BOLIVIEN I

 

19.06. - 06.07.2015

 

 

Nachdem wir kurz vor der Grenze

noch unsere Tanks auffüllen, 

da man munkelt,

dass in Bolivien für Touristen

der Sprit teurer sein soll als hier in Peru,

betreten wir um 11.00 Uhr am Morgen LAND NR. 19

auf unserer Reise durch Amerika.

 

Die AUSREISE am kleinen GRENZORT KASANI

verläuft freundlich und schnell,

da man uns hier auch schon von der Verlängerung

für Maggie/Motorrad kennt.

 

Bei der AUSREISE

werden die Papiere von Paco und Mexi kontrolliert

und man bereitet uns auf das SCHLIMMSTE

bei der Einreise mit den Hunden 

in Bolivien vor.

 

Die EINREISE nach Bolivien geht ebenso fix. 

 

Das SCHLIMMSTE,

aufgrund der Hunde bleibt zum Glück aus,

da es KEINE HUNDE- sowie nicht einmal 

ein AUTOKONTROLLE gibt.

 

Ein entspannter und sehr guter Anfang !!

 

 

BODER-LINE PERU / BOLIVIEN

 

 

THE REAL COPACABANA

 

 

"Aber die Copacabana liegt doch in Rio de Janeiro

mit diesen brasilianisch

braungebrannten Schönheiten"!?! 

 

Das ist so ...

 

Seit dem 16. Jahrhundert

gibt es die prachvolle BASILIKA von Copacabana

mit der Virgin de Candelaria,

einer schwarzen Madonna.

 

Hier in Südamerika

 hat sie den gleichen Stellenwert wie 

SANTIAGO DE COMPOSTELLA in PORTUGAL.

 

Als man damals in Rio de Janeiro

eine Kapelle auf einem Uferabschnitt

vor der Stadt einweihte,

gab man ihr den Namen

dieses bolivianischen Wallfahrtsortes.

 

Und genau an diesem Uferabschnitt

ist dann die heutige COPACABANA von Rio entstanden.

 

So viel zur Geschichte !!

 

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Ca. 5 km von der Grenze entfernt,

landen wir auch schon in dem Ort COPACABANA

auf der Copacabana-Halbinsel

direkt am Ufer des Titicacasees gelegen,

welcher der bedeutendste Wallfahrtsort in Bolivien ist,

mit der prachtvollen Basilika im maurischen Stil.

 

 

  

 

Am Copacabana-Strand

sowie in dem gesamten Ort

herrscht eine lockere und sehr entspannte Atmosphäre.

 

Hier tummeln sich viele Backpacker und ANDERE

aus aller Herrenländer.

 

Ein kunterbuntes ALLERLEI !!

 

Die Gassen sind gesäumt

mit urgemütlichen Cafe/Bistro-Ecken

und vielen netten Souvenierläden.

 

Kurzum ... hier ist es richtig nett !!

 

 

 

 

Am späten Nachmittag verlassen wir den Ort

um die Nacht außerhalb zu verbringen.

 

Weit abseits der Strasse

finden wir auf einer kleinen Erhebung

einen netten Platz,

umgeben vom TITICACASEE

sowie der gigantischen CORDILLERA REAL.

 

 

 

 

Die Strecke führt uns hinunter

zum ESTRECHO DE TIQUINA,

zu der mit 800 m schmalsten Stelle des Sees,

auf dem wir mit einer klapprigen

kleinen Holzfähre übersetzen.

 

 

EIN PLAUSCH MIT DEM FAEHRMANN

 

 

Die Fahrt führt uns weiter entlang

 am traumhaften See 

mit immer wieder faszinierenden Ausblicken,

da der bolivianische Teil besonders schön ist. 

 

 

PANORAMA

 

 

Wir erreichen

 

HUATAJATA 

 

am 

 

WINAYMARCA - SEE.

 

 

Hier reizt es uns erneut 

über den den kleineren Teil des TITICACASEES,

der allerdings hier einen anderen Namen hat,

zu schippern.

 

Dieses Mal 

interessieren uns weniger die Inseln der Uros,

die u. a. im peruanischen Teil

spektakulärer sind als hier,

diese Mal reizt uns die Fahrt mit einem TOTORA/Schilfboot.

 

Und so landen wir

in KON TIKI bei PAULINO ESTEBAN,

einem berühmten Schilf-Bootsbauer.

 

Da es heute schon zu spät ist, 

planen wir mit seinem Sohn PORFINO ESTEBAN

auf den nächsten Tag die Tour

und verbringen die Nacht ein paar Kilometer weiter

am Ufer des Winaymarca-Sees.

 

 

GEMEINSAM MIT PORFINO

 

 

Am nächsten Morgen kommt ein BREMACH

die lange Uferstrasse auf uns zugesteuert.

 

PETRA & HEINZ

zwei OVERLANDER aus DEUTSCHLAND

die uns von der hochgelegenen Strasse

gesehen haben.

  

Herrlich verquatschen wir den Morgen

und verpassen fast noch unseren geplanten Trip.

 

Die beiden sind auf dem Nachhauseweg

und wollen in 6 Wochen in Kolumbien/Cartagena sein

um nach einem Jahr reisen in Südamerika

wieder zurück nach Deutschland zu verschiffen. 

 

 

  

Wir starten mit PORFINO

unsere 3,5 stündige Bootstour

auf dem wunderschönen Wiñaymarca-See 

in Begleitung der gigantischen

CORDILLERA REAL. 

 

Herrliche tuckern wir langsam,

auf dem Schilf bedeckten Boden sitzend

sowie mit grandioser Landschaft um uns herum 

auf die kleine Uro-Schilfinsel CHISAWA.

 

Die Bewohner des winzigen Floating-Islands

sind heute auf dem Festland zu einem Aymara-Fest.

 

Die Familie die hier lebt, 

bietet für Touristen auch an,

hier auf der Insel zu übernachten.

 

 

 

 

IMPRESSIONS from the AMAZING BOAT TRIP

 

  


Nach der TRAUMHAFTEN BOOTSTOUR

kommen wir noch in den Genuss,

den  

 

MASTER of TOTORA SCHILFBOOTE,

 

"PAULINO ESTEBAN" 

 

kennen zu lernen. 

 

In seiner kleinen Bootswerkstatt

zeigt er uns Bilder und Zeitungsartikel 

seiner gebauten Highlights

sowie Bilder von ihm

zusammen mit dem norwegischen Forscher Heyderdahl,

zu dem er uns Geschichten erzählt.

 

 

PAULINO ESTEBAN
OLAF & PAULINO ESTEBAN

  

 

In den 70-iger Jahren

hat sich der norwegische Forscher,

THOR HEYDERDAHL

nach seiner ersten Enttäuschung mit der RA

von Paulino Esteban die RA II

sowie alle folgenden Totora/Schilfboote anfertigen lassen.

 

Mit diesen Booten wollte Heyderdahl aufzeigen,

dass die Polynesier mit Booten aus Südamerika

zu den polynesischen Inseln

ausgewandert sind.

 

Und so machte sich

der norwegische Forscher ebenso auf

und hat sich mit einem von ESTEBANS Schilfbooten, der RA II

 in 57 Tagen von unserem Land-Favoriten MAROKKO

nach BARBADOS treiben lassen.

 

Was für ein Erlebnis !!

 

Im kleinen Museum/Souvnierladen, 

kann man alles erkunden.

 

Unzählige Bilder und alte Zeitungsartikel

schmücken die Wände

und Porfinos Frau produziert schicke Webdecken.

 


HEYDERDAHL & ESTEBAN / STRECKE VON AFRIKA NACH BARBADOS

 

 

LA PAZ

 

 

Nachdem wir uns in EL ALTO,

dem höher gelegenen Stadtteil von LA PAZ

verbummel haben,

auf der Suche nach ein paar Autoersatzteilen,

ziehen wir in der Dunkelheit durch die tiefer gelegene Stadt 

in der Hoffnung auf Parkmöglichkeiten.

 

Da diese sich nur am Straßenrand anbieten

und auch nur bedingt sowie mitten im KRACH,

ziehen wir auf der anderen Seite

den Berg wieder hinauf.


Dort genießen wir

das herrliche Lichtermeer von LA PAZ

bevor wir auf dem weit außerhalb gelegenen (12 km)

"HOTEL OBERLAND" eintreffen, 

wo Stellplätze angeboten werden 

und wo sich der Overlander trifft.

 

 

 

 

Mit dem Kollektivo

fahren wir ins Zentrum der Stadt.

 

 

LA PAZ  

 

besticht ganz klar durch seine Lage !!

 

Der tiefste Punkt liegt bei 3100 m

und der höchste in EL ALTO auf 4100 m.

 

Somit zählt sie

zu dem höchstgelegenen Regierungssitz der Welt.

 

Von EL ALTO,

dem hoch gelegenen Stadtteil,

genießt man gigantische Ausblicke

auf das tiefergelegene Zentrum der wichtigsten Stadt,

jedoch nicht Hauptstadt von Bolivien,

was man allerdings meinen könnte. 

 

Eingebettet in einem windgeschützten tiefen Talkessel

liegt sie zu Füssen der CORDILLERA REAL

mit dem monströsen 6439 m hohen NEVADO ILLIMANI,

dem Hausberg der Stadt. 

 

Die Stadt LA PAZ selbst

ist für uns nicht unbedingt schön,

wir bezeichnen sie eher als interessant

und reizvoll durch die Vielzahl der Märkte. 

 

Traditionelle und Moderne

verschmelzen hier perfekt miteinander. 

 

Wir halten uns an das traditionelle Gebiet

und reihen uns ein in das Gewusel durch die Gassen,

welches sich den Berg hinauf zieht

sowie durch das Gedränge

vorbei an den unzähligen Marktständen,

die die Strassen von LA PAZ säumen und füllen. 


Es geht vorbei am Hexenmarkt

auf dem getrocknete LAMA-FÖTEN,

die als Glücksbringer für den Hausbau dienen,

angeboten werden

sowie über den Mercado Negro

auf dem man Diebesgut erstehen kann.

  

Mit der Teleferico,

die es seit einem Jahr in La Paz gibt,

schweben wir in der Gesellschaft von fünf jungen Mormonen

über die Barios hinauf zu EL ALTO 

mit Blick auf den Vulkan Illimani

sowie auf das Canyongebiet,

in dem die Stadt in der Tiefe eingebettet liegt.

 

In El ALTO bestaunen wir 

die mystischen Riten der Schamanen

und in einer der vielen internationalen Restaurants

beenden wir unsere angenehme Zeit in La Paz

und genießen für extrem kleines Geld im LITTLE ITALY 

ein feudales und leckeres Essen.  

 

 

INDIGENAS AN DER PLAZA SAN FRANCISCO


 

Man sieht ja schon

so einiges Makaberes auf Reisen

und LA PAZ hat da natürlich auch etwas

davon zu bieten.

 

 

- GETROCKNETE LAMA-FÖTEN auf dem HEXENMARKT -

 

 

Some IMPRESSIONS from LA PAZ

 

GROSS SCHLEMMEN IM LITTLE ITALY

   

 

Mit der TELEFERICO gondeln wir hinauf

zum fast 800 m höher gelegenen Stadtteil EL ALTO,

mit immer wieder großartigen Ausblicken

auf den NEVADO ILLIMANI

sowie wieder hinunter ins tiefe Zentrum.

 

 

 

 Von EL ALTO eröffnen sich ebenso fantastische Ausblicke 

auf die gigantische Lage der Stadt.

 

 

PANORAMABLICK AUF LA PAZ


 

SHAMANEN & RITEN in EL ALTO 

 

 

Oben in El Alto angekommen,

wechseln wir die Teleferico Station

die einen guten Fußmarsch entfernt ist

und die uns an den Shamanen vorbeiführt,

die am Straßenrand

ihre Zeremonien abhalten.

 




Abends auf dem CAMPING OBERLAND

ist es nett und gemütlich.


Gemeinsam mit französischen und schweizer Overlandern

strotzen wir der abendlichen Kälte

 und genießen die internationale nette Stimmung.

 

 

 

 

Verabschiedung 

von ALAIN & SYLVIANE aus Frankreich,

die mit einem richtig schicken SYNCRO-VW-BUS T5

unterwegs sind

und von

THOMI & RAYMONDE aus der Schweiz,

unterwegs mit einem LANDCRUISER.

 

Ebenso von Thomas, Sandra & Charlie aus Frankreich,

unterwegs mit eine IVECO-WOHNMOBIL,

die wir jedoch bald wieder sehen werden.

 

 

  

Wir verlassen La Paz in Richtung Norden 

und machen uns über den LA CUMBRE PASS auf

zur berühmten 

TODESSTRASSE/CAMINO DE LOS MUERTES.

 

 

UEBERQUERUNG DES LA CUMBRE PASS

 

 

Kurz vor dem Abzweig zur Todesstraße

blinkt hinter uns,

durch die mittlerweile dicken Nebelfronten,

ein Wohnmobil.

 

Thomas, Sandra und Charlie aus Frankreich

die wir in La Paz beim Hotel Oberland kennenlernten,

haben sich kurzerhand entschlossen

uns zu folgen.

 

Sie schließen sich uns an

und so biegen wir noch kurz vor dem Dunkelwerden ab

auf die Piste der legendären Todesstraße. 

 

 

- Hier ist LINKSVERKEHR angesagt -

 

 

THE YUNGAS - DEATH ROAD

 

 

Sie ist etwa 50 km lang

und führt in das nordöstlich gelegene Coroico

in die bolivianischen Yungas.

 

Bis noch vor einigen Jahren

galt sie als die gefährlichste Strasse der Welt

und bekam somit den Beinamen

TODESSTRASSE / CAMINO DE LA MUERTE.

 

Seit 2006 gibt es eine gut ausgebaute

Umgehungsstraße

so dass sich mittlerweile nur noch wenig Verkehr

auf der Piste entlang schiebt.


Die Streckenführung ist einmalig

und windet sich in vielen Serpentinen 

über steile Berghänge.

 

Von dem vorher,

noch auf Teerstraße überquerten La-Cumbre-Pass

in 4650 m Höhe,

fällt sie nach dem Pisteneinstieg

bis auf 1200 m ab

sowie auf 1750 m nach Coroico wieder an.

 

Vom frischen Altiplano

hinunter in den feuchtwarmen Regenwald der Yungas. 

 

Die einspurige Strasse 

führt überwiegend ohne Leitplanken

an recht steilen Abhängen entlang.

 

Sie gilt daher als extrem gefährlich 

und schwierig unter großer Gefahr zu passieren.

 

Es wird geschätzt,

dass bis zum Jahre 2007

pro Monat zwei Fahrzeuge abstürzten 

und jährlich 200 bis 300 Reisende

auf der Strasse ihr Leben ließen,

was unschwer an den Kreuzen am Straßenrand

 zu sehen ist. 

 

Heute ist sie ein beliebtes Touristenziel

vor allem für Mountainbiker,

die sich hier ihren KICK verpassen...

 

____________________

 

 

Für die Nacht

finden wir nach wenigen Kilometern

 an der Todesstraße ein nettes Plätzchen

und verbringen einen gemütlichen Lagerfeuerabend.

 

 

THE FIREMAKERS / THOMAS, CHARLIE & OLAF

 


 Am nächsten Morgen

verpassen auch wir uns den KICK

und rollen hintereinander hinunter

in die warmen YUNGAS nach COROICO

auf der legendären ROAD.


Einige Stellen sind tatsächlich eng

und die Abhänge kribbelig Steil,

jedoch sogar mit unseren Autos immer noch gut

zu befahren. 

 

Es gibt sogar genügend Ausweichmöglichkeiten

bei entgegenkommendem Verkehr. 

 

 

WASSERFALL-DURCHFAHRT



FEINE AUSSICHTEN !!



 

 

 Manche Stellen sind dann wieder so breit,

dass wir mit unseren beiden Kisten 

nebeneinander passen.

 

 

- Das CAMINO DE LA MUERTA ADVENTURA TEAM - 

 

 

Nach einer grandiosen Fahrt und einigen Fotostopps,

erreichen wir COROICO,

müssen jedoch feststellen,

dass der kleine und von Autos überfüllte enge Ort

keinen geeigneten Platz

für einen erneuten gemeinsamen

sowie gemütlichen ABEND im FREIEN hat

und uns allen auch nicht wirklich zusagt.

 

So parken wir am engen schiefen Straßenrand,

schlendern durch die Gassen,

 fallen über den günstigen und leckeren Mittagstisch her,

kaufen noch was zum GRILLEN

und machen uns wieder in Richtung

unseres letzten urigen Schlafplatzes

an der Todesstraße auf.

 


 


Zurück auf unserem Stellplatz

breiten wir uns gemütlich aus 

und verbringen erneut einen super netten Abend.



 

 

Nach einem ausgedehnte Frühstück

trennen sich am Mittag unsere Wege

obwohl keiner so richtig Lust hat

die gemütliche Runde zu verlassen. 

 

Jedoch müssen Sandra, Thomas und Charlie

am Montag erneut in LA PAZ sein,

um einiges zu erledigen.



 

 

Auch wir ziehen weiter

und verlassen den landschaftlich fantastischen

CAMINO DE LA MUERTE.

 

 

BLICK AUF DIE TODESSTRAßE

 

 

Wieder unterwegs in Richtung LA PAZ

legen wir noch zwei schöne Stopps

auf dem LA CUMBRE PASS

sowie an einem auf dem Weg liegenden STAUSEE ein.

 

 

FAHRT ÜBER DEN LA CUMBRE PASS
PANORAMA
PANORAMA

 

 

Erneut müssen wir uns durch LA PAZ winden

um weiter in den Süden zu gelangen. 

 

 

It,s TIME for some LITERS of DIESEL

 

 

Bevor wir uns auf die nächste grössere

zu bewältigende Distanz in den Süden aufmachen,

haben wir lieber unsere Dieseltanks voll.

 

In Bolivien gibt es tatsächlich ein Problem

mit dem Tanken.

 

Eigentlich ist es kein richtiges Problem,

denn man bekommt überall 

im Normalfall als Tourist Sprit.

 

Jedoch zahlt der Gringo

ein Vielfaches mehr als der Einheimische.

 

Einheimischer = 0,48 - 0,50 EURO/CENT

GRINGO = 1,19 EURO/CENT 

 

Das liegt daran, 

dass der Staat Bolivien für seine Einwohner sorgt

und somit die Preise für die Einheimischen

heruntergesetzt hat.

 

GUTER STAAT !!

 

Das gilt aber eben nur für den Einheimischen.

 

Die Ausländer werden durch Kameras

an den Tankstellen kontrolliert. 

 

Wir testen das mal

und picken uns eine weniger moderne

sowie ohne Kameras bestückte Tankstelle heraus,

machen die Tanks randvoll

und sind gespannt.

 

Der Tankwart deutet vorab

nicht auf den teureren Preis hin

und bei Abrechnung

zahlen wir tatsächlich den Preis

der Einheimischen.

 

Super !!

 

Aber so einfach wird es wohl

auf unserer Weiterreise nicht immer bleiben.

 

_____________

 

 

Mit vollen Tanks 

verlassen wir LA PAZ über das hoch gelegene EL ALTO

und genießen noch einmal die

 AUSBLICKE auf den Ausläufer der STADT.

 

 


 

Wir biegen nun ab in den Süden

zu unserem nächsten Ziel,

der ca.550 km entfernten Stadt POTOSI.

 


  

 Schlafplatz mit toller Kulisse

kurz vor Potosi.

 

 

PANORAMA

 

 

POTOSI

 

 

Nach 550 km

erreichen wir südöstlich von LA PAZ

die auf 4065 m höchstgelegene Stadt der WELT 

in dieser Grösse.

 

In fast allen Gassen der Stadt 

schiebt sich der "EL CERRO RICO", der REICHE BERG

ins Blickfeld.

 

Den Inkas war damals bekannt,

dass der Berg Silber barg,

jedoch beuteten sie ihn nicht aus.

 

Das übernahmen schleunigst mal wieder die Spanier

und diese entdeckten auch gleichzeitig,

dass hier die grössten Adern verborgen lagen,

die die Welt jeh gesehen hat. 

 

In kürzester Zeit entstand ein prachtvolles POTOSI,

Eroberer und Missionare strömten aus Spanien

um sich etwas von dem fetten Kuchen zu sichern

und die Indigenas wurden gezwungen,

in den Minen zu arbeiten,

wo tausende qualvoll starben.

 

Nachdem alles ausgebeutet war,

verließen die Spanier die Stadt

und überließen sie ihrem Schicksal.

 

Heute erinnern vernachlässigte Klosterkirchen

und langsam verfallende Stadtpaläste

an früheren Reichtum.

 

Die Silberminen zählen zusammen mit der Altstadt 

zum UNESCO WELTKULTURERBE.


 

EL CERRO RICO
DER LADEN ZÄHLT WOHL AUCH SCHON ZUR ANTIKE

 

 

More IMPRESSIONS from POTOSI

 


 

Spät zurück von unserem Rundgang durch POTOSI 

kommen wir in den Genuss

Gäste in dem Haus, 

vor dem wir unsere Maggie geparkt haben,

zu werden.

 

 

 

 

Man könnte auch sagen

 

"ALL INCLUSIVE AM STRASSENRAND".

 

Wir verbringen einen schönen Abend

bei der Familie.

 

Das Oberhaupt erzählt uns viel

über die Minen hier in der Region

und über die auch heute noch

extrem schlechten Arbeitsbedingungen.


Selbst war er dort als Bergarbeiter tätig,

jedoch nur 4 Jahre,

was auch völlig ausreichte

aufgrund der Gesundheitsschädigungen.

 

Viele Junge Menschen

lassen durch die Minenarbeit früh ihr Leben.

 

Jedoch reizt es die Jungen Menschen auch

dort gutes Geld zu machen. 

 

Wir werden direkt für den nächsten Tag zum Frühstück

 wie auch zum Mittagessen eingeplant.

 

Und hätten wir uns nicht losgerissen,

wären wir heute noch Gäste 

in diesem überaus freundlichen

und bescheidenen Haus.

 

 

 

 

Von POTOSI aus sind es nun noch ca. 215 km

durch wunderschöne kontrastreiche

und extrem dünn besiedelte Gegend bis nach UYUNI

sowie dem dortigen Einstieg

in den grössten SALZSEE der WELT

dem SALAR DE UYUNI

auf den wir schon lange gespannt sind

und nun entgegenfiebern. 


 

- UNTERWEGS nach UYUNI -


Wir stoßen auf die karge Siedlung UYUNI

die in einer auf 3670 m

hoch gelegenen kalten und windigen Einöde liegt.

 

Hinter Uyuni 

beginnt fast menschenleeres Land.

 

Im Westen

liegt die nicht weit entfernte Grenze zu CHILE,

im Südwesten eröffnet sich pures

ALTIPLANO-WONDERLAND

in dem nur eine handvoll Menschen leben

und im Süden erreicht man Argentinien.

 

 

 

 

In der prall gefüllten Markthalle

sowie an den Strassenständen

toppen wir unsere frischen Vorräte auf,

da es doch nun

ins das einsame OUTBACK des ALTIPLANO gehen soll,

wo wir mehrere Tage/Wochen

verbringen wollen.

 

 

VOLLGESTOPFTE MARKTHALLE IN UYUNI

 

 

Und hier in UYUNI

dreht sich alles um die DAKAR !!

 

 

 


Da die nächsten Tage/Wochen

einige Kilometer OFF ROAD durch NOMANSLAND vor uns liegen

gehen wir auf Nummer sicher

und fahren nochmal an der Tankstelle in Uyuni vor

und tanken ordentlich nach.

 

Als der Tankwart nach beenden des Einfüllens 

den Taschenrechner zieht

um den Gringo-Preis zu errechnen,

deuten wir darauf hin,

dass wir beim letzten Tanken in LA PAZ

aber den Einheimischen Preis gezahlt haben

und keine Ahnung von diesen Gesetzen hier hätten.

 

Zumal er uns vor dem Tanken

 hätte darauf hinweisen müssen,

was er aber nicht tat.

 

Verdutzt schaut er uns an

und wir machen ihm klar,

dass wir nicht mehr Geld haben.

 

Er verschwindet im Tankstellenhäuschen,

kommt wieder

und wir bezahlen den Preis der Einheimischen

und sparen somit über 180 EURO.

 

_________________

 

 

Durch die staubigen Strassen Uyunis

ziehen wir wenige Meter hinaus

zum Highlight der Stadt, 

dem...

 


 

 

CEMENTERIO de TRENES,

 

 

an dem wir auch die Nacht verbringen. 

 

Hier rosten sie,

die alten antiken und faszinierenden Dampflocks

aus vergangenen Zeiten.

 

Einfach abgestellt auf den Bahngleisen

mitten in einer Gegend LIKE WILD-WEST 

sowie umgeben von Müll

 und ebenso rostenden Dosen.

 

 

COOLES REISEFAHRZEUG:-)
JIM KNOPF:-)

 


Den Flair,

 den die Abendsonne hier verbreitet,

ist gigantisch,

während sie die antiken ROSTIS

in einem WAHNSINNS-LICHT aufleuchten lässt.

 

 

  


Und noch ein angestrahlter antiker Oldie

und ebenso mittlerweile

anfangender Rosti:-)

 

 

 

 

Am nächsten Tag

ist es dann für uns endlich soweit.

 

Über das 30 km weiter entfernte Dorf COLCHANI

rollen wir mit Maggie auf den grössten Salzsee der Welt,

 den SALAR DE UYUNI

und werden bald wieder

über dieses abgefahrene Abenteuer berichten.

  

  

BOLIVIEN SPECIAL / 1200 km Off Road

SALAR DE UYUNI & LAGUNENROUTE