PERU III

 

24.04. - 19.06.2015

 

Wir verlassen die Küstenregion

 nach einer für uns hier verbrachten großartigen Zeit

und ziehen wieder hinauf auf kurzatmige Höhen,

in die Anden-Bergwelt.

 

Weit kommen wir jedoch nicht

an diesem Tag unseres Aufstiegs,

da wir spät loskommen

und es stetig nach oben geht.

 

Nach 35 km haben wir schon wieder eine Höhe 

von über 2100 m erreicht

und verbringen somit die Nacht

an einem Hochplateau mit schicker Aussicht.

 

 

 

 

Am nächsten Tag führt uns die Route ca. 600 km hinauf

über die auf 3800 m hoch gelegene PAMPA GALERAS,

vorbei an einem Vicuna-Nationalpark

sowie über das Hochland

in einer der touristischsten Regionen PERUS,

in das Heilige Tal der Inka.

 

 

VICUNAS

 

 

DAS HEILIGE TAL DER INKA 

 

CHINCHERO und der farbenprächtige SONNTAGS-MARKT

 

 

Nach einem langen Fahrtag

kommen wir im dunkeln

auf dem über 3760 m gelegenen Chinchero,

einem typischen Andendorf an,

welches ein altes inkaisches landwirtschaftliches Zentrum ist

sowie 12 indigene Gemeinden vereint.

 

In dem ruhigen Örtchen

finden wir neben dem Marktgelände

sowie neben der Polizei

ein nettes Plätzchen für die Nacht.

 

Am nächsten Morgen genießen wir,

noch müde von der Fahrt, ausgiebig unser Frühstück 

und beobachten durch das Fenster

das morgendliche sowie ursprüngliche Treiben

um uns herum.

 

Heute ist Markt in Chinchero !!

 

Indigene Frauen mit Gemüse- und Obstkörben

sowie souveniergefüllten bunten Tüchern auf dem Rücken

versammeln sich unter den Strohdächern des urigen Marktplatzes

und richten mit aller Liebe ihre Stände zurecht.

 

Die typische Tracht der CHINCHEROS

sind die flachen Rundhüte.

 

Es ist ein sehr schöner bunter und traditioneller,

aber auch touristischer Markt.

 

Nachdem wir an diesem Morgen

schon ein Weilchen über den Markt geschnuppert

 sowie gefeilscht haben,

stürmen gegen 10.00 Uhr die Touristenbusse das kleine,

ansonsten doch so verschlafene Örtchen.

 

Jedoch lässt sich der urige Flair in keinster Weise 

dadurch beeinflussen !!

 

 

 

 

Hier nicht einzukaufen fällt wirklich schwer !!

 

Die Preise sind zu Anfangs fast unverschämt hoch,

jedoch lässt es sich auch hier auf herrliche Art Feilschen,

so dass am Ende alle zufrieden sind.

 

Und ohne Feilschen macht ein Marktbesuch

einfach keinen Spaß !!

 

 

 

 

 Some IMPRESSIONS 

 

  

 OLLANTA

&

 OLLANTAYTAMBO

 

 

Am Nachmittag gelangen wir

durch das VALLE de SAGRADO / URUBAMBA - TAL

in das ebenso urige

und malerische INKA-DORF OLLANTA

sowie zur besterhaltensten Inkasiedlung Perus.

 

Der Grundriss des kleinen Ortes

hat sich seit der Inkazeit nahezu nicht verändert ! 

 

 

  

Die Nacht verbringen wir

auf einem ruhigen Parkplatz am Rande des kleinen Inkadorfs

und besuchen am nächsten Morgen

die im Ort befindliche 

 

TEMPELBURG OLLANTAYTAMBO.

 

 

Die Festung thront hoch über dem Inkadorf Ollanta,

welche um 1460 vom Inca Pachcuti erbaut wurde

um den Zugang in das HEILIGE TAL

besser beobachten zu können,

da sich die Lage am Bergsporn für eine Festung

 optimal anbot. 

 

Jedoch die Spanier pfuschten mal wieder dazwischen

und belagerten 1536 die Festung,

allerdings erfolglos.

 

Die Burg wurde nie vollendet,

was heute noch an herumliegenden

sowie unbehauenen Steinblöcken unschwer

 zu erkennen ist. 

 

Der Inkaort Ollanta selbst

hatte eine große religiöse Bedeutung.

 

Hier wurden die Herzen der großen Inkaherrscher bestattet !

 

 

PANORAMA - BLICK VON DER FESTUNG AUF OLLANTA
BIG STONES

 

 

Some IMPRESSIONS

 

  

Am Bahnhof des kleinen Inkadorfs

erkundigen wir uns über eine Tour

zum legendären und mystischen MACHU PICCHU,

welcher von hier aus mit dem Zug zu erreichen ist.

 

Doch leider müssen wir feststellen,

dass die Tagestour einfach zu lange dauert 

und wir unsere Hunde Paco und Mexi,

nicht die ganze Zeit im Auto lassen können.

 

Wir überlegen von Ollanta aus

auf einer Piste weiter an den Machu Picchu heranzufahren, 

jedoch bleibt der zeitliche Aufwand der gleiche,

da dann ein längerer Fußmarsch angesagt ist.

 

Und da leider gerade kein Overlander in der Nähe ist,

denen wir die beiden Hunde 

für einen Tag Mal aufs Auge drücken könnten,

verzichten wir auf die Tour zum MACHU PICCHU.

 

So begnügen wir uns eben mit den,

in dieser Region zur Genüge vorhandenen inkaischen Ruinen,

tun somit unseren Hunden einen großen Gefallen

und sparen dabei auch noch richtig Geld,

da die Tour für uns beide knackige

ca. 320 US/Dollar kosten soll.

 

__________________

 

 

SALZTERRASSEN von PICHINGOTO

 

 

Unser nächstes Ziel,

sind die Salzterrassen in der Nähe von Ollanta gelegen.

 

Ein fantastischer Anblick sind die ca. 3000 Becken

die terrassiert am Hang kleben

und heute noch wie schon zu Inkazeiten in Betrieb sind

und zur Salzgewinnung dienen.

 

 

PANORAMA - SALZTERRASSEN

 

 

IMPRESSIONS

 

 

An den kleinen Verkaufsständen, 

die den Zugangsweg zu den Terrassen säumen, 

decken wir uns noch mit leckeren

Salzvariatonen ein.

 

 

  

 

Wenige Kilometer weiter,

ordnen sich die Terrassen von MORAY 

wie in einem Amphitheater,

ebenfalls aus der Zeit der Inkas an.

 

Man vermutet,

dass die Terrassen damals

als landwirtschaftliches Laboratorium genutzt wurden.

 

Da wir spät ankommen, 

dürfen wir nach ein wenig DISKUTIEREN,

auf dem Platz der archäologischen Anlage

bei spektakulärer Kulisse übernachten.

 

 

 

 

Unser letzter historischer Alte-Steine-Anlaufpunkt ist

ebenso in der Region gelegen.

 

 

INKA-FESTUNG PISAC

 

 

An den Berghang des Ortes PISAC 

schmiegt sich die gleichnamige 

sowie gut erhaltene Felsenfestung.

 

Am nächsten Morgen

erwandern wir in einem ausgedehnten Rundgang,

aufgrund ihrer Größe, 

auf Felspfaden und über steile Treppen 

die Reste der Tempel- und Paläste.

 

 

PANORAMA - BLICK AUF DIE TERRASSENANLAGEN

 

 

Some IMPRESSIONS

 

 

Die Souvenier-Verkäuferinnen flüchten

vor der starken Sonne in den Schatten unseres LKW.

 

 

 

 

Ca. 40 km weiter erreichen wir das 

 

INKA-ERBE CUSCO.

 

 

In der Sprache der Quechua-Indianer ..."NABEL DER WELT". 

 

Im Zentrum des peruanischen Andenhochlands

liegt sie,

die einst so reiche und wichtigste Stadt 

des Inkareiches.

 

Gelegen auf über 3400 m

ist sie heute DER touristische Anziehungspunkt in Peru !! 

 

Bisher war keine Stadt auf dem ganzen Kontinent

für unser Auge so gefüllt mit Touristen

wie CUSCO.

 

Die Wirtschaft dieser Stadt 

ist heute völlig vom internationalen Tourismus abhängig

was unschwer an den vielen Restaurants,

vollgestopften Souvenierläden sowie Touranbietern

zu übersehen ist. 

 

Koloniale Gebäude erbaut auf massiven steinernen,

von den Inkas errichteten Mauern

säumen die steilen, schmalen und gepflasterten urigen Gassen. 

 

Schöne Tage genießen wir hier in der INKA-STADT,

verweilen auf den gemütlichen Balkonen an der Plaza,

schlendern durch die Gassen sowie den Mercado

und genießen die lebhafte Stimmung

in der internationalen Inka-Stadt.

 

 

COLONIAL-STYLE
CUSCO - CENTRO

 

 

Posierend vor den Kameras der Touristen

verdienen sich die indigenen Frauen so ihr Zubrot !!

 

 

 

 

IMPRESSIONS from CUSCO

 

  

Nachdem wir Cusco nach toll erlebten Tagen wieder verlassen, 

geht es für uns nun weiter gen Süden.

 

Wir erreichen die Anfänge des ALTIPLANO

der sich nun vor uns allmählich eröffnet.

 

Hier auf dem ALTIPLANO

finden wir ein Traumplätzchen auf 4350 m,

wo wir einen Stopp einlegen und eine handvoll

herrliche Sonnentage genießen.

 

Hier finden wir Zeit,

mal wieder ausführlich in unseren Reiseführern zu schmöckern

sowie Paco und Mexi nach den Stadttagen

ihren ersehnten Auslauf zu gönnen

und genießen einfach nur die herrliche Gegend.

 

 

  

Wir ziehen weiter und erreichen spät die 

 

ALTIPLANO-HOCHEBENE in den ANDEN

 

sowie den dort gelegenen

 

TITICACASEE.

 

Nach einem Tankstopp in PUNO,

der ersten erreichten grösseren Stadt am See,

verbringen wir außerhalb sowie abseits der Strasse

auf einem freien Feld die Nacht. 

 

Mariam und Willi aus Berlin,

unterwegs in Südamerika mit einem hier gekauften VW-BUS

gesellen sich am Abend zu uns,

da sie uns schon im letzten Ort (Puno)

an einer Tankstelle gesehen haben.

 

Gemeinsam verbringen wir einen gemütlichen

und erzählreichen netten Abend !!

 

 

 

 

 Spät am nächsten Morgen

verabschieden wir uns von Mariam & Willi,

da sich hier auch schon wieder

unsere Wege in verschiedene Richtungen trennen. 

 

 Olaf und ich

fahren erst einmal am schönen Titicacasee entlang

zur unweit entfernten Grenze nach Bolivien

um den Aufenthalt für Maggie

um noch ein paar Wochen hier in Peru

zu verlängern.

 

Unsere in Lima beantragten neuen Reisepässe

liegen in der nächsten Großstadt 

erst in den kommenden Wochen zur Verfügung bereit

 und hinzu kommt,

dass wir hier in Peru noch etwas mehr an Zeit

verbringen wollen.

 

Auf dem Weg zur Grenze rauschen wir in das Getümmel

eines hier an einem Kreuzpunkt stattfindenden

lebhaften Marktes. 

 

Der Name der Ortschaft

ist auf unseren Karten nicht zu finden

und das GPS hat auch keine Idee !!

 

Es ist ein sehr ursprünglicher Markt,

wie auch die ganze Region hier um den TITICACASEE.

 

 

 

 

Hier tragen die indigenen (Aymara)-Frauen

den urbritischen BOWLER-HUT.

 

 

  

20 km weiter stoßen wir in KASANI

auf den kleinen freundlichen Grenzübergang nach Bolivien.

 

Dort verlängert man uns ohne großen Aufwand

die beiden Fahrzeuge

um weitere drei Monate hier in Peru.

 

Eigentlich müssten wir ca. 24 Stunden ausreisen

um die erneute Verlängerung zu bekommen.

 

Jedoch ist der Grenzer gut gestimmt

und verlängert uns die Fahrzeuge (Auto/Motorrad) direkt !! 

 

Wir selbst bekamen bei der Einreise

von Ecuador nach Peru direkt 6 Monate

nur eben die Fahrzeuge nicht.

 

 

BORDERLINE / GRENZUEBERGANG NACH BOLIVIEN AM TITICACASEE

 

 

Der schöne TITICACA-SEE

 

 

Wir fahren wieder zurück in Richtung Puno

und legen vorher eine Stopp am schönen Titicacasee ein.

 

An einer kleinen Felsenbucht mit Sandstrand

verbringen wir herrliche Tage

und lassen die Seele

auf dem auf 3810 m gelegenen hohen See,

bei angenehmen Temperaturen baumeln.


Er ist mit einer Fläche von über 8000 Quadratkilometern

der zweitgrößte See Südamerikas,

bei dem es sich um ein Binnenmeer handelt.


Peru und Bolivien 

dürfen sich an diesem traumhaften See erfreuen,

der im Vergleich fast so groß ist

wie die französische Mittelmeerinsel KORSIKA

u. a. ist er das höchstgelegene

kommerziell schiffbare Gewässer der Erde.



PANORAMA - STELLPLATZ AM TITICACASEE

  

 SONNTAG am TITICACASEE

 

 

Am frühen Mittag

kommen vollgestopfte Kollektivos (Minibusse) an

und parken Maggie zu. 

 

Eine überdimensionierte Familie,

wohl mit der ganzen Nachbarschaft im Schlepptau,

vollbringt eine WEIHE im Titicacasee.

 

Wir lunzeln ganz vorsichtig da wir wir neugierig sind !!

 

Die Familie winkt uns heran

und wir sollen doch bitte Fotos machen.

 

Traditionelle Musik erklingt, Gebete werden gesprochen

oder eher gesungen und die Weihenden verweilen

im frischen Wasser des Titicacasees

in weißen Gewändern. 

 

So schnell wie sie an diesem Mittag kamen, 

waren sie allerdings auch wieder weg,

nachdem sie uns mit Fragen gelöchert haben, 

wer wir sind und woher wir kommen.

 

 

  

Nach herrlichen sonnigen Tagen am TITI

fahren wir wieder zurück nach PUNO.

 

Von hier aus kann man zu diversen Inseln

auf dem Titicacasee fahren !!

 

Besonders interessant sind hier die schwimmenden 

sowie einzigartigen SCHILF-INSELN der UROS

auch ISLAS FLOTANTES genannt,

welche heute ein großer touristischer Anziehungspunkt sind.  

 

Durch Heiraten mit Aymara sprechenden Einheimischen

ist der kleine Stamm der reinblütigen UROS

allerdings heute ausgestorben.

 

Ihre schwimmende Existenz begann schon vor Jahrhunderten,

als sie sich schützend vor den kriegerischen

COLLAS und INKAS auf die Inseln zurückzogen.

 

Auch heute noch sind die Inseln bewohnt, 

wie die von ELOY,

den wir am Hafen von Puno kennen lernen

und der uns hinter vorgehaltener Hand

ein schönes Angebot macht. 

 

Und da wir keine Lust haben

mit den üblichen Touri-Booten auf die Inseln zu schippern,

nehmen wir das Angebot von ELOY an,

der uns am nächsten Morgen in seinem kleinen Holzboot 

hinaus auf seine Uro-Insel bringt,

auf der die ganze Familie lebt

und an der heute keine Touristen-Boote anlegen.

 

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BOOTSTOUR

zu den SCHWIMMENDEN INSELN der UROS 

 

 

TYPISCHEN SCHILFBOOTE / TOTORA-BOOTE
ELOYS FRAU UND SOHN

  

 

Nach einem gemütlichen Aufenhalt auf Eloys Insel

bringen wir seinen Sohn

auf die gegenüberliegende Schulinsel.

 

Von dort aus fahren wir durch die Schilfkanäle

noch weiter hinaus auf den offenen TITICACASEE.

 

 

 

 

Dort befindet sich die ehemalige Schule von Eloy 

die er uns unbedingt zeigen möchte.

 

Ein einziges Stelzenholzhaus einsam mitten im Titicacasee,

umgeben von Schilfboden

der allmählich im Titicacasee versinkt.

 

Leider hat uns Eloy

vorher von seinen Vorhaben nichts erzählt.

 

Hier in der Schule werden 10 Kinder,

die hier weit draußen mit ihren Familien,

den AYMARAS,

mitten im Titicacasee leben,

von der 1 - 4 Klasse von zwei Lehrern

vom Festland unterrichtet. 

 

Als wir aus dem Boot aussteigen,

versinken wir direkt im tiefen nassen Schilfboden

und balancieren auf einem Holzbrett

zum Eingang des Schulgebäudes.

 

Dort kommen die Kids

schon fröhlich aus dem Schulgebäude gerannt

und springen vom Balkon mit nackten Füssen auf den Schilfboden

um uns zu begrüssen.

 

Die beiden Lehrer sind erfreut das Eloy Besuch bringt,

was wohl bisher noch nie der Fall war,

da auch für Eloy selbst

dies heute die erste private Tour ist.

 

Wir bekommen Tanz- und in Aymara-Sprache

Gesangsvorführungen, 

und währenddessen fällt uns auf, 

dass es hier so an einigem fehlt. 

 

So kommt uns die Idee, 

dass unser SPENDENPOTT,

der 2013 aufgrund des damaligen Spendenaufrufs

für den kleinen misshandelten Hund

in NICARAGUA... 

 

" FORREST WIRD GEHOLFEN" 

 

noch gefüllt ist

und schon seit langem

auf den nächsten geeigneten Einsatz wartet,

hier in der AYMARA-SCHULE einen kleinen Beitrag

von den damaligen fleißigen Spendern

zu hinterlegen.

 

Die Lehrer sind sprachlos

und versichern uns mit glasigen Augen,

angemessene Schulmaterilien in Puno für die Kids

zu kaufen. 

 

 

 

 

Nach einer beeindruckenden

und extrem schönen Zeit am Titicacasee,

besuchen wir noch eine nahe gelegene Grabstätte ...!!

 

 

 Die GRABTÜRME von SILLUSTANI

 

 

Sie liegen auf einer Halbinsel am wunderschönen UMAYO-SEE

 

CHULLPAS heißen die Begräbnistürme

in der Sprache der Aymaras.

 

Die wichtigsten Persönlichkeiten

wurden hier an diesem heiligen Ort begraben. 

 

Die ersten Türme wurden um 1200 n. Chr.

von aymara-sprechenden COLLAS gebaut.

 

Aber nicht nur die Toten

wurden in den großen geräumigen Türmen begraben.

 

Bei einem Begräbnis wurden 20-30 Lamas verbrannt, 

Frauen, Kinder und Diener getötet, 

damit sie dem Toten dienen konnten. 

 

Häufig kam es vor, 

dass noch eine weitere lebende Person

mit in den Turm eingemauert wurde !

 

 

PANORAMA / HALBINSEL SILLUSTANI AM UMAYO-SEE

 

 

 IMPRESSIONS 

 

  

 Wir verbringen die Nacht auf dem Parkplatz der Anlage 

und werden am Abend in Sillustani

zu einer Hauseinweihung eingeladen.

 

Von der Familie wird Olaf gebeten

den "Part des Patron" zu übernehmen.  

 

Sektflaschen mit glückbringenden Sprüchen

werden an der Hauswand zerknallt

und anschließend geht es zum traditionellen

feudalen Essen.

 

Zwischen der herzlichen Familie

wie auch den Handwerkern

verbringen wir einen herrlichen Abend

und bekommen Perus mächtiges TIPICA COMIDA

zu essen.

 

Nach dem Essen

werden Coca-Blätter zum kauen und verdauen verteilt,

was hier an der Tagesordnung liegt

und Bier (CERVEZA) fließt in (Un-)Mengen !!

 

Jedoch der letzte Schluck Bier eines Glases oder Flasche

wird auf den neuen Hausboden geschüttet !!

 

 

OLAF BEIM ZERSCHLAGEN DER SEKTFLASCHE

  

Verabschiedung am nächsten Tag !!

 

 

 

 

Wir verlassen die Region um den Tititicacasee

mit seinen netten und herzlichen Menschen

und landen weiter im Norden in 

 

LAMPA, 

 

einem kleinen,

so richtig hübschen Kolonialdörfchen,

welches unter der Woche ruhig und friedlich ist.

 

Jedoch heute am Sonntag,

findet hier, wohl wie jeden Sonntag

eine große und herrliche Parade um die Plaza statt

sowie ein kleiner Markt.

 

Am Morgen ertönt die Predigt des Pfarrers

von der Kirche aus über Lautsprecher 

und schallt über die ganze Plaza,

für diejenigen Schäflein,

die das Eingangsportal zur Kirche

noch nicht gefunden haben.

 

Es wird wuselig in den Gassen

und eine herrliche Stimmung macht sich breit, 

so dass wir in dem ursprünglichen Örtchen

lange verweilen und genießen.

 

 

PANORAMA
ON THE MARKET

 

Warten auf die PARADE !!

 

 

  

Da es spät ist,

verbringen wir die Nacht wenige Kilometer außerhalb von Lampa

an einem idyllischen Fleckchen am Fluss.

 

 

   

 

Wir verlassen die Region um den Titicacasee

und ziehen gen Westen in Richtung Pazifikküste.


Unterwegs passieren wir die 

 

LAGUNA LAGUNILLAS.

 

 

Hier finden wir über einen kleine Holperpiste

ein lauschiges Plätzchen

inmitten eines VICUNA-GEBIETES

und verbringen herrliche Tage mit grandiosen Blicken

auf die Lagune.

 

 

  

Bevor wir jedoch weiter den Pazifik ansteuern,

zieht es uns zu einem grösseren Abstecher

hinein in den COLCA CANYON !!

 

Auf dem Weg dorthin 

gelangen wir über den auf 4910 m gelegenen 

MIRRADOR DE LOS VOLCANES

sowie vorbei an diesen beiden jungen Hirten

mit ihren herrliche geschmückten LAMAS. 

 

 

 

 

Die 8-jährigen Zwillinge sind von Beruf stolze Hirten !!

 

 

 

Je höher wir kommen desto eisiger werden die Aussichten !!

 

 

 

 

MIRRADOR DES LOS VOLCANES auf 4910 METERN HÖHE !

 

 

 

 

Unweit des Mirradors steigen wir noch ein paar Meter höher,

genießen einen traumhaften Ausblick

und verbringen eine atmungsaktive Nacht auf

4970 m Höhe.

 

 

  

 

Am nächsten Morgen

rollen wir hinunter zum auf 3400 m gelegenen

 

COLCA CANYON & CRUZ DEL CONDOR.

 

 

Ab dem Ort CHIVAY,

dem Eingang zum Canyon,

folgen wir einer schönen Pistenführung

mit immer wieder beeindruckenden Blicken ins COLCA-TAL

sowie den unzählig angelegten terrassierten Hängen

in dem immer tiefer werdenden COLCA CANYON 

bis hin zum CRUZ DEL CONDOR.

 

Am Nachmittag erreichen wir den einsamen Parkplatz

des Cruz del Condor.

 

Da die Kondore erst wieder am nächsten Tag zu sehen sind,

verbringen wir die Nacht auf dem Parkplatz.

 

Um 7.00 Uhr am darauffolgenden Morgen

kommen wir in den Genuss

mit plötzlichen Unmengen von Touristen,

die in Kleinbussen angekarrt werden,

ANDEN-KONDORE aus der Nähe zu beobachten.

 

Um 9.30 Uhr ist der Touristenansturm blitzartig vorbei

und alle sind weg,

sogar die Souvenierstände.

 

Und so beobachten wir in stiller Zweisamkeit 

erneut die Kondore

die in einer beeindruckenden Leichtigkeit und Ruhe

weitere fast zwei Stunden

ihre Runden über unsere Köpfe ziehen.

 

 

- DURCH DAS COLCA TAL -


CRUZ DEL CONDOR





Nach dem großen Ansturm ...



PANORAMA / COLCA CANYON - CRUZ DEL CONDOR

 

 

More IMPRESSIONS

 

 

 

Auf dem Rückweg durch den COLCA CANYON

stoßen wir auf JUAN

der stolz seinen prachtvollen Adler

spazieren führt.

 

 



Wir ziehen wieder hinauf...



 

 

4970 HÖHENMETER, 

 

DÜNNE LUFT & GRANDIOSE LANDSCHAFT

 

 

Auf dem Rückweg 

erneut über die ROUTA DE LOS VOLCANES 

genießen wir noch weitere HIGH-DAYS and NIGHTS

auf spektakulären Höhen

 mit Blick auf die umliegenden Vulkane, 

bevor es in die Großstadt nach AREQUIPA geht. 

 

 

PANORAMA


 

AREQUIPA 


 

Wir bewegen uns nun wieder

auf mitteleuropäischen atmungsfähigen 2350 Metern Höhe

und sind umgeben von frühlingshaften Temperaturen.

 

In der Stadt bietet sich ein geeigneter Stellplatz

am HOTEL LAS MERCEDES an,

der nur wenige Gehminuten von der Plaza,

dem zentralen Punkt der Stadt,

entfernt ist.

 

 

  

Von der Dachterrasse des Hotels,

genießt man einen grandiosen Ausblick auf den VULKAN MISTI.

 

 

PANORAMA - VULKAN MISTI

 

  

Mitten in der Stadt

befindet sich die große Klosteranlage

 

SANTA CATALINA,

 

welche ein architektonischer Traum

im MAURISCHEN STIL ist.

 

Das Kloster ist eine Stadt in der Stadt,

welches im 15. Jahrhundert,

aufgrund des großen damaligen Andrangs 

auf klösterliches Leben,

gebaut wurde. 

 

Arequipa besaß zum damaligen Zeitpunkt schon drei Klöster, 

welche jedoch nicht ausreichten. 

 

Und so wurde diese grandiose Anlage

auf einer Gesamtfläche von 20.426 qm angelegt.

 

Mit den urigen kleinen Gassen und Gärten

ist das Kloster eine Stadt für sich. 

 

Der Charme dieser Anlage ist überwältigend !!

 

Der Kontrast des weißen Tuffsteins

mit den leuchtenden Farben und rustikalen Holzarbeiten

sowie der einmaligen Pflanzenwelt

schafft einen einzigartigen Flair. 

 

Doch bevor wir unseren Rundgang starten,

nutzen wir endlich mal wieder das gute Internet

und so bekommt Muttern in Deutschland

erst mal vom Kloster aus einen

Geburtstagsanruf.

 

 

CALL WITH GERMANY

 

 

Many IMPRESSIONS from SANTA CATALINA