ARGENTINIEN IV - PATAGONIEN

 

21.03. - 12.05.2016

 

 

PARQUE PROVINCIAL ACONCAGUA, PUENTE DEL INCA, 

EMBALSE POTRERILLOS, CANON DEL ATUEL, VALLE HERMOSO, RUTA 40,

SIERRA DE COCHICO, CASCADAS DEL AGRIO,

VULKAN COPAHUE, PARQUE NACIONAL LANIN, 

PARQUE NACIONAL NAHUEL HUAPI, RUTA DE SIETE LAGOS 

 

 

 

 

Einige Kilometer weiter vom Grenztunnel entfernt,

erreichen wir den großen und gut besuchten

argentinischen Grenzposten

und checken auch hier schnell

bei extrem freundlicher Abfertigung ein.

 

Wir machen uns auf

zum unmittelbar daneben liegenden 

 

PARQUE PROVINCIAL ACONCAGUA,

 

auf dessen Besucherparkplatz

wir ruhig auf über 2800 m Höhe die Nacht verbringen.

 

 

 

 

Am nächsten Morgen

gelangen wir nach einer kurzen Wanderung zum Mirrador,

mit tollem Ausblick auf Argentiniens höchsten Berg,

den 6962 m hohen

schneebedeckten ACONCAGUA.

 

 

  

Einige Meter weiter

erreichen wir die interessant aussehende

 

PUENTE DEL INCA,

 

ein durch Erosion gebildeter Bogen

der sich über den Rio Mendoza spannt.

 

Dort entspringt auch eine stark schwefelhaltige heiße Quelle,

deren Wasser den Stein rötlich-gelb gefärbt hat.

 

 

 

Wir verlieren an Höhe und genießen herrliche Aussichten

auf unserer Weitefahrt zu einem DATE

am 50 km entfernten

sowie auf 1400 m Höhe gelegenen EMBALSE POTRERILLOS.

 

 

 

 

 EMBALSE POTRERILLOS

 

 

Nach fast 2 1/2 Jahren

 treffen wir UWE & CLAUDIA mit mittlerweile HUND MIA am Embalse

und verbringen erzählreiche und gemütliche Tage/Abende

mit lecker Schlemmen am herrlichen See.

 

GROSSE FREUDE !!

 

 

 

 

Und dazu ein Bombenwetter !!

  

 

 

 

Uwe & Claudia ziehen weiter in den Norden

sowie nach Chile.

 

Wir bleiben noch ein wenig

und verbringen ruhig das Osterwochenende

bei ebenso tollem Wetter und GRILLEN am See.

 

 

  

Auf zum nächsten DATE !!

 

Am Ostermontag treffen wir ein in MENDOZA

und parken Maggie vor einem Overlander

auf dem Campingplatz VINA DE VIEYTES.

 

Hier treffen wir

LOTHAR & MARTINA die ersten Overlander

die wir hier auf diesem Kontinent 2010 in Canada

getroffen haben.

 

Durch unseren Abstecher nach Venezuela und den Guyanas

im Jahre 2014

verloren wir uns ganz aus den Augen.

 

 

 

 

Jedoch nicht nur faul in der Sonne rumliegen

und mit alten Reisefreunden quatschen ist angesagt.

 

Erst einmal wird geschraubt !! 

 

Auf der Fahrt von Chile nach Argentinien

sind beide Keilriemen abgerissen.

 

Warum auch immer !!  

 

 

 

 

Doch Olaf bekommt es wieder repariert

und wir kommen doch noch

zum ausgedehnten erzählen und genießen.

 

 

 

 

Nach drei schönen Tagen ziehen wir weiter in den Süden

und lassen die beiden auf dem Camp zurück,

da für die Beiden

noch ein Arztbesuch ansteht.

 

Nach 240 km erreichen wir den EMBALSE EL NIHUIL.

 

Von dort aus folgen wir einer ca. 50 km langen Piste

die hinunter ins Tal

sowie durch die Schlucht des    

 

CANON DEL ATUEL

 

führt, 

die sich der Atuel-Fluss gegraben hat. 

 

Eine schöne Fahrt

führt auf recht guter Piste durch den Canyon

bis zum EMBALSE VALLE GRANDE

an dem wir unseren Umkehrpunkt setzen, 

da wir weiter in den Süden wollen. 

 

 

 

 

VISCACHAS sitzen wie versteinert zwischen den Felsen 

so dass Paco & Mexi sie zum Glück nicht bemerken. 

 

 

 

 

IMPRESSIONS from the CANYON 

 

 

An einem netten Stellplatz im Canyon

ist es dann mal wieder so weit. 

 

Wir feiern Geburtstag !!

 

Und da gerade kein nettes Restaurant in der Nähe ist,

wird der FONDUE-TOPF angefeuert!!

 

 

 

 

Und zum 44. igsten genehmige ich mir einen Doppelten 

um das Ganze besser zu verdauen.

 

 

 

 

Traumhaftes VALLE HERMOSO

 

 

Das Valle liegt ca. 65 km

von unserer eigentlichen Route in den Süden entfernt,

versteckt sowie über eine kleine ruppige und steinige Piste

die hinter dem Skiort LAS LENAS beginnt, 

traumhaft im einsamen Hinterland

sowie in einer Sackgasse.

 

Dabei überqueren wir einen 2800 m hohen Paß.

 

Alleine die Anfahrt

ist schon ein Highlight für sich !!

 

 

 

Wir kommen über den Berg

und vor uns eröffnet sich ein unvergesslicher Blick

auf das traumhafte

 

VALLE HERMOSO,

 

gelegen auf 2200 m Höhe.

 

Und den Namen HERMOSO (SCHÖN)

hat das Valle zu Recht verdient.

 

 

 

 

 Gegenüber des Refugios auf der anderen Seeseite,

machen wir es uns an der kleinen LAGUNA de HERMOSO,

umgeben von einer abgefahrenen Traumkulisse & Pferden

im einsamen Valle gemütlich.

 

 

 

Some IMPRESSIOMS !!

 

  

Auf enger und sandiger werdender Piste,

dringen wir weiter hinein bis an das Ende des Valle,

mit immer wieder kleinen Flußdurchquerungen

bis die Spur vor einer weiteren tollen Kulisse

im Nichts verläuft

bzw. im hier breiten Flußbett endgültig endet. 

 

 

 

 

The End of the Road !!

 

 

 

 

TRAUMHAFTE MORGENSTIMMUNG !!

 

 

 

 

Wir verlassen das Valle wieder auf dem gleichen Weg

und kreutzen zum Ausgang hin Gauchos

die die Pferde aus dem Tal treiben,

bevor der Winter kommt.

 

 

 

 

Wieder auf der RUTA 40 

geht es für uns weiter in den Süden.

 

Dieser Himmel sieht am Abend nicht gut aus ! 

 

 

- Stellplatz abseits der Ruta 40 -

 

 

Auf unserer Weiterfahrt am nächsten Tag

kommen wir nur gemächlich voran,

da sich die RUTA 40 über Nacht

in eine einzige Schlammpiste verwandelt hat. 

 

Hier muß in der Nacht dann wohl das üble Wetter,

welches sich über uns zusammengebraut

jedch nicht bemerkbar gemacht hat,

mit Schneeregen heruntergekommen sein.

 

Die immer wieder querenden Flußbetts

überschwemmten dadurch Teile der Piste mit Matsch.

 

Immer wieder müssen wir in kleinen Blockaden warten,

bis sie vom Bagger wieder freigeschaufelt sind

und fahren in einer Art Konvoi mit anderen LKWs

langsam auf der Piste weiter.

 

 

 

Wir erreichen die Region NEUQUEN

und somit den Einstieg

in das

 

NÖRDLICHE PATAGONIEN. 

 

___________________ 

 

 

Erneut zieht es uns auf einen Abstecher

weg von der RUTA 40 !!

 

 

270 km Piste durch grandioses wildes GAUCHO-LAND

der SIERRA DE COCHICO

 

 

Recht gute bis hin zur richtig üblen Piste,

wo man schon sagen kann, 

hier ist schon lange keiner mehr gefahren

aufgrund der nicht mehr einsehbaren Autospuren

oder fast nicht mehr erkennbaren Piste,

führt uns dieser Rundkurs mehrere Tage

durch einfach grandioses und wildes Gaucho-Land. 

 

Es geht in Kurven hinab ins Tal, 

entlang am Fluß, 

die Berge hinauf auf sandiger und steiniger Piste

und wieder runter im Wechsel

sowie vorbei an kleinen einsamen Ziegen- und Schaffarmen

durch das argentinische Hinterland.

 

Einsamer geht es fast schon nicht mehr 

und zwischendurch stellen wir uns die Frage,

ob der Weg überhaupt weiter geht.

 

 

 

 

Gauchos mit ihren Tieren

kommen uns auf der schmalen Piste

staubaufwirbelnd entgegen,

wie aus einem originalen alten Western-Filmklassiker,

die ihre Tiere vor Einbruch des Winters nach Hause treiben

und mit denen wir richtig nette Schwätzchen halten

sowie teilhaben müssen 

an ihrer Cafe-Cognac-Flasche,

die sie in der Nacht im Freien zum Aufwärmen brauchen.

 

 

 

 

Und alle Haustiere reiten mit !!

 

 

 

 

Hier genießen wir herrliche Spots

die sich entlang des RIO BARRANCAS immer wieder anbieten

sowie durchaus einsame und stille Nächte.

 

 

 IMPRESSIONS from the ROUND-TRIP

 

 

ZIEGENSTAU !!

 

 

 

 

Weiter durch einfach nur GRANDIOSE LANDSCHAFT !!

 

 

 

Wir ziehen immer höher hinauf

über das extrem karge Wüstenhochland

wo schon kein Grasstoppel mehr wächst,

geschweige denn,

eine Ziege unseren Weg kreuzt.

 

 

 

Der knackigste Teil des abenteuerlichen Rundritts

liegt nun hinter uns

und die Piste zeigt eine Reifenspur

und somit wieder Leben an,

wenn auch nicht viel.

 

An der

 

LAGUNA VARVARCO CAMPOS

 

wieder auf 2000 m Höhe

finden wir einen herrlichen Stellplatz direkt am Strand

und genießen die warmen Sonnenstrahlen.

 

 

  

Wir wechseln unseren Standort

zur ebenso wunderschönen und nur 3 km entfernten 

 

LAGUNA VARVARCO TAPIA. 

 

Der Himmel über uns verdunkelt sich,

dass herrliche blau verschwindet.

 

Die nächsten zwei Tage

bescheeren Regen zu Genüge

und auf höheren Lagen,

die wir noch zuvor überquert haben,

den ersten heftigen Schnee in diesem Jahr.

 

Glück gehabt,

dass wir das Hochland hinter uns haben,

den dort ist nun kein passieren mehr möglich.

 

Wir sitzen das Wetter brav aus und erfahren danach, 

dass an diesen zwei Tagen

übelste Stürme und Tornados im Süden Chiles

sowie in Uruguay zugange waren

die uns hier wohl gestriffen haben.

 

 

 

 

Der Himmel klart auf, die Sonne scheint wieder 

und ein traumhafter unvergesslicher Anblick

offenbart sich.

 

 

 

Die verschneiten Bergzipfel um uns herum

waren bei unserer Ankunft schneefrei.

 

 

 

FAST WÄRE ES SO WEIT GEWESEN !  

 

 

Nach herrlichen Tagen setzen wir unsere Fahrt fort,

doch weit kommen wir an diesem Tag nicht.

 

Unterwegs lößt sich plötzlich ein Teilstück der Piste

unter uns in Wohlgefallen auf.

 

Eigentlich sollten wir uns wieder auf guter Piste befinden !!

 

Bremsen zu spät, wir rollen darauf zu.

 

Der Belag gleicht einer Pampe von Schmierseife

und Maggie ist nicht mehr zu halten

bzw. zu kontrollieren.  

 

Gas weg und abwarten was passiert,

denn mehr können wir jetzt nicht mehr tun.

 

Uns wird mulmig !!

 

1 1/2 Meter driften wir

von der eh schon schmalen Piste gen Abhang

und bleiben im letzten Moment am butterweichen Rand

in Schräglage hängen. 

 

11 Tonnen drohen sich zu Verabschieden !!

 

Raus aus dem Auto

und schnell mit Wagenhebern und alles was wir finden können

den Wagen abstützen und die Kante befestigen

und unterbauen.

 

Sogar die Sandbleche kommen zum Einsatz !!

 

Mit den Schuhen versinken wir an der Kante im tiefen Schlamm

was es uns natürlich nicht leichter macht.

 

Und die Piste selbst ist eine reines Disaster,

Laufen gleich null.

 

Der Abhang ist nicht tief,

jedoch würde es reichen um Maggie auf die Seite zu legen

um somit unserer Reise erst mal ein Ende zu setzen.

 

Ich (Simone) renne 3 km auf über 2000 m Höhe

zu einer Rangerstation zurück

die sich zwischen den beiden Seen befindet,

mit dem Gefühl ich komme nicht an bzw. der LKW rutscht ab

und Versuche Hilfe zu holen,

denn alleine schaffen wir es dieses Mal nicht.

 

Mit zwei Rangern komme ich wieder zurück

und gemeinsam versuchen wir

Maggie wieder in die Gerade zu bringen.

 

Die Ranger sind zuversichtlich was den Regen angeht

und sind sich ganz sicher,

dass der die nächsten drei Tage keine Gefahr darstellt,

sollten wir Hilfe von einem größeren Gefährt

aus der nächsten weit entfernten Ortschaft benötigen.

 

Jedoch als Olaf ihm die auf uns zukommende

schwarze Front am Horizont zeigt, 

weicht seine Zuversicht  

und wir verlieren keine Zeit mehr und graben.

 

Der Matsch unter Maggis Reifen,

die sich noch auf der geraden Piste befinden,

muß entfernt werden,

dass sie wieder Gripp bekommen. 

 

Beim zweiten Versuch driften wir noch mehr in Schieflage !!

 

Die Hoffnung weicht brutal ab,

zumal nun auch noch der Regen beginnt.

 

Mit Schaufeln und Händen

schaffen wir noch mehr die butterweiche Schlammschicht

von der Piste sowie unter Maggies Reifen weg

und beim dritten Versuch schaffen wir es tatsächlich.

 

Die innere Freude ist kaum zu halten

und die Anspannung von den letzten 5 Stunden

löst sich langsam.

 

 

Sieht gar nicht so wild aus, aber nichts geht mehr,

da wir nur bei der kleinsten Bewegung immer mehr in Schieflage geraten. - 

 

 

Und das sind die besten Bilder,

wenn wieder alles gerade

auf normalem Untergrund steht.

 

 

 

 

THE DAY AFTER !! 

 

 

Die ganze Nacht hat es durchgeregnet !

 

Zum Glück konnten wir Maggie

doch noch vorher rausbuddeln.

 

 

 

 

Langsam kriechen wir angespannt auf der durchweichten Piste

auf unserem Rundkurs wieder in die Zivilisation

mit unzähligen Flussdurchquerungen,

da dass Wasser von den Bergen rauscht

und die kleinen Flussläufe füllt,

welche wir passieren müssen.

 

Und immer wieder stoßen wir auf die Gauchos

die im Winter aus dem hohen Gebiet mit ihren Tieren ins Tal reiten 

da nun bis zum Frühjahr 

hier oben nichts mehr passierbar ist. 

 

 

 

 Nach 270 km landschaftlich traumhaften Rundkurs

erreichen wir LAS OVEJAS

und folgen der recht guten Piste wieder auf die RUTA 40.

 

_____________________

 

 

In CHOS MALAL ist es dann so weit,

die Hälfte der legendären RUTA 40 ist erreicht. 

 

 

 

Und wieder lassen wir die RUTA 40 links liegen

und begeben uns

auf einen Abstecher ins Hinterland

dieses Mal auf gutem festen geschotterten Pistenuntergrund

und landen am herrlichen Wasserfall 

 

CASCADAS DEL AGRIO.

 

 

 

 

In der Nacht bekommen wir

den berühmt berüchtigten heftigen patagonischen

sowie eisigen Wind zu spüren,

der Maggie ins Schwingen bringt

und uns eine schlaflose Nacht bereitet.

 

Auf über 2000 m Höhe

erreichen wir am nächsten Tag bei knackigen 0 Grad

den krachenden und dampfenden   

 

VULKAN COPAHUE.

 

 

 

 

Nach über 100 km durch tolle Landschaft

landen wir wieder auf der RUTA 40,

die wir nach 60 km jedoch schon wieder verlassen.

 

Auf über 1300 m

genießen wir an der auf dem Weg liegenden LAGUNA BLANCA

 den Rest des Tages 

bei Temperaturen von herrlichen 20 Grad

gemütlich in der Sonne.

 

 

 

 

Ein Stück weiter,

wieder nordwärts zur chilenischen Grenze hin

gelangen wir zum

 

VULKAN BAETA MAHUIDA.

 

 

Wir kommen am Nachmittag am Parkhäuschen an,

jedoch ist es nicht besezt.

 

Wir fragen an einem Wohnhaus nach,

ob den der Park in der Nebensaison geschlossen ist,

welches jedoch nicht der Fall ist.

 

Es ist halt heute keiner da

aber Morgen früh kommt bestimmt jemand.

 

Wir verbringen die Nacht vor dem Park

und erleben am nächsten Morgen

den ersten Schnee für diesen Winter auf dieser Höhe (1300 m).

 

Gestern saßen wir auf dieser Höhe

noch bei 20 Grad in der Sonne.

 

Da heute nun aber auch keiner kommt,

beschließen wir,

wie ein anderes argentinisches Touristenpärchen

einfach die Schranke zu öffnen

um in den Park zu fahren. 

 

Das jedoch hat sich nach ca. 2 km dann erledigt !!

 

Der Schnee fällt weiter und wird immer heftiger,

dass die Piste,

die sich den Berg hinaufzieht,

nun nicht mehr zu erkennen ist

und links und rechts es zum Teil fein die Böschung runter geht.

 

Kein neues Abenteuer dieser Art !!

 

Wir bekommen den LKW gerade noch gedreht

und drehen ebenso dem Winter

vorerst den Rücken zu. 

  

 

 

 

Es geht weiter in den Süden

sowie in das Gebiet der MAPUCHE

hinein in den LANIN NATIONALPARK.

 

 

 

 

PARQUE NACIONAL LANIN

 

 

Der Park Lanín gehört zu den ältesten des Landes.

 

Die Attraktion ist der schneebedeckte VULKAN LANIN

mit einer Höhe von 3768 m

und umgeben von einem großen Waldgebiet

in dem die schönen Araukarien

 unter Schutz stehen.

 

Eigentlich ist hier Hundeverbot, 

jedoch werden Paco und Mexi gesehen und tolleriert.  

 

 

 

Am Einstieg des Wanderwegs zum Vulkan

sowie direkt vor dem Vulkan und gegenüber der Rangerstation

(mit freiem und super guten WIFI)

finden wir ein nettes Stellplätzchen.

 

In der Nacht strahlt der schneebedeckte Vulkan

gnadenlos in unser Schlafzimmer

sowie unzählige Sterne blinken um uns herum.

 

Ich (Simone) genieße die Sicht vom warmen Bett aus

und lasse Olaf den Vortritt die Bilder zu schießen.

 

 

 

 

COLOURFUL SUNSET....und Olaf steht schon wieder vor der Tür !!

 

 

 

Kleine Wanderung zum Vulkan !!

 

 

 

 

More IMPRESSIONS !! 

 

 

Wir verlassen den Park,

ziehen weiter in den Süden in das Örtchen JUNIN DE LOS ANDES

und biegen erneut ab in den LANIN NATIONALPARK,

der mehrere Accesse zum erkunden bietet.

 

 

 

 

Hier wird jedoch dieses Mal Eintritt verlangt

und Hunde sind verboten,

was jedoch auch hier keinen in der Nebensaison interessiert. 

 

35 km führt uns eine Piste

am herrlichen und größten See des Gebietes,

dem LAGO HUECHULAFQUEN

an das Ende des Parks

mit grandiosen Ausblicken über den See und auf den 

weißen Pyramiden-Vulkan LANIN.

 

 

 

Hier beäugeln wir den traumhaften Vulkan Lanin von hinten 

der hier in Argentinien gerne

als schönster Berg der Welt bezeichnet wird.

 

 

 

 

Am Ende der Parkstraße führt ein kleiner Wanderweg

zum SENDEREO "EL SATILLO",

einem Wasserfall.

 

 

 

 

Am Ufer des LAGO HUECHULAFQUEN

schlagen wir unser Nachtlager

auf einem traumhaften freien Stellplatz

sowie vor fantastischer Kulisse auf.

 

 

 

Auf der gegenüberliegenden, 

nicht mehr zum Park gehörenden Seeseite,

führt eine kleine schmale Piste am See entlang

mit immer wieder tollen Spots

und Ausblicken auf den VULKAN LANIN

sowie ebenso tollen Stellplätzen am Strand.

 

 

 

Der Nationalpark Lanin

geht nun über in den

 

PARQUE NACIONAL NAHUEL HUAPI.

 

 

110 km liegen nun zwischen SAN MARTIN DE LOS ANDES

und VILLA ANGOSTURA.

 

Diese Strecke bezeichnet man auch als 

 

 RUTA DE SIETE LAGOS - STRASSE DER SIEBEN SEEN

 

der wir in den nächsten Tagen folgen

und die mehr als sieben Seen aufweist. 

 

Die Blätter der Bäume färben sich nun recht schnell

und wir schreiten immer tiefer hinein

in den argentinischen Indian-Summer.

 

Der Winter in den Ebenen jedoch

kann sich gerne noch Zeit lassen !!

 

Entlang der RUTA DE SIETE LAGOS

genießen wir noch angenehme herbstliche Sonnentage

an glasklaren Seen bei tollen Kulissen

auf freien Stellplätzen.

 

 

LAGO FALKNER

 

&

 

Stellplatz am Ufer des gegenüberliegenden

 

LAGO VILLARINO.

 

 

 

VALLE DE TRAFUL

 

 

Wir machen einen Abstecher

der uns entlang auf Piste am traumhaften LAGO TRAFUL,

der offiziell nicht zur Lago-Route zählt,

durch das schöne wildromantische VALLE DE TRAFUL

bis zum Mirador am Ende des großen Sees führt. 

 

 

 

 

Ausblick vom Mirador mit herrlicher Abendstimmung !!

 

 

 

 

1. MAI - WIR GRILLEN !!

 

 

Am LAGO TRAFUL finden wir ein schickes Plätzchen

und verbringen den 1. Mai mit GRILLEN !!

 

 

 

 

Und Paco grillt selbstverständlich mit !!

 

 

 

Wir ziehen wieder weiter

entlang auf der Sraße der sieben Seen 

und erreichen den 

 

LAGO CORRENTOSO & LAGO ESPEJO CHICO.

 

 

 

Am Ende der Seen-Route erreichen wir den großen

 

LAGO NAHUEL HUAPI,

 

einen Gletschersee,

welcher das Herzstück des großen

NATIONALPARKS NAHUEL HUAPI bildet. 

 

An dem fast 100 km langen Gletschersee,

finden wir am Nordufer auf einen,

in der Nebensaison kostenfreien und nicht besetzten

traumhaft gelegenen Campingplatz

und genießen hier 

die vorerst letzten Tage in Argentinien.

 

Feuerholz liegt zu Genüge bereit, 

so dass wir herrliche und ausgiebige

Grill- und Lagerfeuerabende am Lago genießen können.

 

 

 

Hier am LAGO NAHUEL HUAPI

machen wir nun vorerst einen CUT

und switchen erneut hinüber nach CHILE.

 

In dem größeren Ort am See in BARILOCHE

besorgen wir lediglich die Papiere für unsere Hunde

und lassen es vorerst links liegen

bis zum nächsten Besuch in Argentinien.

  

Nur noch wenige Kilometer sind es nun

bis zu unserem erneuten Grenzübertritt nach CHILE,

den wir beinahe nicht erreichen.

 

Auf der Fahrt dorthin,

geraten wir auf nasser Fahrbahn

in eine nicht sichtbare Ölspur

und beenden beinah damit unsere Reise.

 

Maggie kommt so dermaßen ins SCHLEUDERN und RUTSCHEN, 

dass außer GEGENLENKEN und ABWARTEN was passiert, 

nichts mehr möglich ist.

 

Das hatten wir eigentlich erst vor ein paar Tagen !!

 

Das Hinterteil schleudert durch die Gegend

und wir beide sehen schon

den SENSEMANN auf uns zukommen.

 

Olaf bekommt

nach einer uns vorkommenden langen WEILE

und nicht erwartend,

den LKW dann doch wieder unter Kontrolle

ohne eine kleinen Kratzer.

 

Wenige Meter weiter sehen wir dann

zwei heftigst demolierte LKWs am Straßenrand stehen. 

 

Kein vorrausgegangenes Warnschild ... nichts !!

 

Mal wieder extrem GLÜCK gehabt !!

 

Wir parken am Straßenrand und versuchen erst einmal

unsere aufgewühlten Nerven

wieder unter Kontrolle zu bringen,

bevor es dann endlich und ohne weitere Zwischenfälle

zur Grenze geht.

 

Bald schon werden wir wieder aus CHILE berichten 

ohne schlimme Zwischenfälle !! 

 

 

CHILE IV - PATAGONIEN - ISLA CHILOE