PERU II

 

24.03. - 23.04.2015

 

 

 

 NICHTS GEHT MEHR !!

 

 

Nachdem wir am nächsten Tag

 die Panamericana bei Santa an der Küste verlassen haben,

 freuen wir uns beide schon total auf die Fahrt

durch das Gebiet zum und durch den 

CANON DEL PATO.

 

Jedoch nach einigen Kilometern

geht nichts mehr!!

 

Ein LKW hat sich auf den Resten 

eines vor Tagen hier stattgefundenen heftigen Erdrutsches festgefahren

und blockiert nun alles.

 

Wie die anderen 

machen wir es uns im Schatten unseres LKWs gemütlich,

denn das kann länger dauern,

was es auch tut.

 

Gespannt schauen wir dem Treiben zu.

 

Auf der anderen Seite steht ein französischer Overlander

mit seinem RENAULT-LKW.

 

Die Einheimischen reden auf ihn ein,

dass er doch mit seinem LKW den steckengebliebenen LKW

in seine Richtung ziehen soll.

 

JEAN-LOUIS und uns ist klar,

dass es nicht funktionieren wird.

 

Er versucht es trotzdem,

jedoch ein 10 Tonner LKW

zieht keinen 30 Tonner aus dem Dreck.

 

Mit einem kleinen Bagger

und Männerstärken versucht man den 30ig-Tonner zu bewegen

jedoch der rührt sich keinen Zentimeter.

 

 

  

Es ist dunkel,

als wir unsere Fahrt fortsetzen können.

 

Neben dem steckengebliebenen LKW

hat man mit einem kleinen Schaufelbagger

eine Fahrspur frei gemacht,

so dass wir nach und nach

alle langsam passieren können.

 

Doch noch nicht genug !!

 

Jean-Louis hat uns schon vorgewarnt,

dass noch zwei weitere heftige Hindernisse folgen werden.

 

Die Weiterfahrt ist knackig !!

 

Über die abgerutschten Hänge hat man eine unebene, 

enge Piste gezogen,

deren Kanten immer wieder zum Abrutsch drohen

und dazu ist es auch noch dunkel.


Einige Meter weiter

stehen wir vor der nächsten Blockade.

 

Wasser rauscht über die nicht mehr zu erkennende Strasse

und der ganze Hang hat sich auf der Strasse verteilt.

 

Auf der linken Seite 

fällt alles knapp in einem Sturzbach in die Tiefen.

 

Die Autos fahren sich fest, 

aufgrund des Matsches.

 

Da es dunkel ist

 können wir die Situation nicht einschätzen, 

da absolut nichts zu erkennen ist

und wir keine Lust mehr haben

auf nächtliches Abenteuer.

 

Wir setzen einige Meter zurück

und verbringen die Nacht

in einer Aussparung am Straßenrand.

 

Bei Tag sieht hoffentlich alles anders aus !!

 


 

 

Und das tut es ...

 

Am nächsten Morgen 

setzen wir ohne weitere Hindernisse

eine tolle und spektakuläre Fahrt auf Piste

und durch einige,

in die Felsen kunstvoll gehauenen Tunnel

sowie entlang am RIO SANTA fort. 

 

 

  

Am Mittag finden wir einen herrlichen Platz 

auf einem Hochplateau

und beschließen die Fahrt für heute einzustellen

um die herrliche Gegend

einfach intensiver zu genießen.

 

BALDO kommt am Abend vorbei,

dem ein Teil des nicht eingezäunten Platzes gehört

und will schauen,

wer wir sind.

 

Wir dürfen campieren so lange wir wollen

und Baldo bringt uns sogar am nächsten Morgen

Mangos aus seinem Garten mit.

 

 

 

 CANON DEL PATO

 

 

Weiter am Rio Santa erreichen wir den CANON

auch Entenschlucht genannt,

am Nordende des Callejon de Huayalas.

 

Bis zu 15 m rücken die steilen Wände aneinander

und 35 weitere Tunnel

auf der spektakulären Strasse 

entlang der tiefen Schlucht

erwarten uns hier.

 


 


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Wir erreichen den Ort CARAZ.

 

Von dort aus ziehen wir 32 km,

1800 m höher,

hinauf zur LAGUNA PARON

 auf schmaler Schotterpiste

mit gezählten engen 36 Haarnadelkurven,

auf der normalerweise nur Autos

und Minibusse fahren.

 

Am Parkeingang sind wir froh

über unseren abgeschrägten Wohnkoffer, 

der es uns hier bis auf den knappsten Zentimeter ermöglicht,

unter der begrenzten Schranke

sowie Seitenbegrenzung

den Parkeingang zu passieren.

 

Links und rechts ragen über 1000 m hohe Steilwände

in den Himmel hinauf

und überall stürzen unzählige Wasserfälle

in die Tiefen. 

 

Alleine die Anfahrt zur Lagune

ist ein tolles Erlebnis.

 

 

  

GLETSCHERSEE - LAGUNA PARON

 

 

Auf 4140 m Höhe,

liegt sie hufeisenförmig umrahmt von mehreren

fünf- und sechstausendern schneebedeckten Gipfeln.

 

Die Lage ist traumhaft inmitten der grandiosen

 

CORDILLERA BLANCA!!

 

Wir kommen spät an,

da es nur langsam die Piste hinauf geht.

 

Am Refugio dürfen wir

für weitere einmalige 10 Soles campen

so lange wir wollen und bekommen unsere Wasservorräte

mit frischem Gletscherwasser gefüllt.

 

Am nächsten Morgen knallt der Himmel

sowie die Lagune in unnatürlichen gigantischen Farben.

 

Es ist der absolute Wahnsinn !!

 

Wir wandern bis zum Ende der Lagune

mit immer wieder spektakulären Ausblicken

auf die schneebedeckten Riesen um uns herum.

 

Und so verbringen wir noch weitere tolle Tage

an der herrlichen und ruhigen Lagune.

 

 

BLICK HINUNTER INS TAL



- STELLPLATZ am REFUGIO mit BLICK auf die LAGUNE -



STELLPLATZ AM REFUGIO
PANORAMA
PANORAMA - LAGUNA PARON



More IMPRESSIONS from the LAGUNA PARON


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JULIO wohnt unter der Woche im einsamen Refugio

und schaut nach dem Rechten.

 

Von ihm werden wir

mit leckeren selbstgemachten Pommes verwöhnt

und an den Morgenden schlürft er genüsslich unseren Cafe

in der warmen Sonne.

 

Am Wochenende lässt er uns alleine,

da er zu Fuß 10 km hinunter ins Dorf

zu seiner Frau läuft.

 

Seine beiden Hunde ziehen es jedoch vor,

dass Wochenende mit uns

sowie Paco und Mexi zu verbringen. 



 

 

Erneut auf schmaler jedoch spektakulärer Piste

geht es wieder hinunter nach CARAZ.

 

 

 

 

In CARAZ schlendern wir noch gemütlich

über den Markt 

und verlassen einige Kilometer weiter

erneut die Teerstraße.

 

 

  

LAGUNAS LLANGANUCO

 


Auf einer kurvenreichen schmalen Piste

schrauben wir uns auf 26 km ca. 1300 Meter höher 

in ein schmales Tal

in dem nebeneinander zwei wunderschöne Bergseen,

der CHINANCOCHA und der ORCONCOCHA liegen.

 

Spät kommen wir an

und sehen die Lagunen im Nebel und Nieselregen liegen.

 

Oberhalb der LAGUNA ORCONCOCHA auf 3840 m

befindet sich ein ausgeschilderter Stellplatz zum Campen

wo wir in herrlicher Stille die Nacht verbringen

und am nächsten Morgen

die grandiosen Ausblicke

bei wieder besserem Wetter inhalieren.

 

 

PANORAMA



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FAHRT über den PORTACHUELO PASS

auf 4700 m Höhe

 

 

Es ist eine atemberaubend schöne Fahrt

von den Lagunas über den Portachuelo Pass.

 

In Schlangenlinien ziehen wir auf holpriger Piste

den Berg hinauf

und Ringsherum strahlen die weißen Gipfel

der einmaligen

 

CORDILLERA BLANCA 

 

die uns völlig fasziniert und in ihren Bann zieht.

 

 

PANORAMA
CORDILLERA BLANCA



Auf 4700 m Höhe !!



 

 

Wir überqueren den Pass

und rollen wieder ein wenig hinab

auf angenehmere Tiefen

sowie auf ebenso spektakulärer Pistenführung.

 


 

  Auf 4250 m finden wir einen herrlichen Stellplatz,

was hier nicht schwierig ist.


Bei ebenso gigantischer Aussicht

verschlingen wir unsere schaumkussähnlichen Errungenschaften

 aus CARAZ,

die dem Höhendruck 

nicht so ganz standgehalten haben

und genießen die noch warmen Sonnenstrahlen

mit eisigen Ausblicken. 

 

 

 

Das eigentliche ABENTEUER beginnt !!

 

 

Die bis hier gefahrene Streckenführung 

war schon nicht die Beste und etwas zeitaufwendig,

jedoch die weiterführende Strecke 

entpuppt sich allerdings 

ab YANAMA als absolute HORROR-Strecke.

 

Zuvor erkundigen wir uns noch bei den Lokals

ob es denn ratsam ist,

weiter über die kleinen Ortschaften sowie Pisten 

nach CHAVIN 

unserem nächsten Ziel,

zu fahren.

 

Drei Aussagen bestätigen uns, 

dass es kein Problem ist, 

man braucht nur aufgrund

der nicht all zu guten Streckenführung,

etwas länger.

 

Am Anfang der über 20 km Horrorstrecke

finde ich es noch ganz interessant zu fotografieren.

 

Das jedoch hält nicht lange an 

und ich tausche Foto gegen Armlehnen,

an denen ich mich einfach nur noch festkralle.

 

Mittlerweile ist man ja so auf Reisen

schon einiges gefahren

und man rechnet in diesen Ländern 

häufig schon mit üblen Pisten

aber es gibt immer noch eine Steigerung

von gut und böse.

 

Und das hier ist bitterböse !!

 

Zum ersten Mal auf der Reise durch Amerika,

merke ich dass meine Nerven wackelig werden

und ich Angst um unser Auto habe

sowie um uns selbst.

 

Umdrehen ist nicht mehr, da kein Platz !!

 

Also müssen wir weiter. 

 

Zudem fällt uns auf,

das keinerlei Fahrspuren anderer Autos 

auf der Piste zu sehen sind.

 

Die Piste wird so eng, 

das Maggie zwischen Felsen und unbefestigten Abhang,

an dem schon vereinzelte Kanten durch Erdrutsche 

die aktuell in die Tiefen manövriert wurden,

so gut wie kein Platz mehr ist. 

 

Aussteigen und ums Auto laufen

ist nicht mehr möglich.

 

An einer Stelle löst sich die Piste vor uns fast auf,

gleicht einem tiefen und ziemlich langen Schlammloch

und an den Kanten lächelt uns

der in die Tiefe fallende Abgrund zu.

 

Olaf lässt sich wie immer

mir gegenüber sein Unbehagen nicht anmerken 

um mich nicht noch mehr aus der Fassung zu bringen

und zögert nicht lange,

gibt Gas und setzt Maggie in die vor uns absinkende

tiefe Matschpampe.

 

Maggie dreht extrem auf Hochtouren,

rutscht trotz Allrad nach links und rechts

immer wieder gefährlich dem seitlichen Abhang zu

und die Reifen versinken und wühlen sich

energisch durch den dicken Schlamm

 langsam wieder auf festen Untergrund.

 

Wenn man etwas auf Reisen nicht braucht, 

dann ist es SCHLAMM !!

 

 

- DIE NOCH GUTE PISTE !! - 



Hier ist schon fast kein Platz mehr für den LKW.



 

 

Acht Stunden sind wir an diesem Tag unterwegs

und schaffen gerade mal 74 km.

 

Hinter dem kleinen netten Bergdorf SAN LUIS

verbringen wir abseits der wieder besseren Piste

auf 3800 m die Nacht

und ziehen am nächsten Tag weiter über das kalte Hochland

bis nach CHAVIN.

 

 

-WIEDER AUF GUTER PISTE :-) -

 

 

- Auf dem WEG nach CHAVIN -

 

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Wir erreichen CHAVIN,

gelegen auf 3200 m

und landen am Busbahnhof auf einem netten ruhigen

sowie kostenfreien und auch noch bewachten Stellplatz

auf den man uns bei der Ortsdurchfahrt

direkt hin verweist.

 

Wie nett und entspannt!!

 

 

CHAVIN DE HUANTAR

 

 

Am nächsten Morgen laufen

wir nach einer entspannten und ruhigen Nacht

durch das noch verschlafene Chavin zur Arch. Stätte,

die sich am Dorfrand befindet

und stehen pünktlich um 8.30 Uhr vor den Toren,

was auch gut so ist,

denn heute ist Karfreitag. 

 

Der Ruinenkomplex in Form einer Tempelburg,

gilt als das älteste Steinbauwerk in Peru.

 

Besonders sind hier die unterirdisch gut erhaltenen 

sowie miteinander verbundenen Gänge.

 

Chavin de Huantar

ist der Name einer frühen (pan)peruanischen Kultur,

die ungefähr 1000 - 200 v. Chr. gelebt hat.

 

Als wir unseren herrlichen Rundgang

durch die beeindruckende Anlage,

in stiller Zweisamkeit beendet haben

und uns gerade wieder zum Ausgang bewegen,

werden wir von Menschenmassen überfallen.

 

Busweise werden die Peruaner

in das kleine Örtchen Chavin angekarrt.

 

Alle haben FREI und sind an Ostern unterwegs.

 

Eigentlich wollten wir gestern

schon früher hier sein,

doch die schlechte Piste hat es einfach

nicht zugelassen.

 


 

  Auf der Plaza

sind gemütliche Essensstände aufgebaut

wo es heute am Karfreitag COMIDA TIPICA gibt

und sogar eine kleine KINDER-PROZESSION 

zieht um die Plaza.

 

Wir genießen den TAG ganz besonders,

da heute am 3.4. Karfreitag

mein Geburtstag ist. 

 

 

 


Ist der nicht schick??

 

Bei RENATO,

einem gemütlichen Cafe an der Plaza,

wird man in den traditionellen Poncho

mit allem was dazu gehört gesteckt.

 

Und da Olaf nicht den Mund halten kann,

gibts vom CHEF einen richtig guten PISCO SOUR,

das Nationalgetränk von PERU

als Geburtstagsgeschenk.

 

 

 

 

KARFREITAG in CHAVIN 

 

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Wir verlassen CHAVIN 

und verbringen die Nacht im herrlichen Outback,

bevor es am nächsten Tag

erneut in den PARQUE NACIONAL HUASCAREN geht.



 

 

Fantastische Abendstimmung macht sich breit

und die Schneegipfel der Cordillera leuchten Feuerrot

von der Abendsonne.

 

 

 

 

Erneut betreten wir den

 

PARQUE NACIONAL HUASCARAN.

 

 

Hier wachsen riesige Pflanzen,

die PUYA RAIMONDIS,

die über 10 m hoch werden können.

 

Sie sind die größten

Ananasgewächse (Bromeliaceae)

der Erde.

 

In der Regel

fangen sie erst nach 50-75 Jahren an zu blühen

und manche können sogar 

bis zu 100 Jahre alt werden.

 

Nach ihrer einmaligen Blütezeit

zwischen Mai und Oktober

sterben sie allerdings ab.

 

Wir erleben sie leider außerhalb der Blütezeit,

doch auch da imponieren sie

einfach gewaltig.

 


 

 

Die Fahrt führt spektakulär weiter durch das Parkgebiet

sowie hinauf auf 4700 m.  




An einer herrlichen einsamen Mini-GLETSCHER-LAGUNE,

verbringen wir

trotz dünner Luft auf diesen Höhen  

zwei Nächte.

 

 

PANORAMA

 

 

Weiterfahrt über das grandiose

und vom Schnee gepuderte kalte und karge,

jedoch faszinierende Hochland.

 

 


Nach dem Rundkurs durch den NP

bekommen wir wieder Teer unter die Reifen

und rollen an diesem Tag von eisigen 4700 m

hinunter bis auf Meereshöhe.

 

Insgesamt legen wir eine Strecke von 250 km zurück

die uns durch verschiedene Vegetationszonen

und herrliche Landschaft 

erneut an den warmen Pazifik führt. 

 

 

 

 PARAISO

 

 

Unser erster Anlaufpunkt am Pazifik

 ist das schöne Küstengebiet bei Paraiso.

 

Hier verbringen wir herrliche sonnige Tage

im einsamen Wüsten-Outback

bevor es in die Hauptstadt

des Landes geht. 

 

 

   

LIMA

 

 

In der ca. 7 Millionen-Hauptstadt des Landes 

halten wir uns nicht lange auf.

 

Bei der DEUTSCHEN BOTSCHAFT

beantragen wir neue Reisepässe,

da unsere in einem halben Jahr ablaufen.

 

Mit einem desorientierten TAXI-FAHRER

gurken wir fast durch ganz Lima,

bis er endlich die Botschaft findet. 

 

Problem ist hier,

dass nicht einmal unser GPS die Botschaft findet

und der Taxifahrer mit Straßenkarte

und sogar dem Straßennamen

nicht wirklich etwas anfangen kann.


Ein gelungener Griff ins Klo !!

 

Jedoch kommen wir nach fast 2 Stunden

bei der Botschaft

sowie einer ausgedehnten Rundfahrt,

durch die City an.

 

Zum Vergleich,

auf der Rücktour benötigen wir ca. 15 Minuten mit dem Taxi

zu unserem Stellplatz im CLUB GERMANIA

der für deutsche Reisende kostenfreie Stellplätze

in der Stadt zur Verfügung stellt.  

 

Hier verbringen wir ein paar wenige Tage,

arbeiten an unserer HP,

genießen ein wenig die Anlage,

und verschwinden auch schon wieder 

aus der lauten Millionen-Stadt.

 


STELLPLATZ CLUB GERMANIA

 


Die nächsten 250 km

schweifen wir auf der Panamericana entlang

und erreichen ...



 

PARACAS / EL CHACO

 

gelegen an der Pazifikküste.

 

Gleich am Ortseingang

werden wir auf einen Parkplatz gewunken.

 

Neue Opfer !!

 

Die Lady drückt uns direkt Tickets

für die Bootstour,

die wir für den nächsten Tag geplant haben,

für einen Gringo-Preis auf die Nase.

 

Schön das es Reiseführer gibt,

mit Zirka-Angaben von Preisen.

 

Nach kräftigen Handeln sind wir zufrieden

und bekommen unsere Tickets mit sogar freier Hafensteuer

für eine Bootstour am nächsten Tag

auf die hier vorgelagerten ISLAS BALLESTAS.

 

Den Abend genießen wir an der kleinen Uferpromenade,

wo sich ein Souvenirladen nach dem anderen reiht,

sowie netten Restaurants mit Meeresblick.

 

Bei leckerem PISCO SOUR und CALAMARES

genießen wir einen gemütlichen Abend 

bei nettem Flair

und verbringen die Nacht

direkt am Malecon.

 

 

 

 ISLAS BALLESTAS

 

 

Früh am Morgen

geht es in einer herrlichen Tour im Schnellboot los

 zu den wild zerklüfteten Inselgruppen

mit sonderbar geformten Felsen und Klippen.

 

Dort räkeln sich am Ufer

Seelöwen, die ihren Nachwuchs großziehen. 

 

Unmengen von Seevögel nisten und misten

an den steilen Felsen.

 

GUANO,

der wertvollste und natürlichste Dünger der Welt,

wird heute noch

von den Felsen eingesammelt. 

 

Und endlich sehen wir "PINGPINGE" 

(sowie Olaf sie früher immer als Kind nannte),

in freier Natur.

 

Doch zuvor passieren wir den riesigen

 

EL CANDELABRO.

 

Ein uraltes und rätselhaftes

sowie imponierende dreizackähnliches Gebilde.

 

Das in den Sand eingekerbte Bild

ist 180 m hoch und über 70 m breit.

 

Trotz der ständigen Pazifikwinde

lässt sich das Bild im Sand nicht zuwehen

oder verwischen.

 

 

PANORAMA - EL CANDELABRO
EL CANDELABRO



Die ersten "PINGPINGE" !!





Hungriger Seelöwen-Nachwuchs !



 

 

IMPRESSIONS from the BOAT-TRIP


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Durchgepustet von der genialen Bootstour

genießen wir noch einmal den gemütlichen Malecon

bevor es für uns ein paar Meter weiter

ins sandige Outback

des Reserva Nacional de Paracas geht.



 

 

RESERVA NACIONAL DE PARACAS 

 

 

WAS FÜR EIN TRAUM !!

 

Wüste und Meer ... Meer und Wüste,

Elemente, an denen wir uns einfach nicht

satt sehen können.

 

Hier toben wir uns aus,

donnern über sandige Pisten 

und genießen eine grandiose Zeit

bei durchgehend spektakulärer 

 pazifikblauer und herrlicher Wüsten-Kulisse.

 

 



- Traumhafte Stellplätze -



 

 

- PLAYA CULEBRA -

 

 

 

 

Weiterfahrt

durch das atemberaubend RESERVA ...

 

 

 

 

MORE IMPRESSIONS from the NACIONAL RESERVE DE PARACAS

 

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FESTGEFAHREN !!

 

Wir rollen entlang

auf einer eigentlich festen Piste bei PUNTA MENDIETA

ca. 800 m vor dem Strand.

 

Jedoch landen wir einen Volltreffer

und erwischen eine weiche Stelle, 

die uns völlig abbremst. 

 

Wir setzen direkt zurück 

und versinken schwups im Sand

wo auch schon gleich das Grundwasser zu sehen ist

und Maggies Hinterreifen zusehends versinkt.

 

Wir unterbauen schnell, schaufeln

und haben einen ausgefüllten und arbeitsreichen Tag,

da ständig der Boden

beim Versuch herauszufahren nachgibt.

 

Jedoch haben wir Glück 

und stehen nach mehreren Anläufen

wieder auf festem Boden. 

 

 

WIR BUDDELN UNS IMMER MEHR EIN

 

 

Nach einer gigantischen Zeit im Reserva,

 inklusive Festgefahren,

machen wir uns auf den Weg zum nächsten Highlight, 

zur

 

 HUACACHINA OASE.

 

 

Spät am Nachmittag

treffen wir in dem kleinen Oasenort ein.

 

Inmitten hoher Sanddünen,

liegt die Oase Huacachina mit einer kleinen Lagune,

um die sich nette Plätzchen und Cafes reihen.

 

Am Straßenrand winkt uns ein Mann

vor einem großen Parkplatz stehend zu.

 

Wenn wir Lust hätten,

könnten wir hier parken

und in 15 Minuten die Abendtour mit dem Buggy in die Dünen 

sowie zum Sonnenuntergang mitmachen,

da noch Plätze frei sind.

 

Eigentlich hatten wir das für den nächsten Tag geplant, 

doch Abendtour und Sunset

hört sich gut an.

 

Wir parken Maggie für umsonst auf dem großen Platz,

wohl dem einzigsten in dem kleinen Ort

wo wir auch die Nacht verbringen werden

und schwingen unseren Hintern in den Buggy.

 

Was dann folgt
ist einfach nur 100 % Spaß pur.

 

Mit dem modifizierten Teil

inklusive eines 8 Zylinder Dodge-Motors

donnern wir mit anderen Buggys in das Dünengebiet 

um die Lagune

sowie die Dünen voll Speed rauf und runter

ähnlich einer Achterbahnfahrt

nur einfach viel besser.

 

 WHAT A RIDE!!

 

 

 

 

IMPRESSIONS from the WILD DESERT-TRIP

 

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Früh am nächsten Morgen

die noch verschlafene traumhafte Lagune.

 

 

 

 

Wir wandern hinauf in die Dünen

und genießen einfach nur einen gigantischen Ausblick

inmitten des großen Sandkastens.

 

 



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Nach einer herrlichen Zeit,

lassen wir die Lagune hinter uns

und erreichen nach ca. 150 km auf spektakulärer Straßenführung

die mysteriösen Linien von Nasca.

 

 

  

MYSTERIÖSE NASCA-LINIEN / GEOGLYPHEN von NASCA

 

 

Die trockene Ebene nördlich von Nasca

ist durchzogen von unzähligen,

bis zu 300 m langen Linien, die aus der Luft betrachtet,

Tiere und geometrische Figuren darstellen.

 

Vor etwa 2000 Jahren 

wurden sie in den ausgetrockneten Wüstenboden gekratzt

und sind bis heute erhalten geblieben.

 

MARIA REICHE,

eine deutsche MATHEMATIKERIN und GEOGRAPHIN,

hat ihr Leben hier in Peru damit verbracht,

sich voll und ganz den mystischen Linien zu widmen, 

sie zu erforschen und mit einem Besen

in diesem riesigen Wüstengebiet,

freizulegen.

 

Da es jedoch manche Einheimische

mit alten Zeugen der Zeit,

nicht so wichtig nehmen,

kamen in den letzten Jahren noch ein paar Autospuren 

quer durch die einzigartigen Linien hinzu.

 

Gegen Abend kommen wir an, 

besorgen unsere Tickets

am kleinen Flughafenterminal

und verbringen die Nacht auf dem ruhigen Parkplatz

gegen eine kleine Parkgebühr

auf dem Flughafengelände.

 

Früh am Morgen

starten wir unseren Flug

für umgerechnet 60 Euro mit drei weiteren Fluggästen.

 

Schwache Mägen sollten am Boden bleiben.

 

Die Piloten meinen es gut,

und ziehen ausgedehnte schrägliegende Runden 

über die Linien,

so dass es uns den Schweiß aus den Poren drückt

und wir heilfroh sind,

nach einer guten halben Stunde

wieder festen Boden unter den Füssen zu spüren.

 

Zur Erinnerung

des spektakulären und schweißtreibenden Fluges

gibt es noch ein Beweis-Zertifikat

oder eher eine Bestätigung,

dass wir den Flug überlebt haben.

 

 

 

 

 WÜSTENFRIEDHOF 

 

CEMENTERIO ARQUEOLOGICO DE CHAUCHILLA

 

 

Unweit von Nasca ca. 20 km in südlicher Richtung

folgen wir einer staubigen Piste

auf einen Wüstenfriedhof.

 

Das Gräberfeld stammt aus der präinkaischen Zeit.

 

Die Gräber allerdings

wurden von Grabräubern geplündert

und bis vor kurzem

lagen auf dem ca. 10 km 2 großen Areal,

Mumien, Schädel, Keramiken, Textilien verstreut herum.

 

Inzwischen hat man das Gräberfeld aufgeräumt

und die Toten wieder vernünftig 

in ihre Gräber gesetzt.

 

Zur damaligen Zeit wurden die Toten

in Fötalhaltung mit gebrochenem Rückgrat,

durchtrennten Kniesehnen,

die Arme um die Beine geschlungen

mit Grabbeigaben in ihre Grabkammern gesetzt. 

 

 



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 Erneut lassen wir die Küstenregion 

nach einer auch hier verbrachten grandiosen Zeit

hinter uns

und ziehen wieder hinauf in die Anden !!

 

 

PERU III