht wieder zurück

 in die USA sowie nach CANADA.

 

 



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Wir machen uns erneut auf in die Stadt 

 

- San Miguell de Allende - 

 

ein malerisches & buntes Örtchen  

mit kleinem kolonialem Zentrum

und vielen Wohnhäusern aus dieser Zeit,

welches u. a. auch

von den Nord-Amerikanern bevorzugt wird,

sich hier länger aufzuhalten.

 

Hier bleiben wir noch ein wenig hängen

und verbringen zwei weitere sehr schöne Tage

  in den farbigen Gassen sowie am

Abend auf dem Camp.

 

  



- IMPRESSIONS from San Miguell de Allende -


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Samstags wird mit großem Aufgebot

in den Altstadtgassen

gehochzeitet ... 


  

 

 

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 Hier auf dem Camp lernen wir u. a.

Jochen & Bärbel mit ihrem MAN-Truck

aus Heilbronn kennen,

die seit längerer Zeit

hier in dem schönen Örtchen verweilen...

 

 

  

 

und Erich und Esther 

mit ihrem Mercedes - Truck aus der Schweiz.

 

Mit beiden Pärchen

verbringen wir während unseres Aufenthalts 

schöne Abende.

 

 

 

 

  Am letzten Tag 

lassen wir uns am Morgen mit dem Taxi

zum etwas weiter entfernten großen

Dienstags - Markt fahren. 

 

Für umgerechnet 2 Euro pauschal

kann man sich mit dem Taxi

durch die Stadt chauffieren lassen.

 

Der ursprüngliche Markt ist übergroß

und bietet alles, 

was das Herz begehrt.

 

Wir genießen die Stimmung

und das bunte und lebhafte Treiben

um uns herum ... 

 

 

  

 

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 Nach 5 Tagen treibt es auch uns weiter

 in das unmittelbar in der Nähe liegende 

 

-  A t o t o n i l c o  -.

 

In dem kleinen gemütlichen Örtchen thront

die imposante  

 

-Jesus von Nazareth Kirche-

(Weltkulturerbe).

 

 

  

 

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  Am Nachmittag,

nachdem wir uns mit frischen Lebensmitteln

eingedeckt haben, 

starten wir zum nächsten Ziel,

welches nicht weit entfernt liegt.

 

- Querétaro -

 

Nicht weit von der Altstadt entfernt,

bietet das Flamingo-Hotel

 wenige Stellplätze

direkt neben dem Haus-Pool an.

 

Beim einchecken

versorgt man uns mit Badehandtüchern

und diversem Duschmaterial/Cremes

sowie Zahnbürsten und Rasierutensilien :-)

 

Eigentlich sehen wir gar nicht so schlimm aus!!! 

 

Der Platz ist angenehm 

und das Hotelpersonal extrem freundlich.

 

Paco & Mexi

tollen den ganzen Tag auf der großen Wiese

vor unserer Haustür umher

und Olaf & ich

genießen ein paar Sonnentage am/im Pool,

da dass Meer doch noch ein Stück entfernt ist,

frischen bei gutem Internet unsere Homepage auf

und planen unsere weitere Reise.

 

 

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